Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Angebot an die Schule
Viele Handreichungen in Wort, Bild und Ton, auch zum Download.
Sonderausstellungen:
Aktuelle Themen- und Sonderführungen im Haus der Geschichte:
Anmeldung erforderlich unter Tel.: 0711-212 39 89, Fax: 0711-212 39 79
oder besucherdienst@hdgbw.de
Das Turenne-Denkmal in Sasbach:
Am 27. Juli 1675 stirbt der französische Marschall Turenne in der
Schlacht bei Sasbach, einem kleinen Ort in der Rheinebene, zwischen
Straßburg und Baden-Baden gelegen. Er fällt im Kampf gegen deutsche Truppen.
Turenne ist in Frankreich ein Nationalheld. 1782 läßt ihm der Bischof von
Straßburg, der französische Kardinal Rohan, am Ort seines Todes ein Denkmal
errichten. Es ist ein französisches Denkmal auf deutschem Boden, für einen
Mann, der in Frankreich der "große Turenne" ist und in Deutschland der
"Erbfeind", der die Pfalz verwüstet hat. Insgesamt gab es vier
Turenne-Denkmale in Sasbach; immer wieder wurde ein neues errichtet, wenn
das alte verfallen war oder zerstört wurde. Das Turenne-Museum in Sasbach
zeigt die wechselhafte Geschichte des Denkmals und damit mehr als 300 Jahre
deutsch-französischer Vergangenheit.
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Spurensicherung - Jüdisches Leben in Hohenzollern:
27. November 1941: Die Deportationen aus Hohenzollern in die
national-sozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager in Osteuropa
beginnen. Fast alle verschleppten Juden werden ermordet. Die
jahrhundertealten jüdischen Gemeinden in Hohenzollern sind zerstört...
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Matthias Erzberger - ein Wegbereiter der deutschen Demokratie:
Matthias Erzberger war ein wichtiger Wegbereiter der deutschen Demokratie
und eine Symbolfigur der Weimarer Republik. Im Ersten Weltkrieg setzte er
sich energisch für mehr parlamentarische Rechte und einen
Verständigungsfrieden ein. Im November 1918 beendete er mit seiner
Unterschrift unter den Waffenstillstandsvertrag den Ersten Weltkrieg.
1919/20 schuf er mit seiner Steuer- und Finanzreform Strukturen, die bis
heute bestehen. 1921 wurde er von Gegnern der Weimarer Republik
ermordet.
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Museum zur Geschichte von Christen und Juden, Schloss Großlaupheim:
Im Rahmen eines Kooperationsvertrages zwischen dem Haus der Geschichte
Baden-Württemberg und der Stadt Laupheim wird im März 2006 in einem letzten
Ausbauschritt die Dauerausstellung im Museum zur Geschichte von Christen und
Juden fertiggestellt. In drei weiteren Ausstellungsräumen werden Leben und
Werk der beiden in Laupheim geborenen Künstler, Friedrich Adler und Pater
Ivo Schaible, sowie die Lebenswege Laupheimer Frauen dokumentiert. Den
größten Teil der Ausbaukosten übernimmt die Landesstiftung
Baden-Württemberg.
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Stauffenberg- Erinnerungsstätte
Im Auftrag der Landesstiftung Baden-Württemberg hat das Haus der
Geschichte Baden-Württemberg eine Erinnerungsstätte für die Brüder Claus und
Berthold Schenk Graf von Stauffenberg konzipiert. Seit November 2006 ist
diese bundesweit einzigartige Erinnerungsstätte im Stuttgarter Alten Schloss
zu besichtigen.
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