Logo IPN Kiel Text: Internationale Physik Olympiade Internationale Physik Olympiade
 

Lissabon, Portugal 2018

 

 

Jeweils aktuelle Informationen und die Aufgaben findet man unter
http://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ipho/anmeldung.html/


Die Internationalen Physikolympiaden

Die Internationalen Schülerolympiaden in Physik sind Wettbewerbe, bei denen es um das Lösen physikalischer Aufgaben geht. Jeder teilnehmende Staat entsendet eine Mannschaft von fünf Schülern. Der eigentliche Wettbewerb besteht aus zwei fünfstündigen Klausuren, einer theoretischen und einer experimentellen.
Daneben gibt es ein umfangreiches Programm mit Besichtigungen, Exkursionen und Veranstaltungsbesuchen - und natürlich viele Möglichkeiten zu Kontakten mit Schülern aus anderen Staaten. Die Physik Olympiade richtet jedes Jahr ein anderes Land aus.

Die 49. Internationale Physik-Olympiade findet Mitte Juli 2018 in Lissabon, Portugal statt.


Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler, die eine allgemein bildende Schule besuchen und am 30.06. des Olympiadejahres noch nicht 20 sind. Die Aufgaben werden in Einzelarbeiten gelöst, Teams sind nicht zugelassen.


Was kann man gewinnen?

Die fünf Besten der 4. Runde fahren nicht nur mit zur Olympiade; sie durchlaufen mit der 4. Runde auch das Auswahlverfahren zur Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes.

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft verleiht ihren Schülerpreis für hervorragende Leistungen an die Mitglieder der Mannschaft.

Für den erfolgreichen Abschluß der vorherigen Runden gibt es Urkunden, Sach- und Geldpreise, Forschungspraktika und Betriebsbesichtigungen.


Was muß man können?

Bei den Internationalen Olympiaden müssen die Aufgaben ohne Hilfsmittel (Lehrbuch, Formelsammlung) gelöst werden. Zur Lösung der Aufgaben der 1. Runde kann aber Literatur verwendet werden. Formeln, die in den gängigen Lehrbüchern stehen, brauchen nicht hergeleitet zu werden.

Um in die nächste Runde zu kommen, muß man nicht alles richtig haben.

Die Olympiade-Aufgaben sind wesentlich schwieriger als die Aufgaben der 1. Runde.
Beispiele finden Sie in dem Buch "Physikalische Olympiade-Aufgaben" (Praxis Schriftenreihe Physik, Band 42, Köln: Aulis Verlag 1986).
Leichtere Übungsaufgaben enthält der Band "Physik zum Nachdenken" (Praxis Schriftenreihe Physik, Band 55, Köln: Aulis Verlag 1998).

Die Aufgaben stammen aus allen Gebieten der Schulphysik.

Dabei liegt das Schwergewicht im Bereich der klassischen Physik. Für drei Aufgaben hat man bei der Olympiade fünf Stunden Zeit. In den letzten Jahren haben die deutschen Schüler bei den Olympiaden sehr gut abgeschnitten.


Das Auswahlverfahren für die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland

Die Auswahl der bundesrepublikanischen Mannschaft wird vom Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel auf Veranlassung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Abstimmung mit der Ständigen Konferenz der Kultusminister der einzelnen Länder durchgeführt.

Die Auswahl geschieht in vier Runden.

Hier finden Sie die Aufgaben der 1. Runde, die in Hausarbeit zu lösen sind.

.

Sie können die Aufgaben auch vom Landesbildungsserver hier herunterladen (pdf-Format 3,2 MB).

Die Abgabetermine werden von den einzelnen Bundesländern festgesetzt.
Ihr Physiklehrer kann Ihnen hierüber Auskunft geben.

Für Baden-Württemberg sind sie etwa Mitte September 2017 - also kurz nach Schuljahresanfang.

Die Schülerinnen und Schüler, die die Aufgaben gut gelöst haben, erhalten einen zweiten Satz mit schwierigeren Aufgaben, die wieder in Hausarbeit zu lösen sind.

Die 3. Runde wird ein mehrtägiges Seminar sein, zu dem die ca. 50 Bestplazierten aus der 2. Runde eingeladen werden. Es findet im Februar in einem Forschungszentrum statt.

Als 4. Runde ist ein einwöchiges Seminar geplant, das zugleich der Vorbereitung auf die Internationale Physikolympiade dient und an dem etwa 15 Schülerinnen und Schüler teilnehmen können.

Den Teilnehmern entstehen keine Kosten.
Alle Kosten trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

Das Auswahlverfahren im Kurzüberblick:

1. RUNDE

  • Das IPN verteilt die Aufgaben an die KM
    und diese geben sie an die Schulen weiter.
    Die Aufgaben werden in Hausarbeit gelöst.
 
  • Die Lösungen werden durch die Fachlehrer
    der teilnehmenden Schüler nach einer
    Musterlösung korrigiert.

 

  • Sieger des Mittelstufen-
    Physikwettbewerbs
  • Sieger der Landesolympiade
    junger Physiker Brandenburg, Thüringen und Sachsen
  • Landessieger des Wettbewerbs
    "Jugend forscht" - Physik.

 


Preisträger der 1. Runde


Können ebenfalls an der 2. Runde teilnehmen.

2. RUNDE

  • Die qualifizierten Schülerinnen und Schüler erhalten Mitte September vom IPN die Aufgaben für die zweite Runde. Die Aufgaben werden in Hausarbeit gelöst.
  • Die Lösungen werden durch die Landesbeauftragten (Erstkorrektur) und am IPN (Zweitkorrektur) korrigiert.


Preisträger der 2. Runde
(ca. 50 Personen)

3. RUNDE

  • Auswahlseminar (eine Woche)
  • Lösen von theoretischen und experimentellen Problemen unter Klausurbedingungen.
  • Seminare zur Vertiefung der physikalischen Kenntnisse.


Preisträger der 3. Runde
(ca. 15 Personen)

4. RUNDE

  • Vorbereitungsseminar in Heide / Schleswig-Holstein (eine Woche)
  • Lösen von theoretischen und experimentellen Problemen unter Klausurbedingungen.
  • Seminare zur Vertiefung der physikalischen Kenntnisse.


Preisträger der 4. Runde
(5 Personen: "Mannschaft")

EXPERIMENTELLES SEMINAR

  • In Heide (Schleswig-Holstein) bearbeiten die Mannschaftsmitglieder während eines 3 - 5 tägigen Seminars experimentelle Probleme und vertiefen ihre Kenntnisse über Messmethoden und Messgeräte


Mannschaft

INTERNATIONALE PHYSIKOLYMPIADE (IPhO)


Ausrichter der Physik-Olympiade in Deutschland:

Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN)
an der Universität Kiel

Olshauserstraße 62
24098 Kiel

Mail zur Physik-Olympiade