Notebooks für Lehrer
Betriebssystem, z.B. Windows XP Home Edition; das iBook von Apple
hat ein eigenes Betriebssystem. Linux gibt es nur auf sehr wenigen
Notebooks. Bei Asus, Baycom oder Vobis gibt es auch Notebooks ohne oder mit
einem älteren DOS-Betriebssystem
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation ... nach Bedarf
Sicherung und Restaurierung des Arbeitsspeichers auf der Festplatte (bei
Akkuwechsel z.B.) durch "Hibernation-Modus".
Handbücher für Hard- und Software, Handbuch-, Betriebssystem-,
Software- und Treiber-CDs. Besser eine komplette Betriebssystem- als eine
Recovery-CD.
Sehr sinnvoll ist ein 24-Stunden-vor-Ort-Austausch- und
Abholservice im Schadensfall.
Händlergarantie 2 Jahre; Hersteller- und Ersatzteilgarantie;
Kleinteile sind oft schwer zu bekommen (Kleingedrucktes! Sind Akku und
Display einbezogen? Gerichtsverfahren um vermeintliche Schnäppchen dauern
lange und können ohne Rechtsschutzversicherung teuer werden ...),
Support oft gegen Aufpreis (teure Hotline, tote Telefonnummern, lange
Warteschleifen, E-Mail-Hilfe mangelhaft; bei teuren Geräten meist
professioneller). Gewünschte/vereinbarte Eigenschaften, Rückgaberecht
schriflich auf der Rechnung zusichern lassen; bei Kauf über Internet
oder Telefon gilt von vornherein ein Rückgaberecht von 14 Tagen
(Fernabsatzgesetz). Rücknahme zur Entsorgung durch den Hersteller, z.
B. wegen umweltbelastendender Stoffe wie Quecksilber, Cadmium.
Eine Liste unabhängiger
Reparaturbetriebe finden Sie bei heise mobil.
17. Bessere Ausstattung, Zubehör, Upgrading
Teurere Notebooks verfügen über eine
Reihe von zusätzlichen Eigenschaften. Zusatzgeräte sollen größtmögliche
Unabhängigkeit vom Büro gestatten. Allgemein sollte man gleich beim Notebook-Kauf einplanen, was es alles können soll, damit der Schreibtisch nicht voller Zusatzgeräte steht...
- größere Displays mit hoher Auflösung, z.B. 1600 x 1200 Pixel;
16- bis 17-Zoll-Displays in Breitbildformat. Sie sind die größten
Stromfresser.
- Kompensationsfolien und
Flüssigkristalltechniken wie IPS
oder Vertical Alignment, die Mängel in Farbdarstellung und Blickwinkel
weitgehend ausgleichen, gibt es erst bei sehr wenigen Notebooks. Wenn sich
Mischfarben wie Orange oder Rosa nicht ändern, hat man ein solches Gerät
vor sich.
schwenkbare Displays (Convertibles), herausnehmbare Displays - größere Festplatten
- schnellere Prozessoren
- mehr bzw. schnelleren und teureren Speicher PC1600/PC2100 (bis 1024 MB)
- zwei (Hochleistungs-) Akkus, außen am Gehäuse oder in einem Laufwerkschacht; Laufzeit bis zu 8 Stunden, aber ziemlich schwer
- tollere Grafikkarten mit eigenem Arbeitsspeicher
- Headset, z.B. für die Diktiersoftware IBM ViaVoice
- Anschluss für eine Dockingstation, in die sich das Notebook einschieben und anschließen lässt, so dass es wie ein stationärer Rechner verwendet werden kann. Daran sind alle nötigen Kabel für externe Geräte wie Monitor, Maus, Tastatur, Drucker, weitere Laufwerke angeschlossen; sie lassen sich mit einem Handgriff mit dem Notebook verbinden. Empfehlenswert sind die Dockingstationen des Herstellers.
- Multifunktionsschacht (MFS), auch MultiBay-Schacht genannt: Schacht, in den wahlweise verschiedene Komponenten nach Bedarf eingesetzt werden können, etwa CD-ROM-Laufwerk, zweiter Akku, DVD-Laufwerk, weitere Festplatte, CD-RW-Brenner, Smart-Card, ...
- GSM-Card/DataCard mit integriertem SIM-Card-Einschub für die Datenübertragung vom Notebook über das Mobilfunknetz (D1, D2 oder E-Plus) machen ein Handy überflüssig; in GSM-Netzen sind die schnellen Datendienste GPRS ind HCSCD mit bis zu 4 Kanälen nutzbar, wenn ein entsprechendes Modul ins Notebook integriert ist
- GPS-Empfangsgerät für den USB-Port oder den PC-Card-Adapter
- Mini-USB-Videokamera mit eingebautem Mikrofon, am Deckel befestigt
- Tintenstrahl-Drucker, Durchzugs-Scanner und Stiftscanner zum Scannen von Textzeilen (IrisPen) für unterwegs
- schnurlose Eingabegeräte für Präsentationen oder Mäuse, die sich in einen Präsentationsmodus umschalten lassen
- herausnehmbare Funk-Tastatur, Funk-Maus und eine Tastaturbeleuchtung, die sich sensorgesteuert ein- und ausschaltet (USB-Lampen)
- TV-Karte, TV-Tuner, externe USB-Box für Analog- bzw. Digital-TV ( DVB) einschl. Fernbedienung, um das Notebook zu einem digitalen Videorecorder zu machen. Herausstehende Antenne oder Stick können ein Problem sein, nicht nur beim Transport!
- Überspannungsschutz für Notebook und Modem
- einigermaßen gesicherte Ersatzteilversorgung (Akkus!)
- Adapter / AC in DC zur Stromversorgung aus dem Zigarettenanzünder des Autos, ein Spannungswandler, der aus 12 Volt Gleichstrom (DC) 220 Volt Wechselstrom (AC) macht; verwendbar auch in Flugzeugen oder in der für den Lifstyle von LehrerInnen so charakteristischen Yacht ;-))
- Notebookhalterungen und -unterlagen stellen das Notebook oder das Display höher. Vorsicht, Lüftung sollte nicht verdeckt werden!
- Diebstahlsicherungen. Illusionslos muss man feststellen, dass es keine totale Diebstahlsicherung gibt...
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- Biometrie-Zugangssicherung (Fingerabdrucksensor)
- Anti-Theft-Card, bei der ein Bewegungssensor einen akustischen Alarm auslöst; zusätzlich bleiben nach unbefugtem Herausnehmen der Karte die Daten für Diebe unlesbar.
- USB-Dongle; ohne den darin gespeicherten Code kann das Notebook nicht arbeiten
- komplette Security-Kits aus Smart-Card, PC-Card- (SmartCard-) Leser und Software
- Unterschriftenpad
- "Kofferlösung": gepolsterter Alu-Koffer mit Notebook, Mobilscanner, Drucker und integriertem GSM-Modem
- üppige Softwarepakete
USB-Zahnbürste für den Hardcore-User, der die Nacht
durcharbeitet, ein
USB-Aquarium ;-) und
USB-Kaffeewärmer :-))
Aufrüsten
Dem Upgrading des Notebooks sind von den Herstellern enge Grenzen
gesetzt. Im Handbuch ist beschrieben, welche Teile ersetzt werden können. So
steckt das optische Laufwerk oft in einem Wechselschacht und kann somit
leicht ersetzt werden. Eine neue Festplatte und zusätzlicher Speicher sind
relativ leicht einzubauen. Auf der Homepage der Hersteller findet man z.T.
ausführliche Montageanleitungen. Wenn man wirklich am Notebook
herumschrauben will, sollte man die Garantiebedingungen aufmerksam
durchlesen; oft schreiben sie vor, dass ein Umbau von einer autorisierten
Werkstatt vorgenommen werden muss. Bastler müssen sich auf winzige
Schräubchen und Kabel und leicht zerbrechliche Teile gefasst machen. Auf
einen Tausch des Mainboards, des Displays oder der Grafikkarte sollte man
wohl ganz verzichten... Eine Komplettsicherung der Daten ist das Mindeste,
was man vorher tun muss.