Michael Gerard Bauer, Running Man

Bild Running Man
Foto: © Michael Breddin
Michael Gerard Bauers Roman "Running Man" ist auf der einen Seite ein Adoleszenzroman. So kämpft der 14-jährige Joseph gegen einen Albtraum, der ihn aber nicht nur in seinen Träumen verfolgt, sondern ihn in der Person des Running Man auch in seinem Alltag zu verfolgen und zu bedrohen scheint. Auch von seinem Vater, den er nur ein paar Wochen im Jahr sehen kann, fühlt er sich im Stich gelassen. Auf der anderen Seite sind die Erwachsenen, an erster Stelle Tom Leyton, der - von der Außenwelt völlig zurückgezogen - von der Gesellschaft in eine Schublade gesteckt wird und sich mit eigener Kraft aus seiner "Schachtel" nicht befreien und von seinen Albträumen lösen kann, und der Running Man, der dem Schicksal durch ständige Flucht zu entkommen versucht.
Empathie statt Feindseligkeit, die Kraft der kleinen Wunder und des Aufbruchs statt Lethargie und Verharren im Circulus vitiosus sind tragende Themenbereiche des Romans.

Der Roman ist neben Friedrich Dürrenmatt, Besuch der alten Dame als Alternative Grundlage für den produktiven Umgang mit literarischen Texten in der Realschulprüfung 2014/15.

Annotationen, die sowohl im doc-Format als auch im pdf-Format vorliegen, können den Schülerinnen und Schülern eine Hilfe sein.

Die einzelnen Unterrichtsbausteine - siehe rechte Randspalte - stellen keine geschlossene Unterrichtseinheit dar, sondern sind lediglich als Anregungen gedacht.

Alle Seitenangaben beziehen sich auf die dtv-Ausgabe, 62407, 2009.