B. Brecht: Der gute Mensch von Sezuan

Brecht
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Das Theaterstück "Der gute Mensch von Sezuan" verfasste Bertolt Brecht 1938 bis 1940. Es wurde 1943 uraufgeführt und erschien zehn Jahre später als Buch. Es gilt als eines der bekanntesten Werke des Autors und als Musterbeispiel für das epische Theater.

Das Drama bietet sich für den Einsatz ab Klasse 10 an, im Jahr 2018 ist es Pflichtthema an den baden-württembergischen Realschulen. In dem Stück thematisiert Brecht den Konflikt zwischen Moral und Überleben sowie den Versuch der Hauptfigur Shen Te, ethische Grundsätze aufrechterhalten zu wollen. Sie fragt sich „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist?“

Shen Te lebt in der chinesischen Provinz Sezuan und wird von drei Göttern ausfindig gemacht. Diese ziehen umher, um gute Menschen zu finden. Mit dem Geld, dass die Drei ihr geben, kauft sie einen Tabakladen, in dem sie Armen hilft. Bald schon muss sie einsehen, dass sie sich die Hilfe nicht leisten kann. Sie schlüpft in die Rolle ihres fiktiven Cousins Shui Ta, der versucht, Herr der Lage zu werden, was ihm nicht gelingt. Als Shen Te schwanger wird, scheint die Situation zu eskalieren, die Götter meinen trotzdem, in ihr einen guten Menschen gefunden zu haben.

 

Unterrichtsmaterial:

 

Bilder und Theater-Materialmappen

 

Videos und Hörfunkbeiträge für die Weiterarbeit

  • Video "Der gute Mensch von Sezuan to go" - Inhaltszusammenfassung mit Playmobil-Männchen; als Einstieg oder Abschluss der Einheit
  • Trailer Wuppertaler Bühnen; moderne Inszenierung, bietet sich zur Abschlussbesprechung an
  • Ausschnitte aus der Vorstellung des "Neuen Globe Theaters", Potsdam; die Ausschnitte können in der jeweiligen Szene uzum Vergleich herangezogen werden.
  • Auschnitte aus der Vorstellung des Staatsthaters Braunschweig; sehr moderne Inszenierung; die Götter tragen Masken, die Vorstellung wirkt irreal.
  • Hörfunkbeitrag zu Brechts Stück, Bayern Radio