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Film

Analyse sowie Beschreibung filmspezifischer Mittel

"Show, don't tell"
Ein Bild vermittelt Konkretes besser, als es tausend Worte könnten. Das Wort wiederum bezeichnet Abstraktes, wie es kein Bild kann. Bewegte Bilder sind wirkmächtiger als Sprache, wie Stummfilme, der so g. "McGurk effect" (mit Implikationen für synchronisierte Filme) und erstaunlicherweise sogar Musikwettbewerbe zeigen. - Auch Ton und Bild vermitteln Wirklichkeit und sind Teile des Unterrichts, z. B. bei der Beschäftigung mit "Crash".

Pauline Kael: 'A movie is only a movie when you can pretend that it is not a movie' - Text- und Medienkompetenz - Interkulturelle kommunikative Kompetenz - Landesbildungsserver Baden-Württemberg Englisch

"The Single Effect"
Der fiktive Walter Mitty entflieht Unerfreulichem in Fantasien nach kulturell vorgeprägtem Muster. Dazu verhilft ihm seine Fantasie. Andere lassen sich von Medien zur Flucht aus dem Alltag anregen.
Nach Edgar Allan Poe kann ein Kunstwerk seine Wirkung nur so weit entfalten, wie der Alltag ausgeblendet wird. Dann aber beflügelt die Lektüre einer Kurzgeschichte zu einer Tagtraum-Sequenz.

Reizflut in reizarmer Umgebung
Diese Bedingungen schafft das Kino, wo sich das Publikum dem Spielfilm im Halbdunkel ein bis zwei Stunden lang ausliefert. Während Literatur teilweise bewusst und in selbst bestimmtem Tempo dekodiert wird, gibt der Film die Rezeptionsgeschwindigkeit vor und die Bilder "sprechen" für sich selbst, d. h. werden zunächst unwillkürlich verarbeitet. Der Kinofilm dagegen überwindet die kritische Distanz, überwältigt die Sinne und wirkt nicht nur real, sondern ist es auch, insoweit Gefühle und Gedanken real sind.

"Teaching film"
Das überwiegend nonverbale Filmerlebnis ermöglicht Heranwachsenden in altersgerechter Weise den Perspektivwechsel und das Einfühlen in eine andere Lebenswelt.

Filmanalyse ist eine Teilkompetenz, entsprechend dem Bildungsplan 2004. Sie hilft aber auch, die Bilderflut zu bewältigen und ihre Wirkungsweise in der Fremdsprache zu reflektieren. Dazu hier ein Arbeitsblatt.

  • "Technical terms": Die technischen Begriffe des Filmskripts werden bei Dreharbeiten und Schnitt umgesetzt. (s. u.)

  • Filmanalyse: Filmspezifische Fachbegriffe ermöglichen es, "screenshots" in aller Ruhe zu analysieren und sprachlich nachzuvollziehen, wie bestimmte visuelle Eindrücke wirken. (Hektisch geschnittene Filmtrailer eignen sich zur Filmanalyse eher im Rückblick auf Bekanntes.)

 


Film in der fiktionalen Literatur


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Versprachlichen, wie etwas gezeigt wird

Versprachlichen, was zu sehen ist

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