Leistungsbewertung in der Übungsfirma

Die Messung und Bewertung der Schülerleistungen basiert, wie in anderen Fächern auch, auf schriftlichen und mündlich-praktischen Leistungen. In der Übungsfirma wird die schriftliche Form der Leistungsfeststellung meist als Arbeitsprobe bezeichnet. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

(1) Unterscheidung nach Gleichheit / Verschiedenheit der Aufgabe

  • Themengleiche Arbeitsproben
    • für alle Schülerinnen und Schüler in Form einer Klassenarbeit, die für alle gleich ist. In der Übungsfirma kommt dies vor allem in der Einarbeitungsphase in Frage.
    • zu einem größeren Projekt wie z. B. einer Messeteilnahme
    • pro Abteilung; hierbei erhalten die Schülerinnen und Schüler einer Abteilung die gleichen Aufgaben. Dies bedeutet, dass pro Abteilung eine i.d.R. eher umfangreiche Aufgabe mit mehreren Teilaufgaben gestellt wird.
  • Themenverschiedene Arbeitsproben
    • Jede/r Schüler/-in erhält ein eigenes Thema, das in einer bestimmten Zeit schriftlich zu bearbeiten und evtl. zu präsentieren ist.

(2) Unterscheidung nach Bearbeitungszeit

  • an einem Übungsfirmentag, z. B. 3 Schulstunden
  • längere Bearbeitungszeit, z. B. 4 Wochen ( Beispiel Messebericht) oder auch ein ganzes Schuljahr (Beispiel Lernmappe, Berichtsheft)

(3) Unterscheidung nach Art der erwarteten Leistung

  • schriftliche Lösung wie bei einer Klassenarbeit
  • schriftliche Dokumentation mit Bildschirmausdrucken, Ausdrucken aus der IUS etc.
  • evtl. zusätzlich Präsentation der Ergebnisse
  • Sammlung z. B. in Form eines Portfolios oder Berichtsheftes

 

Präsentation zum Thema Leistungsbewertung in der Übungsfirma

 

Beispiele für schriftliche Arbeitsproben:

Themengleiche Arbeitsprobe in der Einarbeitungsphase

Themenverschiedene (individuelle) Arbeitsproben

Arbeitsprobe pro Abteilung

Messenote

 

Mündlich-praktische Note:

Kriterien für die Feststellung der mündlich-praktischen Note in der Übungsfirma