Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017

Frankreich
Bild: Pixabay.com , CCO

Am 23.April 2017 wählten die Franzosen in erster Runde den neuen Präsidenten. Da es zu keinem Mehrheitssieg kam, wird es am 7. Mai in einem zweiten Wahlgang zur Entscheidung zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen kommen.

Wichtig für die Wahl waren die Themen Wirtschaftswachstum, Europa und der Terror. Die Franzosen erwarten Lösungen für die hohe Arbeitslosigkeit, das geringe Wirtschaftswachstum und die ständige Terrorgefahr, seit 2015 starben 230 Menschen durch Terroranschläge. 

Zur Wahl standen fünf Kandidaten:

  • Francois Fillon (ehemaliger Premierminister, Kandidat der konservativen Republikaner)
  • Marine Le Pen (Parteivorsitzende und Kandidatin des rechtspopulistischen Front National
  • Benoît Hamon (ehemaliger Bildungsminister, Kandidat der Sozialisten)
  • Emmanuel Macron (ehemaliger Wirtschaftsminister, parteilos)
  • Jean-Luc Mélenchon (Europaabgeordneter, Kandidat der La France insoumise (Das aufständische Frankreich))

Einen Vergleich der unterschiedlichen Positionen der Kandidaten bietet das Deutsch-Französische Institut.

 

Emmanuel Macron lag mit 24,01 % vor Marine Le Pen, die 21,3 % erreichte (Quelle:  Frz. Innenministerium). Damit traten diese Kandidaten am 7. Mai in einer Stichwahl gegeneinander an. Macron erreichte 66,1%, Le Pen 33,9% (Quelle:  Frz. Innenministerium).

 

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