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"Schulen im Trialog - Europäische Identität und kultureller Pluralismus"

Warum ein Wettbewerb zu kulturellem Pluralismus in Europa?


Das Miteinander in den vielfältigen Gesellschaften Europas mit all seinen Chancen und Herausforderungen kann nur mit gegenseitigem Verständnis gelingen. Vertiefte Kenntnis voneinander, Bewusstsein für das gemeinsame geschichtliche und kulturelle Erbe von Judentum, Christentum und Islam sowie Wissen über die eigene Identität sind dabei von entscheidender Bedeutung.

Die von der ALTANA AG 1980 zum 70. Geburtstag des Unternehmers Herbert Quandt errichtete Herbert-Quandt-Stiftung hat im Rahmen ihres Themenfeldes "Trialog der Kulturen" mit der Universität Birmingham Lehrpläne und Schulalltag in acht europäischen Ländern auf die Wissensvermittlung der drei abrahamischen Religions- und Kulturtraditionen untersucht.

Bei allen regionalen und schultypbezogenen Unterschieden entdeckte sie insgesamt ein beklagenswertes Ausmaß an Unkenntnis und Vorurteilen, aber auch hoffnungsvolle Fälle vorbildlicher Praxis.

Worum geht es beim Wettbewerb?


Mit dem Wettbewerb "Schulen im Trialog - Europäische Identität und kultureller Pluralismus" richtet sich die Stiftung deshalb schwerpunktmäßig an alle Schultypen Hessens unter Einbeziehung Thüringens und Baden-Württembergs und fordert Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 und 11 zu eigenständigen Projekten auf, die einen Beitrag leisten zur
- Wissensvermittlung über das gemeinsame intellektuelle, gesellschaftliche, kulturelle und naturwissenschaftliche Erbe der drei Kulturkreise Judentum, Christentum und Islam und
- eingehenden Reflexion über das Verhältnis von Religion und Staat, Individuum und Gemeinschaft, persönlichem Glauben und Gesellschaft in Europa.

Wie kann man teilnehmen?


Die Ausschreibung erfolgt zum 31. Januar 2005 mit der Bitte um Zwischennachricht über die Teilnahme bis zum 28. Februar 2005.

Mit Einsendefrist zum 31. Mai 2005 sollten der Stiftung von den Schulen vorliegen:

- Ein Anschreiben mit Unterschrift des Schulleiters; eine aussagekräftige Selbstdarstellung der Schule u. a. mit Angaben zur Schülerstärke, zum Anteil ausländischer Schüler, bestehender Projektarbeit und Vernetzung mit anderen Schulen etc.
- Ein knappes Expos~ des geplanten oder bereits bestehenden Projektes.

Solch ein Projekt sollte neben dem Religionsunterricht vorrangig auf die Erweiterung der Kernfächer des Schulcurriculums zielen.

Willkommen sind aber auch beständige Projekte, die mittelbar mit kreativen Konzepten auf das Wettbewerbsziel der Wissensvermittlung hinsteuern, wie beispielsweise regelmäßige Rubriken in der Schülerzeitung zu Religion und Gesellschaft, feste Spielpläne mit interkulturellen Stücken für Theatergruppen, ein Wahlpflichtfach für lwrit oder Arabisch, Wortveranstaltungen oder Arbeitsgemeinschaften mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften etc.

Der Stiftung liegt auch an der Reformierung unserer Schullandschaft. Sie wird bei der Auswahl daher besonders auf folgende grundsätzliche Prüfkriterien achten:

* Verbindung von Projekt und Schulalltag (bis hin zu Noten und Zeugnissen),

* Verknüpfung von Projektverantwortlichen und Gesamtkollegium,

* Einbeziehung der Eltern,

* Reformerfahrung und Steuerungsfähigkeit (Drittmittel-Erfahrung, Öffentlichkeitsarbeit etc.),

* Kooperation und Vernetzung mit weiteren Schulen

* Überleitung in die Lehrerausbildung

* Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen.

Wie geht es weiter?


Die Stiftung wird aus den Einsendungen zum 31. Juli 2005 bis zu 30 Schulen zur Aufnahme in den Wettbewerb mithilfe einer unabhängigen Jury aus Fachleuten aus dem In- und Ausland auswählen. Jede dieser ausgewählten Schulen erhält ein Startgeld von 3.500 Euro.

Was ist zu gewinnen?


Zu gewinnen ist eine Förderung für Schule und Schüler im Wert von
1. Preis 35.000 Euro
2. Preis 25.000 Euro
3. Preis 15.000 Euro
die im Sinne der pädagogischen Arbeit und des Wettbewerbs zu verwenden ist.

Jede teilnehmende Schule erhält zudem ein Zertifikat der Herbert-Quandt-Stiftung für besonderes interkulturelles Engagement.

Anmeldeschluss:
Einsendeschluss: 2005-05-31

Weitere Informationen: www.herbert-quandt-stiftung.de

Herbert-Quandt-Stiftung
Anke Rengers
Am Pilgerrain 15
61352   Bad Homburg v.d. Höhe
Tel.: 06172 / 1712-500
E-Mail: anke.rengers@altana.de