Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Stufenprogramm
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Stufenprogramm


Stufenprogramme zum Umgang mit suchtkranken Mitarbeitern sind in Industrie und Verwaltung seit vielen Jahren eingeführt und erprobt. Ein ähnliches Vorgehen empfiehlt sich auch im Bereich der Schule. Das Stufenprogramm ist eine konkrete Hilfe beim Umgang mit auffälligem Schülerverhalten. Beratung und Therapie bei süchtigem Verhalten kann nicht Aufgabe der Schule sein. Lehrer sind keine Therapeuten. Für Suchtberatung und Therapie sind die dafür ausgebildeten Psychologen, Diplom- und Sozialpädagogen der Beratungsstellen zuständig. Wenn sich Lehrerinnen und Lehrer als reine Wissensvermittler verstehen, werden sie ihren erzieherischen Aufgaben nicht gerecht. Wenn sie sich als Therapeutinnen und Therapeuten für Suchtgefährdete verstehen, überfordern sie sich und geraten in die Gefahr einer Co-Abhängigkeit. Lehrkräfte sollten auch im Umgang mit suchtgefährdeten und suchtkranken Schülerinnen und Schülern das tun, was sie gelernt haben - Pädagogik betreiben. Wer Suchtprobleme hat, wird Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Richten die Lehrkräfte ihren Blick auf das Schülerverhalten und nicht auf den Suchtmittelkonsum, finden sich Ansatzpunkte zur Hilfe für betroffene Schülerinnen und Schüler.
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