Standbilder bauen

Normalerweise verwenden wir Wörter und Begriffe, wenn wir über Probleme, Erfahrungen oder Erlebnisse reden. Diese Wörter verbinden wir mit Themen oder sozialen Situationen. Dabei können auch Bilder in den Köpfen entstehen. Diesen bildlichen Aspekt machen wir uns deutlich, wenn wir Standbilder bauen. Das Standbildbauen ist also eine Methode, mit der wir die Sichtweise eines Themas oder eines Problems bildlich und nicht mit Worten darstellen. Der Einsatz des Computers ist sinnvoll bei Vorübungen und beim Besprechen der Ergebnisse. Digitales Fotografieren bzw. Einscannen konventioneller Fotos hilft jeweils beim "Festhalten" der sonst so flüchtigen Standbilder. Damit entsteht erst eine Grundlage für ein Vergleichen der Ergebnisse.
Unterrichtsskizze / Klasse 6
Standbilder, Ergebnisse
Arbeitsblätter mit Strichmännchen
Standbild Regisseur Lernziel



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Schülerinnen und Schüler gestalten mit ihren Körpern
(Gestik / Mimik) die Darstellung eines Problems, eines Themas oder einer sozialen Situation. Ohne Worte können so Haltungen, Einstellungen, Gefühle oder Beziehungen von Personen zueinander verbildlicht werden

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Schülerinnen und Schüler übernehmen die Rolle von Regisseuren (man könnte auch Bildhauer oder Baumeister dazu sagen), denn sie bilden ein Standbild aus den Körpern ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Die Erbauer modellieren das Körperbild Schritt für Schritt.
Sie wollen mit dem Ergebnis zum Ausdruck bringen, wie sie das Thema, das Problem oder die soziale Situation sehen und interpretieren.
Die Schülerinnen und Schüler in der Standbildgruppe übernehmen die Gestik und Mimik, die ihnen vorgegeben werden. Sie agieren quasi wie bewegliche Puppen.

Bildungsstandards 5/6:
1 Sprechen/Szenische Verfahren

Die Schülerinnen und Schüler können...


Standbilder bauen und besprechen
Sinnliche Wahrnehmung bei der Entstehung des Standbildes, anschließende Diskussion der Situation, Veränderung und Neugestaltung der Situation