Maja Langsdorff

Jahrgang 1973

Titel der Bücher:

"Die heimliche Sucht, unheimlich zu essen"

Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main 1985/2002
Dieses Buch von Maja Langsdorff war das erste Buch in Europa über die Ess-Brech-Sucht. Es ist im Jahr 2002 in der 18. stark erweiterten und grundlegend aktualisierten Auflage auf den Markt gekommen.

"Ballett - und dann? Lebensbilder von Tänzern, die nicht mehr tanzen"

BoD 2005
Das Buch geht der Frage nach, was eigentlich aus Tanzenden wird, wenn sie nicht mehr tanzen können. (Englische Übersetzung: Ballet - and Then, BoD 2006).
Die zwei folgenden Bücher bieten sich nach Meinung der Autorin nur bedingt für Lesungen in der Schule an. Thematisch sind sie (eventuell als Zusatzlektüre in den Fächern Deutsch, Religion, Ethik) geeignet für Lernende der Oberstufe:

"Die Geliebte. Was es heißt, die Andere zu sein"

BoD Norderstedt, 2002
Das Buch zeichnet ein Psychogramm der "leidenden Geliebten". Wie geht es Frauen, die heimliche Freundin eines verheirateten Mannes sind?

"Kleiner Eingriff, großes Trauma? Schwangerschaftskonflikte, Abtreibung und die seelischen Folgen"

BoD, 2001
Dieses Buch geht der Frage nach, ob einer Frau nach einem Schwangerschaftsabbruch psychische Probleme drohen.

Schulstufen:

Das Thema, über das die Autorin in Schulen referieren, erzählen, lesen könnte, ist insbesondere bei jungen Mädchen (ab Klasse 7, alle Schularten) sehr aktuell und wichtig: Essstörungen.
Zwei Formen der Vermittlung: erzählend, vortragend mit anschließender Möglichkeit, ausgiebig zu fragen und zu diskutieren (2-3 Schulstunden) oder als Workshop (ca. 5 Schulstunden)
Fächer: u.a. Psychologie, Biologie, Deutsch - oder im Rahmen der Suchtprävention

90% aller Mädchen und Frauen möchten gern abnehmen. 77% haben nicht ihre Traumfigur. 10% aller Dünnen finden sich noch immer zu dick. Nur 16% aller Frauen und Mädchen sind aus medizinischer Sicht zu dick.
Viele Models, Prominente, Filmschauspielerinnen usw. sind oder waren ess-brechsüchtig und haben oder hatten panische Angst davor zuzunehmen. Fast immer sind es Frauen, denen das Essverhalten entgleist, die abhängig vom Essen werden wie Alkoholiker vom Alkohol. Am Anfang steht meist das Streben nach einer besseren Figur, am Ende kreisen die Gedanken fast nur noch ums Essen oder darum, die Nahrungsaufnahme hinauszuzögern, zu beschränken, zu vermeiden.
Sind Essstörungen der Preis für das übertriebene Schlankheitsideal? Wo beginnt ein gestörtes Essverhalten? Warum werden Mädchen und Frauen ess- oder magersüchtig? Wie können Mädchen und Frauen mit schwerwiegenden Essstörungen aus dem Teufelskreis ausbrechen? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt von Buch und der Veranstaltung.