Zum Kultusministerium   Zum Lehrerfortbildungsserver   Zum Landesmedienzentrum   Zum Deutschen Bildungsserver  
Aktuelles
Qualitäts- und Schulentwicklung
Lehrkräfte
Unterricht
Schularten
Elementarbereich
Beteiligte
Service
Webdienste
Wir über uns
 
2014/09/10

"klicksafe" - Erfolg mit erstem deutschen Jugend-Panel

Die EU-Initiative klicksafe zieht eine
positive Bilanz beim diesjährigen Internet Governance Forum (IGF), das in der vergangenen
Woche vom 2. bis 6. September 2014 unter dem Titel "Connecting Continents for Enhancing
Multistakeholder Internet Governance" in Istanbul stattfand. In diesem Jahr war klicksafe
erstmals mit Jugendlichen des eigenen klicksafe-Youth-Panels aus Ludwigshafen bei der weltweit
größten Internet-Konferenz vertreten.

"Die beiden deutschen Jugend-Vertreter haben sich hervorragend in die Diskussion beim IGF
eingebracht", betonte klicksafe-Sprecher Dr. Joachim Kind. "Neben dem globalen Blick auf
die Fragen des Internets ist es wichtig, auch die unterschiedlichen kulturellen Bedingungen
deutlich zu machen. Dies konnten wir mit eigener Stimme tun."

In den vergangenen Jahren hat der Wunsch an Bedeutung gewonnen, dass auch Jugendliche in
den Diskussionsforen rund um Internetfragen vertreten sind. In diesem Jahr nahmen Youth
Panels aus Großbritannien, Irland, Dänemark, Hong Kong und Deutschland die Chance wahr,
ihre Sicht zu aktuellen oder auch grundsätzlichen Debatten zu artikulieren.

"Ich finde es gut, dass wir in einer Kultur leben, in der Jugendschutz einen hohen Stellenwert
hat", sagte Lennart (16), einer der beiden klicksafe Jugend-Vertreter. "Jüngere Jugendliche
sind heute immer früher ganz selbstverständlich im Netz unterwegs. Dabei ist es wichtig,
dass sie sich frei bewegen können und gleichzeitig begleitet werden." "Freiheit ist ein
wichtiger Wert", ergänzte der 17-jährige Luca. "Beim IGF beeindruckt mich, dass wir viel
über Freiheit und Verantwortung sprechen, während viele Stimmen aus anderen Teilen der
Welt deutlich machen, dass sie keinen freien Zugang zum Netz haben, weil in ihrem Land
die freie Meinungsäußerung eingeschränkt ist, Seiten gesperrt sind oder einfach es keine
Elektrizität oder technisches Equipment gibt."

In dem Workshop "Intelligent Risk Management in a Mobile Environment", den das Zentrum
für Kinderschutz im Internet (I-KiZ), Google und klicksafe organisierten, diskutierten
die beiden deutschen Jugend-Vertreter mit Akteuren aus Wirtschaft und Forschung über Gesichtspunkte
des Risikomanagements bei der mobilen Netznutzung. Auch beim Workshop "Do we need a Digital
Citizenship" stand die Stimme der Jugend klar im Mittelpunkt der sehr regen Diskussion
mit Vertretern von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

"Wir haben uns in verschiedenen Workshops und Foren, aber auch in zahlreichen Einzelgesprächen
am EU-/klicksafe-Stand mit unserer Haltung zu Fragen des Jugendschutzes sowie Medien- und
Internetkompetenz eingebracht" resümiert Kind. "Das war ein erfolgreicher erster Auftritt
des klicksafe Youth Panel beim IGF."

klicksafe (Icon externer Link www.klicksafe.de) ist eine Initiative im Safer Internet Programm der Europäischen
Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale
für Medien und
Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen
(LfM) umgesetzt.
klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programm der Europäischen
Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de
(durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie die Nummer gegen Kummer (Helpline)
an.


Nähere Informationen
Landeszentrale für Medien
und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz
Dr. Joachim Kind
Tel.: 0621 - 5202-206
kind@lmk-online.de

Landesanstalt für Medien NRW (LfM)
Dr. Peter Widlok
Tel.: 0211 - 77 007-141
pwidlok@lfm-nrw.de