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2014/11/13

Öffentliche Theateraufführung „Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre?“

Anlässlich des 25. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention, die am 20. November 1989 in Kraft trat, zeigen TERRE DES FEMMES, „Mensch:Theater!“ und die Beratungsstelle YASEMIN das Theaterstück „Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre?“ erstmals einem erwachsenen Publikum. Das Stück wurde bisher an Schulen in Baden-Württemberg aufgeführt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Programm der öffentlichen Aufführung am 20. November 2014:

Begrüßung durch Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES

Aufführung des Theaterstücks "Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre?"

Podiumsgespräch mit folgenden Gästen:

• Ekin Deligöz, MdB, Vorstandsmitglied Unicef

• Petra Zai-Englert, Vorstandsmitglied Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg

• Monika Memmel, Evangelische Gesellschaft Stuttgart

• Rahel Volz, Leiterin Theaterprojekt, TERRE DES FEMMES

Moderation: Felicitas Wehnert, SWR

Zwischen Kindheit und Erwachsenenalter erleben Jugendliche große körperliche und seelische Veränderungen: Die erste Liebe, das Erwachen der eigenen sexuellen Wünsche, die Suche nach selbstbestimmten Lebenswelten ebenso wie nach familiärer Geborgenheit. Konflikte in der Schule, mit MitschülerInnen und Eltern sind an der Tagesordnung. Im Kontext der sogenannten Familienehre bekommen diese Themen eine neue Brisanz.

Das von TERRE DES FEMMES gemeinsam mit dem Ensemble „Mensch:Theater!“ und der Beratungsstelle YASEMIN entwickelte interaktive Theaterstück "Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre?" handelt von diesen Konflikten. Die DarstellerInnen erheben dabei aber nicht den Zeigefinger, sondern begeben sich mit dem Publikum aktiv auf die Suche nach Antworten. Im anschließenden Podiumsgespräch spannen wir den Bogen von dem Theaterprojekt zu den Zielen der UN-Kinderrechtskonvention und gehen der Frage nach, was nötig ist, um die in der Konvention festgeschriebenen Rechte umzusetzen.

TERRE DES FEMMES engagiert sich seit der Entstehung der Organisation durch Aufklärung, Beratung und Prävention gegen Ehrverbrechen. Die Veranstaltung im Theaterhaus wird vom Ministerium für Integration Baden-Württemberg gefördert. „Wer sein Kind zu einer Heirat zwingt, tut ihm Gewalt an. Zwangsverheiratung ist eine Menschenrechtsverletzung und eine Straftat“, betont Bilkay Öney, Integrationsministerin von Baden-Württemberg. Aufgabe ihres Hauses sei es deshalb, über das Thema aufzuklären und die Menschen dafür zu sensibilisieren. Das Ministerium für Integration fördert zusätzlich zu der Theaterinitiative weitere Aufklärungsprojekte im Land, zum Beispiel die mobile Beratungsstelle YASEMIN und Workshops für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden in Kooperation mit TERRE DES FEMMES.

Für Interviewanfragen wenden Sie sich an

TERRE DES FEMMES, Astrid Bracht, Tel. 030/40504699-25 oder per E-Mail an: presse@frauenrechte.de.

Die Gäste des Podiumsgesprächs sowie Mitglieder des Mädchenbeirats stehen vor der Veranstaltung für Interviews zur Verfügung. Der Beirat war maßgeblich an der Entwicklung des Theaterstücks beteiligt und setzt sich aus jungen Frauen zusammen, die selbst von Gewalt im Namen der Ehre betroffen waren.

Icon externer Link www.frauenrechte.de/


Das Theaterprojekt wird aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds und des Ministeriums für Integration Baden-Württemberg kofinanziert.