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2016/01/14

PSYCHIATRIE IM ERSTEN WELTKRIEG

Die internationale historische Tagung geht der Frage nach, wie in der psychiatrischen Praxis mit psychisch traumatisierten Soldaten in der Zeit des Ersten Weltkriegs umgegangen wurde. Wurden doch nach dem deutschen Heeressanitätsbericht über 600.000 Soldaten wegen Nervenleiden behandelt, davon 313.000 neurologisch Traumatisierte. Die neue Waffentechnik und der Stellungskrieg hatten die Soldaten vorher nicht bekannten, lang andauernden Belastungen ausgesetzt, die ihre Opfer forderten.
Die Tagung fragt nach dem Umgang mit traumatisierten Soldaten in Deutschland, Österreich, Frankreich, England und Italien am Beispiel von psychiatrischen und medizinischen Einrichtungen und will damit die in Fachzeitschriften, Kongressen und militärärztlichen Kommissionen geführten Diskussionen ergänzen. Zum Gesamtkomplex der Kriegspsychiatrie gehört auch das Hungersterben in den Heil- und Pflegeanstalten. Des Weiteren fragt die Tagung nach dem heutigen Stand der Forschung in Bezug auf psychische Krankheitssymptome in Folge von Kriegsereignissen.

Kontakt:

Dr. Markwart Herzog - Direktor
Schwabenakademie Irsee - Klosterring 4 - 87660 Irsee
Tel. 08341 906-660 - Fax 08341 906-669
Icon externer Link www.schwabenakademie.de
markwart.herzog@schwabenakademie.de