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2016/02/03

Das Verhältnis des Menschen zum Raum

Am 18. März 2016 veranstaltet die Otto Friedrich Bollnow-Gesellschaft eine Tagung zum Thema:

Anthropologische Betrachtungen zum gelingenden Zusammenleben in Alltag und Erziehung.   zur Ankündigung der Veranstaltung

Otto Friedrich Bollnow hat mit seinen philosophisch-anthropologischen Untersuchungen zur räumlichen Verfassung des Menschen weit über den engeren Rahmen der Philosophie hinausgewirkt. Insbesondere in der Pädagogik und der Architektur haben Bollnows subtile Beschreibungen und Analysen lange vor dem spatial turn international Beachtung gefunden.
Der begriffsgeschichtlich von Bollnow eingeführte und untersuchte erlebte Raum, dessen reiche innere Gliederung sich radikal vom geometrischen Raum unterscheidet, rückt die anthropologische Bedeutung des Wohnens in den Mittelpunkt seines Interesses. Hier entscheide sich das richtige und gelingende Verhältnis des Menschen zu sich in seiner Leiblichkeit und seiner Befindlichkeit ebenso wie das zu den anderen.
Die Ordnungen des Wohnens richten eine vernünftige Lebenswelt ein. Die ordnende Vernunft wird so im Gegensatz zum konstruktiven Verstand, der sich durchaus auch in den Dienst zerstörerischer Mächte stellen lässt, das Organ einer humanen Lebenspraxis. Die wesentliche Aufgabe der Erziehung, aber auch der Politik, ist daher in der Gestaltung eines bergenden Raumes zu sehen, der die permanent gefährdete Sicherheit des Lebens und das Vertrauen zur Welt allererst ermöglicht.

Veranstalter und Kontakte:
Otto Friedrich Bollnow-Gesellschaft e.V.
Prof. Dr. Hans-Martin Schweizer
Fürststraße 21
D-72072 Tübingen
Tel.: (07071) 35878
EMail: vorstand@bollnow-gesellschaft.de
www:   www.otto-friedrich-bollnow.de

Weitere Informationen: mensch_u_raum_flyer.pdf