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Notebooks für Lehrer

Laufwerke und Akku 6. Akkus

Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion), Lithium-Polymer-Akkus, auch noch Nickel-Metallhydrid-Akkus, die man vor dem Aufladen immer vollständig entladen sollte. Es gibt kaum noch NiCd-Akkus, die sich schneller entladen - "Memory-Effekt" - und umweltschädlicher sind. Die Leistung, die in einem Akku gespeichert werden kann, wird in mAh angegeben; je höher der Wert, desto leistungsfähiger der Akku. Man beachte die Ladezeit (1/2 - 1 Stunden Ladezeit = 1 Stunde Betrieb, bzw. Schnellladeverfahren), die Laufzeit (schnelle Prozessoren verkürzen die Laufzeit), die leichte Ausbaubarkeit, einen evtl. Zweitakku, in einem zweiten Laufwerk-Schacht oder als Ersatz, den Wechsel während des Betriebs, das Netzteil, eine (von außen sichtbare) Akkufüllstandsanzeige, die automatische Speicherung vor Entleerung. Li-Ion-Akkus sollten immer vollständig geladen und entladen werden, das erhöht ihre Lebensdauer. Sie altern auch unabhängig davon, ob sie eingesetzt werden: auch bei Nichtgebrauch oder Ersatz-Akkus beträgt die monatliche Entladung bis zu 5%. Man sollte also alle paar Monate kontrollieren, dass der Ladestand von gelagerten Akkus 40-80% beträgt und sie vor Gebrauch vollständig aufladen. Bei intensivem Gebrauch ist ca. alle drei Jahre ein neuer Akku fällig. Man sollte auch beim Kauf eines neuen Akkus das Herstellungsdatum prüfen (es wird leider selten angegeben) und einen Zweitakku nur kaufen, wenn er auch tatsächlich benützt wird!
Von Methanol oder Wasserstoff nutzenden Brenstoffzellen verspricht man sich eine wesentlich längere Laufzeit - vielleich schon 2004.

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  1.  Strom sparen

    Größter Stromverbraucher ist das Display. Strom sparend sind somit kleinere und weniger helle Displays. Die Arbeit auf dem Balkon ist also per se teurer als in weniger heller Umgebung. Langsamere Prozessoren und integrierte Grafik-Chips, aber auch der Verzicht auf viele gleichzeitig geöffnete Anwendungen oder die Verwendung einer Textverarbeitung wie WordPad statt Word sparen ebenfalls Strom und wirken somit Hitze verhindernd. Bildschirmschoner kann man ausschalten.
    Der Drosselung ("throttling") des Energieverbrauchs dienen verschiedene Energiesparfunktionen: Power Management APM 1.2, neuer: ACPI 1.0; bei Mobile Pentium III: Enhanced SpeedStep (drosselt den Prozessortakt) und Quickstart (Stromsparmodus des Prozessors, wenn er nichts zu tun hat); PowerNow! bei AMD und LongRun bei Transmeta haben die gleiche Funktion. Standby-Modus/-taste. Im Suspend-Modus ist das Notebook quasi abgeschaltet, so dass der Stromverbrauch erheblich reduziert ist. Es gibt zwei Suspend-Modi. Suspend-to-RAM: Hier bleibt lediglich der Hauptspeicherinhalt aktiv, so dass der Anwender nach dem Wiedereinschalten des Geräts wieder an der Stelle landet, an der er zuvor seine Arbeit unterbrochen hat. Bei Suspend-to-Disk wird der Hauptspeicherinhalt auf eine reservierte Partition der Festplatte gesichert. Beim erneuten Wiederanschalten liest der Rechner die Inhalte von der Festplatte in den Hauptspeicher.

    8. Gute Kühlung

    Hitzeentwicklung testen: Netzteil, Touchpad, Unterseite (unangenehm auf dem Schreibtisch, aber noch mehr, wenn man mit einem heißen Notebook auf dem Schoß arbeiten muss), ja sogar Tastatur und Handauflage;  Geräuschentwicklung des Lüfters. Oft gilt: je kleiner das Notebook, desto mehr hat der Lüfter zu tun.

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    9. Verarbeitung, Tastatur, Touchpad

    Notebooks sind aufgrund des Transports stärker beansprucht; die Verarbeitung spielt daher eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Ist das Gehäuse stabil? Ist der Deckel wackelig, schwingt er bei jeder Erschütterung mit, sind die Scharniere und Klappen stabil? Alle beweglichen Teile testen! Die Qualifizierung eines Notebooks als "semi-ruggedized" besagt nicht unbedingt, dass es sich um ein besonders robustes Modell handelt! Sind die Anschlüsse geschützt? Schlitz für Diebstahlschutz-Schloss (Kensington Lock) vorhanden? Gibt es Macken oder scharfe Kanten? Sagen Ihnen Gewicht und Größe zu? Gefällt Ihnen das Design?
    Zwar fehlt meist der Ziffernblock, aber die Notebook-Tastatur hat einige Zusatztasten, etwa zur Regulierung der Display-Helligkeit oder zum Energiesparen; die Tasten sind z.T. auch etwas anders angeordnet. Ist sie stabil und groß genug, liegen die Tasten günstig, haben sie einen klaren Druckpunkt (da Tippfehler durch geringen Tastenhub)? Gibt es frei definierbare Tasten (Hot-Keys)? Ist die Tastenbeschriftung gut lesbar? Sind verdrehte Handgelenke unvermeidlich? Ein ergonomisch leicht gebogenes Tastenfeld schafft hier Abhilfe. Testen!
    Mausersatz: Exakt zu bedienendes Touchpad (Viereckige Fläche vor der Tastatur. Mit der Fingerspitze reibt man darüber und steuert damit den Mauszeiger) oder noch Ergotrac / Mausstick / Trackpoint / Trackstick (kleiner Hebel in der Tastaturmitte); Scrolltasten, Scrollrad. Für Zehnfingerschreiber: Ist das Touchpad weit genug von der Leertaste weg? Sonst verstellt man dauernd mit dem Daumen den Mauszeiger.
    Port-Replikator vorhanden?
    Eine stabile, gut verarbeitete, wasserdichte und gepolsterte Tragetasche verwenden.

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