Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Arten kaufmännischer Berufskollegs
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Arten kaufmännischer Berufskollegs


Aufbauend auf einen mittleren Bildungsabschluss vermittelt das kaufmännische Berufskolleg fachtheoretische und fachpraktische Grundkenntnisse für Tätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung. Es zielt ab auf eine Vertiefung der Allgemeinbildung und berechtigt i.d.R. zur Führung einer Berufsbezeichnung, z.B. "Staatlich geprüfte/r Asstistent/in". Leistungsfähige Schülerinnen und Schüler können an den Berufskollegs die Fachhochschulreife erwerben.

Das Angebot der Berufskollegs gliedert sich folgendermaßen:

 

Die Teilnahme an diesem Bildungsgang erfordert die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife sowie den Abschluss eines Ausbildungsverhältnisses. Neben den Inhalten des Ausbildungsberufs werden zusätzliche berufsbezogene Qualifikationen vermittelt.
Das Kaufmännische Berufskolleg I vermittelt in einem Jahr fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse für Tätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung und vertieft die Allgemeinbildung. An manchen Standorten wird das Profil „Übungsfirma“ angeboten.
Das Kaufmännische Berufskolleg II richtet sich an Absolventinnen und Absolventen des Kaufmännischen Berufskollegs I. Es vertieft die fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnisse. Zur Aufnahme in das Kaufmännische Berufskolleg II wird ein bestimmter Notendurchschnitt aus den Kernfächern des Kaufmännischen Berufskollegs I vorausgesetzt. Bestimmte Standorte bieten das Kaufmännische Berufskolleg II auch mit dem Profil „Übungsfirma“ an.
Das kaufmännische Berufskolleg Fremdsprachen vermittelt Kenntnisse, um kaufmännische und verwaltende Tätigkeiten in fremdsprachlich geprägten Aufgabenfeldern wahrzunehmen. Gleichzeitig erfolgt eine Vertiefung der Allgemeinbildung.
Das Berufskolleg Wirtschaftsinformatik vermittelt Kenntnisse, um kaufmännische und verwaltende Tätigkeiten in informationstechnologisch geprägten Aufgabenfeldern wahrzunehmen. Gleichzeitig erfolgt eine Vertiefung der Allgemeinbildung.
Das Berufskolleg für Informatik bietet mit einer dreijährigen Ausbildung zum "staatlich geprüften Informatiker" eine praxisorientierte Alternative zu einem Hochschulstudium. Die theoretische Ausbildung im 1. und 3. Studienjahr wird im zweiten Jahr durch ein einjähriges Praktikum ergänzt. Die Teilnahme an diesem Bildungsgang erfordert die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife.
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