Impulsprogramm Bildungsregionen
Die "Qualitätsoffensive Bildung" hat es sich zum Ziel
gesetzt,allenKindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg sehr gute
Bildungschancen zu ermöglichen und sie in ihrer
Bildungsbiografie
bestmöglich zu unterstützen. Die entsprechenden
bildungspolitischen Maßnahmen umfassen vielfältige
Handlungsfelder. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Impulsprogramm
Bildungsregionen zur flächendeckenden Gestaltung regionaler
Bildungslandschaften: Alle Stadt- und Landkreise in
Baden-Württemberg sind eingeladen, im Rahmen des
Impulsprogramms
Bildungsregionen regionale Netzwerke weiter auf- beziehungsweise
auszubauen.
Die Landesregierung Baden-Württemberg weist dafür in den Jahren 2009 bis 2012 im Rahmen des Budgets der "Qualitätsoffensive Bildung" finanzielle und personelle Ressourcen aus, die auf Antrag der Stadt- und Landkreise als Zuschüsse für den Aufbau und die Einrichtung von Bildungsregionen bereitgestellt werden. Eine Förderung ist über den 31. Dezember 2012 hinaus möglich, wenn ein förderfähiger Antrag so rechtzeitig eingereicht wird, dass die Bildungsregion zum 01. Januar 2011 starten kann. Der Förderzeitraum beträgt für jede Bildungsregion drei Jahre und vier Monate.
Eine Bildungsregion stellt einen reichhaltigen Gewinn für die beteiligten Akteure und damit für den gesamten Stadt- oder Landkreis dar. Sie…
Verbindungen schaffen – „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile"!
In unserem Internetauftritt informieren wir Sie über
Unser Internetauftritt versteht sich als ein Unterstützungsangebot, das analog zu den Bildungsregionen stetig weiter wächst und sich entwickelt. Aus diesem Grund werden immer wieder neue Themen, Hinweise und Beispiele aus der Praxis dazukommen, die sich an den aktuellen Bedarfen der Bildungsregionen ausrichten.
Weitere Informationen zum 2008 abgeschlossenen Kooperationsprojekt „Regionale Bildungslandschaften“ des Kultusministeriums Baden-Württemberg und der Bertelsmann Stiftung sowie zum Impulsprogramm Bildungsregionen finden Sie
hier.
Die folgende interaktive Übersichtskarte zeigt die am Impulsprogramm Bildungsregionen beteiligten Stadt- und Landkreise an. Für nähere Informationen über die einzelnen Bildungsregionen (download als pdf-Dateien) klicken Sie bitte die entsprechenden farbig unterlegten Stadt- und Landkreise an. Noch fehlende Informationen werden nach und nach ergänzt.
Quelle
der Karte / Urheber / Lizenz
Die Landesregierung Baden-Württemberg weist dafür in den Jahren 2009 bis 2012 im Rahmen des Budgets der "Qualitätsoffensive Bildung" finanzielle und personelle Ressourcen aus, die auf Antrag der Stadt- und Landkreise als Zuschüsse für den Aufbau und die Einrichtung von Bildungsregionen bereitgestellt werden. Eine Förderung ist über den 31. Dezember 2012 hinaus möglich, wenn ein förderfähiger Antrag so rechtzeitig eingereicht wird, dass die Bildungsregion zum 01. Januar 2011 starten kann. Der Förderzeitraum beträgt für jede Bildungsregion drei Jahre und vier Monate.
Eine Bildungsregion stellt einen reichhaltigen Gewinn für die beteiligten Akteure und damit für den gesamten Stadt- oder Landkreis dar. Sie…
- ermöglicht eine Bildungsbiografie ohne Brüche und verbessert Lern- und Lebenschancen junger Menschen.
- ermöglicht ein regionales anschlussfähiges Gesamtkonzept für Bildung, Erziehung und Betreuung und schafft so Synergieeffekte.
- schafft Transparenz der vorhandenen Bildungsangebote und Bildungsanbieter in der Region.
- bündelt und vernetzt die vorhandenen Bildungsangebote und Bildungsanbieter.
- fördert die Überwindung geteilter Zuständigkeiten und die Entwicklung einer staatlich-kommunalen Verantwortungsgemeinschaft.
- ermöglicht eine systematische und zielorientierte Steuerung durch verlässliche und legitimierte Strukturen.
- schafft eine neue Kultur der Zusammenarbeit, des Austauschs und der Beteiligung.
Verbindungen schaffen – „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile"!
In unserem Internetauftritt informieren wir Sie über
- die Grundgedanken und Strukturen des Impulsprogramms,
- die Vorgehensweise beim Aufbau einer Bildungsregion,
- die konkreten Handlungsfelder einer Bildungsregion,
- Praxisbeispiele aus den Bildungsregionen,
- Beratungs- und Unterstützungsangebote.
Unser Internetauftritt versteht sich als ein Unterstützungsangebot, das analog zu den Bildungsregionen stetig weiter wächst und sich entwickelt. Aus diesem Grund werden immer wieder neue Themen, Hinweise und Beispiele aus der Praxis dazukommen, die sich an den aktuellen Bedarfen der Bildungsregionen ausrichten.
Weitere Informationen zum 2008 abgeschlossenen Kooperationsprojekt „Regionale Bildungslandschaften“ des Kultusministeriums Baden-Württemberg und der Bertelsmann Stiftung sowie zum Impulsprogramm Bildungsregionen finden Sie
Die folgende interaktive Übersichtskarte zeigt die am Impulsprogramm Bildungsregionen beteiligten Stadt- und Landkreise an. Für nähere Informationen über die einzelnen Bildungsregionen (download als pdf-Dateien) klicken Sie bitte die entsprechenden farbig unterlegten Stadt- und Landkreise an. Noch fehlende Informationen werden nach und nach ergänzt.
Im Jahr 2010 haben im Rahmen des Impulsprogramms Bildungsregionen insgesamt elf Bildungsregionen ihre Arbeit aufgenommen bzw. weitergeführt und vertieft. Sie haben sich auf den Weg gemacht, in Form einer staatlich-kommunalen Verantwortungsgemeinschaft regionale Leitziele in Sachen Bildung zu entwickeln, die unterschiedlichen Lern- und Lebenswelten junger Menschen näher zusammenzubringen und die Kinder und Jugendlichen in der Region im Sinne einer bildungsbiografischen Perspektive zum Ausgangspunkt ihrer Aktivitäten zu machen. Bereits bestehende bildungsbereichsübergreifende Aktivitäten werden auf diese Weise systematisch erfasst und der regionalen Öffentlichkeit transparent gemacht, neue Kooperationen zwischen formalen, nonformalen und informellen Bildungsräumen entstehen. Der vorliegende Bericht stellt die Arbeit der Bildungsregionen im Jahr 2010 ausführlich dar und verweist auf zentrale Strukturen, Themenfelder, Aktivitäten und aktuelle Entwicklungslinien in den Bildungsregionen. Im Impulsprogramm entsteht eine einzigartige Vielfalt an regionalen Ansätzen, die auf die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen und Fragestellungen vor Ort abgestimmt sind. Diese Vielfalt wird durch den landesweiten Austausch der Bildungsregionen untereinander systematisch gebündelt und begleitet, sodass die Bildungsregionen voneinander und miteinander lernen können.
Am 18. Mai 2011 fand im Landesinstitut für Schulentwicklung die landesweite Fachtagung "Bildungsnetzwerke gestalten - Erfahrungen im Impulsprogramm Bildungsregionen" statt. Die vorliegende Dokumentation zeichnet die Tagungsbeiträge nach und stellt die wichtigsten Erkenntnisse und Diskussionsergebnisse vor.
Nach mehr als eineinhalb Jahren Programmlaufzeit wurden nun die ersten Zwischenergebnisse eine breiten Fachöffentlichkeit vorgestellt. In fünf thematischen Workshops präsentierten insgesamt elf Bildungsregionen, die bereits seit 2009 bzw. 2010 aktiv sind, Ausschnitte ihrer Arbeit und stellten ihre Erfahrungen zur Diskussion. Für bereichernde Denkanstöße sorgten auch die teilnehmenden Tagungsgäste, die unter anderem aus den Feldern Kultusverwaltung, Kommunalverwaltung, Wissenschaft, vergleichbare Programme zur Entwicklung regionaler Bildungsnetzwerke in Bund, Ländern und Kommunen, Verbände und Interessensvertretungen etc. entstammten.
Wichtige Entwicklungslinien im Zusammenhang mit dem Impulsprogramm Bildungsregionen kommen etwa in den Stichworten Entwicklung einer zivilgesellschaftlichen Beteiligungskultur, Lebenswelt- und Sozialraumorientierung in der Bildung, ganzheitliche Bildung im Zusammenwirken der formalen, nonformalen und informellen Bildung, multiprofessionelle und institutionenübergreifende Zusammenarbeit, datenbasierte und integrierte Planungsprozesse, bewusste Regional- und Stadtentwicklung sowie neue Qualität der staatlich-kommunalen Verantwortungsgemeinschaft zum Ausdruck. Die Bildungsregionen, so wurde deutlich, haben bereits viele wichtige Prozesse angestoßen, bringen regionale Bildungsakteure zusammen und tragen zu einer intensiven Verständigung der unterschiedlichen bildungsrelevanten Bereiche bei.

