Notebooks für Lehrer
11. Modem, Mobilfunk, externe Maus, externe Tastatur, externer Monitor
Um über das Notebook ins Internet zu gelangen, brauchen Sie neben dem
Telefonanschluss und einem Provider (
ISP), der den Zugang zum Internet bereistellt, ein Modem.
Internes V.90-Modem oder PC-Card - ein Modem ist
Standard.
Verfügen Sie über ISDN, müssen Sie eine externe ISDN-Karte
(USB-Schnittstelle oder serielle Schnittstelle nötig) oder eine
entsprechende PC-Card kaufen, da sie sehr selten eingebaut wird.
Um ein externes DSL-Modem (
ADSL,
T-DSL) anzuschließen, brauchen Sie eine PCMCIA-Netzwerkkarte, es sei
denn, das Notebook verfügt bereits über eine eingebaute
Ethernet 10/100 Mbit/s-Netzwerkkarte. Stattdessen kann das DSL-Modem
auch über einen USB-Ethernet-Adapter oder schnurlos - und teurer - über eine
WLAN-Karte + Access Point angeschlossen werden.
Mobilfunkkarten als PC-Cards im PCMCIA-Schacht sind mit schnellen
Datendiensten wie
GPRS und/oder
HCSCD versehen und übertragen Daten etwa so schnell wie ein
Analog-Modem. Zum Internet-Surfen / bei großen Datenmengen ist HCSCD
billiger.
Für Internet-(IP-)Telefonie braucht man ein Headset,
ggf. reicht auch das eingebaute Mikrophon. Ein Headset oder ein IP-Telefon
können auch per Bluetooth angeschlossen werden.
Wenn man mit dem Touchpad nicht so gut zurecht kommt, kann man eine
zusätzliche externe Maus erwerben; Funk-, USB- oder auch noch
serielle Schnittstelle erforderlich. Für eine externe Tastatur ist
ebenfalls eine Funk-, USB- oder auch noch eine PS/2-Schnittstelle nötig. Für
den Anschluss eines externen Monitors ist ein VGA-Port bzw. AV-Port
nötig.
Ein internes Diskettenlaufwerk mit eigenem Anschluss, damit der
Parallelport für den Drucker frei bleibt. Diskettenlaufwerke geraten langsam
außer Gebrauch.
Internes oder ausbaubares/externes CD-ROM/CD-RW-Laufwerk; Schublade
nicht zu tief angebracht? Je nach Bedarf ein DVD-Laufwerk oder
Combo-Laufwerk DVD/CD/CD-R/CD-RW. Lässt sich der Akku gegen ein
zweites optisches Laufwerk austauschen, kann man CD-ROMs direkt auf CD-RW
brennen. Sind die Laufwerke leise genug? Ist ein Notauswurf vorhanden, um
CDs auch bei ausgeschaltetem oder abgestürztem Notebook herausnehmen zu
können?
Ansicht-Beispiel.
Die Festplattenkapazität ist viele GByte groß - doch wenn die Festplatte oder gar das Notebook kaputt gehen? Zum Sichern von Dateien kann man einen CD-Brenner, eine externe Festplatte oder mobile Speichermedien, letztere in Briefmarken- bis Scheckkartengröße, nehmen. Man sollte vorher feststellen, welche Speichermedien nicht nur vom Notebook, sondern auch von anderen Geräten wie Digitalkameras, Mobiltelefonen, Organizern ( PDAs) oder MP3-Playern verwendet werden.
- Modern gestylte, am Schlüsselbund tragbare USB-Sticks für Datenmengen bis 4 GByte, eignen sich als Diskettenersatz; Sticks für USB-2.0 sind schneller. Windows XP erkennt sie automatisch als USB-Massenspeichergerät, bei andern Windows-Versionen muss meist ein Treiber installiert werden. Nur für PC / Notebook.
- Die verbreiteten CF-, CompactFlash-Karten für den PC-Card-Slot, meist für den Typ-I-Slot, sind empfehlenswert und die billigsten Speichermedien. Sie kommen ohne Stromversorgung aus und bieten einen Speicherplatz von bis zu 6 GByte und lohnen sich z.B. auch für Digitalkameras.
- Secure Digital Memory Cards / SD-Card, eine Weiterentwicklung der MultiMediaCard (MMC; bis 512 MByte), mit Schreibschutzschieber und DRM, auch für PDAs, Digitalkameras, MP3-Player, Smartphones; Speicherplatz bis 1 GByte.
- SmartMedia Card, bis 128 MByte, und der Nachfolger xD-Picture Card, bis 512 MByte. Hauptsächlich in Digitalkameras und MP3-Playern. Es gibt Adapter/Lesegeräte für SmartMedia / xD-Picture Cards.
- Memory Sticks, teils mit Schreibschutzschieber und z.T. mit DRM ("Magic Gate"), gibt es in verschiedenen Ausführungen bis 2 GByte für den Memory-Stick-Slot; auch in MP3-Playern, Digitalkameras u.ä. verwendet. Für Sony-Kunden oft die einzige Wahl.
Daten werden am schnellsten bei SD-Cards, USB-2.0-Sticks und CompactFlash
transferiert.
Es gibt PC-Card-Adapter, die alle Karten lesen können.
Hat das Notebook einen CD-Brenner, kann sich die Frage nach einem
weiteren Speichermedium erübrigen: Backups u.ä. werden wegen der
kostengünstigen CD-R/CD-RW-Rohlinge wesentlich billiger. Bei langsamen
Brennern sollte der Akku möglichst voll sein... Die Schul-PCs müssen aber
die gebrannten CDs lesen können.
Auch DVD-Brenner sind oft eingebaut bzw. extern ergänzbar.
14. Verbindung mit weiteren Computern
Weitere Computer kann man auf verschiedene Art verbinden: meist über eine Netzwerkkarte oder über ein USB-Kabel, z.B. USB LinQ NetWK SN 90004423. Ein (sehr langsames) Nullmodem-Kabel dient der direkten Datenübertragung von PC zu Notebook und umgekehrt (10,- Euro), wofür Notebook/PC über eine 9- oder 25-polige serielle Buchsen (serielle = RS-232-Schnittstelle) verfügen müssen; ein COM-Port muss frei sein; oder Infrarot-Port.