Truus Matti: Apfelsinen für Mr. Orange

Cover
Bild: Mit freundlicher
Genehmigung des
Gerstenberg-Verlags

Die 1961 in den Niederlanden geborene Schriftstellerin Truus Matti veröffentlichte 2013 ihr zweites Jugendbuch, "Apfelsinen für Mr. Orange". In dem Buch geht es um den 13-jährigen Linus, der anstelle seines in den Krieg gezogenen Bruders mit einem Obst- und Gemüsekarren Bestellungen in Manhattan ausfährt. Dabei muss er immer wieder eine Kiste Apfelsinen zu einem Maler bringen, den er Mister Orange nennt. Linus lernt durch ihn die moderne Kunst und seine eigene Fantasie kennen. Am Ende des Romans erfährt man, dass Mister Orange der bekannte niederländische Maler Piet Mondrian (1872-1944) ist, der wegen des Zweiten Weltkrieges nach Amerika emigrierte und in New York lebte.

Die Lektüre ist für die 5.-7. Klasse geeignet. Die Schülerinnen und Schüler können sich mit der Hauptfigur Linus gut identifizieren: Er ist 13, es geht um Träume, neue Erfahrungen, Verlust und den Weg in die Selbstständigkeit. Die Kinder lernen das New York der 40er Jahre kennen.

Es kann sehr vielfältig gearbeitet werden, eine Zusammenarbeit mit den Fächern Musik, Bildende Kunst und Geographie ist denkbar, da im Roman der Boogie Woogie sowie die Bilder Piet Mondrians eine große Rolle spielen und die Geschichte in den Straßen Manhattens spielt.

Auch das Erstellen eines Lesetagebuchs oder Lapbooks ist denkbar.

Das Material hat zum einen den Schwerpunkt des literarischen Lernens und richtet den Fokus entsprechend darauf, wie man literarisches Lernen an dem Jugendbuch vermitteln kann. Darüber hinaus stellt es Material zur Verfügung, das verwendet werden kann, wenn man eine Unterrichtseinheit plant.

Es wird auf wichtige Textstellen eingegangen und aufgezeigt, wie der Stoff vermittelt und binnendifferenziert gearbeitet werden kann. Als Stundenumfang können 14-20 Stunden angesetzt werden, je nachdem, wie leistungsstark die Lerngruppe ist und ob mit einem Lesetagebuch oder kreativ gearbeitet wird.

Das vorliegende Material wurde uns freundlicherweise von Frau Verena Zürcher, Stuttgart, zur Verfügung gestellt.