Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Motorische Entwicklungsförderung (MEF) - Trainings- und Spielinseln
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Motorische Entwicklungsförderung (MEF) - Trainings- und Spielinseln

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Trainings- und Spielinseln 1

Körpererfahrung

Körpererfahrungen laufen häufig unbewusst ab, obwohl der Körper Quelle und Ursache von Gefühlen und Empfindungen ist und als das Zentrum der Erfahrungen betrachtet werden kann. Durch Körpererfahrung soll erreicht werden, nicht über seinen Körper zu verfügen und ihn zu beherrschen, sondern ihn bewusst wahrzunehmen, seine Signale zu verstehen, seine Fähigkeiten und Reaktionen kennen zu lernen und die körperlichen Möglichkeiten einzuschätzen.

Körperwahrnehmung und Körperhaltung

Voraussetzung für die Wahrnehmung des eigenen Körpers ist eine sinnliche Aufgeschlossenheit. Durch gut funktionierende Sinne kann ich wahrnehmen, was in meinem Körper und im Kontakt meines Körpers mit der Umwelt geschieht. Durch Wahrnehmungsübungen können die Kinder lernen, ihren Körper bewusst zu empfinden und zu erspüren und physiologische Veränderungen wahrzunehmen (Tonussenkung, Gefäßerweiterung) und sie auf diese Weise sprachlich auszudrücken, z.B. "es kribbelt in den Beinen, es wird warm, ich haben das Gefühl, dass die Finger dicker sind ..."

Mein Spiegelbild

Ein Schüler stellt das Spiegelbild des anderen dar: Wie sieht es aus, wenn ich die Schultern hochziehe, den Kopf hängen lasse, den Rücken krumm mache, den Bauch vorschiebe, die Füße nach innen stelle, die Nase hoch trage? Der Partner übernimmt alle vorgegebenen Positionen. Jede Stellung soll möglichst eine Zeit lang beibehalten wer-den, damit beide sich die Haltung anschauern können. Anschließend wird in der Gesamtgruppe besprochen, welche Eindrücke die Kinder beim Einnehmen und Beobachten der Körperhaltung hatten: Wie fühlte ich mich, wie wirkte der Andere, schüchtern, traurig, lustlos, frech, interessiert?

Variationen des Gehens

Die Schüler gehen durch die Turnhalle und sollen verschiedene Tempi ausprobieren. Das normale Gehen verlangsamen, bis es in Zeitlupentempo ausgeführt wird. Dabei die eigenen Bewegungen genau beobachten, wie ist die Lage der Körperteile zueinander, wie erfolgt das Aufsetzen der Füße auf den Boden? Anschließend wird das Gehen beschleunigt und dabei das eigene und auch das der anderen beobachtet. Wie schnell kann man gehen, ohne dass ein Laufen daraus wird? Wie verändert sich das Gehen, wenn es mit geschlossenen Augen ausgeführt wird? Verschiedene Formen des Gehens ausprobieren: Latschen, stampfen, schlurfen, torkeln, hasten, schleichen, eilen, marschieren, schlendern etc. Ergeben sich bei diesen Gangarten typische Körperhaltungen? Wie fühlt man sich: Entspannt, gehetzt, gelangweilt, lässig, hektisch, gereizt etc.?

Statuen formen

Den Partner zu einer Statue formen, die eine ganz bestimmte Körperhaltung einnimmt z.B. hängende Schultern, vorgeschobener Bauch etc. Das Modell von allen Seiten anschauen und erklären, wie die Statue wirkt. Nun soll das Modell in eine "Siegerpose" gebracht werden. Welche Veränderungen müssen vorgenommen werden? z.B. erhobener Kopf etc.

Größer werden

Im Sitzen und im Stehen: Die Schüler sollen sich vorstellen, wie sie bei jedem Einatmen ein paar Zentimeter wachsen. Mit jedem Atemzug wird man größer. Dabei sollen die Schüler sich so lange aufrichten, bis sie das Gefühl haben, gerade zu sitzen bzw. zu stehen.

Körperkenntnis

Foto 41    Körperpositionen nachlegen

Partneraufgabe: Ein Kind befindet sich in Rückenlage, das andere versucht, mit einem Seil die Umrisse seines Partners nachzulegen. Danach steht der Partner auf und schaut sich die Abbildung an. Variation: Jedes Kind versucht, den eigenen Körper in seinen Positionen mit Seilen auf den Boden zu legen, oder mit Kreide aufzuzeichnen. Anschließend legt sich jeder in sein Abbild und überprüft, ob die Proportionen stimmen.

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Körperpositionen ertasten

Drei bis vier Kinder nehmen unter einem Bettlaken eine frei gewählte Körperposition ein. Die Anderen suchen sich ein Modell aus, tasten es ab und versuchen die Position nachzuahmen.

Magnetische Körperteile

Die Kinder laufen durch die Halle und sollen auf ein vereinbartes Zeichen (z.B. Tamburinschlag) ein genanntes Körperteil: Ellbogen, Hand, Po, Knie, etc. mit dem Boden berühren und weiter laufen.

Aneinanderkleben

Die Kinder laufen in einem abgegrenzten Feld mit Musikbegleitung, sobald sich zwei Kinder berühren, kleben sie genau an dieser Stelle zusammen und müssen nun so weiter laufen. Später können auch zwei Paare oder die gesamte Gruppe aneinanderkleben und versuchen, sich gemeinsam fortzubewegen.

Körperausdruck

Redewendungen darstellen

Lehrer und Schüler sammeln Redewendungen aus der Alltagssprache und besprechen, was sie aussagen, wenn man sie wörtlich nimmt. Welche eignen sich zur Darstellung in der Bewegung? z.B. "den Buckel runterrutschen", "in die Luft gehen", "jemandem auf die Füße treten", "aus dem Rahmen fallen", "jemand auf den Arm nehmen", "sich im Kreis drehen", "jemanden an der Nase herumführen" etc.

Begrüßungsformen

Unterschiedliche Begrüßungsformen sollen ausprobiert werden: höflich, flüchtig, freundschaftlich, schüchtern, ausgelassen, etc. Dabei können die Kinder so, wie sie die Situation einschätzen, mit Handschlag, Kopfnicken, Umarmung, Zuwinken etc. Kontakt zueinander aufnehmen.

Erfahren von Körperspannung und Entspannung

Luftmatratze

Ein Kind liegt auf dem Boden, es stellt eine Luftmatratze dar, die sich langsam mit Luft füllt (die Körperspannung wird aufgebaut und soll kurze Zeit beibehalten werden). Der Partner prüft, ob alle Teile der Luftmatratze voll Luft (gespannt) sind. Danach wird die Spannung langsam abgebaut. Die Luft entweicht der Matratze. Der Partner prüft, ob alle Körperteile entspannt sind. Variation: Einzelne Teile der Luftmatratze füllen sich mit Luft und lassen sie wieder ab. Zuerst die Arme (nacheinander), dann Brustkorb, Bauch, Beine (beim Einatmen langsam Spannung in den Köperteilen aufbauen, beim Ausatmen entspannen).

Luftballons aufpumpen

Ein Kind sitzt oder steht in gelöster Körperhaltung, der Oberkörper ist nach vorn geneigt, der Kopf gebeugt. Es stellt sich vor, es sei ein Luftballon, der von seinem Partner langsam mit einem Blasebalg aufgepumpt wird. Dabei richtet es sich auf und kommt in eine aufrechte, gespannte Position, die kurze Zeit beibehalten werden soll. Langsam die Luft wieder ablassen und in eine entspannte Haltung zusammensinken.

Gummiband

Die Schüler befinden sich in Rückenlage auf dem Boden. "Stellt euch vor, an euren Armen und Beinen sind Gummibänder befestigt, die nach einander in verschiedene Richtungen gedehnt werden, um sich dann wieder zusammenzuziehen." Anstelle der Rückenlage können auch andere Ausgangspositionen gewählt werden.

Sich recken und strecken

Die Schüler liegen am Boden und stellen sich vor, sie seien gerade aufgewacht. Hände, Arme, Füße, Beine sollen nacheinander gereckt und gestreckt werden und dann wieder locker auf den Boden sinken. Die Schüler sollen in den Momenten der An- und Entspannung kurze Zeit verweilen und an sich selbst beobachten, was am und im Körper vorgeht.

Figuren werfen

Zwei Kinder fassen sich an beiden Händen und drehen sich schnell umeinander herum. Auf ein vereinbartes Zeichen lässt eines die Hände los und "schleudert" dabei den anderen weg. Dieser bleibt in einer bestimmten Position liegen oder stehen. Die "Figur" muss solange die Spannung beibehalten, bis der Partner sie durch Berühren erlöst.


Trainings- und Spielinseln 2

Sozialerfahrungen

Spiel- und Bewegungslandschaften

Spiel- und Bewegungslandschaften sind Geräteanordnungen mit unterschiedlichen Bewegungsschwerpunkten, die häufig an bestimmte Landschaften erinnern sollen, wie Steilwände, Inseln, Baumhäuser, Gletscherspalten u.a. Sie werden hauptsächlich aus traditionellen Geräten z.B. Reck, Gitterleiter, Sprossenwand, Taue, Ringe, Kästen erstellt und durch Übungsgeräte wie Schwungtuch, Pedalos, Rollbrett, Skateboard und Tonnen ergänzt. Für das motorisch schwache Kind sind Spiel- und Bewegungslandschaften gute Erprobungs- und Erfahrungsfelder. Es ermöglicht dem Kind, sich ungezwungen zu bewegen und sich so in seinen Handlungen wohl zu fühlen. Durch die Aktivitäten in den Bewegungslandschaften können Gleit-, Roll-, Flug- und Schwebeerlebnisse sowie Beschleuni-gung, Geschwindigkeit und Balance erfahren werden.

Foto 38    Am "Steilhang"

An eine Gitterleiter wird eine Weichbodenmatte hochkant mit Seilen festgebunden. Ein Tau hängt über dem "Steilhang". Die Kinder ziehen sich mit Hilfe des Taues an einer schräg eingehängten Langbank noch oben. "Wer kann den Steilhang mit Hilfe des Taues direkt erklimmen"? Wer schafft den Aufstieg ohne Hilfe? Die Kinder steigen auf der Rückseite der Gitterleiter auf und versuchen mit Hilfe des Taues den "Abstieg".

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Wir bauen Rutschen

Die Kinder sammeln Ideen und machen Vorschläge für den Aufbau. Ein Beispiel: Langbänke werden in die heraus gestellten Gitterleiter eingehängt. Eine Langbank wird auf einen Kasten aufgelegt, davor liegt eine Weichbodenmatte. Erproben der Rutschen: Materialien erproben, die das Rutschen beschleunigen, z.B. Teppichfliesen, Decken, Handtücher u.Ä.

  •   an Gitterleiter aufsteigen und über die "niedrige" Langbank rutschen,
  •   an der Langbank aufsteigen, über die hoch eingehängte Langbank rutschen und auf die Matte springen,
  •  an der Rückseite der Gitterleiter hochsteigen, durchklettern und rutschen,
  •   an der Gitterleiter nach eigenem Zutrauen bis nach oben steigen, dort durchsteigen, abwärts klettern und rutschen.


Hindernisbahn

Aus Kastenteilen, kleinen Kästen, Matten, Keulen, Baustellenhütchen entsteht eine Hindernisbahn, die von den Kindern erprobt wird. Zusätzlich können nach Vorschlägen von Kindern auch Großgeräte wie Barren, Kasten oder Ringe dazukommen.

Urwaldabenteuer

Aufbau: Zwei Langbänke, ein fünfteiliger Kasten, ein Reck, eine Weichbodenmatte, Ringe, drei kleine Kästen, Matten zur Absicherung. Die Kinder ziehen sich über die schiefe Ebene einer Langbank auf einen fünfteiligen Kasten. Variation: Die Kinder krabbeln, gehen, laufen oder gehen rückwärts über die schiefe Ebene auf den Kasten und balancieren über eine Langbank, die zwischen dem Kasten und dem Reck eingehängt ist. Bei Erreichen der Reckstange springen die Kinder in die Weichbodenmatte, greifen die Ringe, nehmen Anlauf und schwingen auf einen kleinen Kasten oder eine Bank. Um ein unnötiges Herumstehen zu vermeiden, werden Zwischenaufgaben eingebaut z.B. Seilhüpfen, Ball um Hütchen prellen, mit einem Reifen Kunststücke erproben usw.


Trainings- und Spielinseln 3

Handlungsorientierte Materialerfahrungen

Spiel- und Übungsformen mit dem Rollbrett

Bauchlage auf dem Boden - der Abstoß vom Boden erfolgt mit den Händen, Sitzen auf dem Brett - der Abstoß und das Bremsen erfolgt über das Aufsetzen der Hände. Im Kniesitz drücken sich die Hände vom Boden ab. Anlauf nehmen und aus dem Laufen auf das Rollbrett aufknien.
  •   Von einer schrägen Ebene herunterrollen (z.B. Sprungbrett, das auf einer Bank auf-liegt, Bänke die an der Sprossenwand eingehängt sind und auf denen feste Matten liegen).
  •   Durch einen Partner mit einem Seil "angezogen" werden.
  •   Hindernisse wie Hütchen, kleine Kästen o.ä. umfahren.
  •   Auf einem Rollbrett mehrere Bälle oder Keulen transportieren (auch in Form einer Staffel).
  •   Ein kleiner Kasten wird mit der Oberseite auf das Rollbrett gelegt, ein Kind setzt sich hinein und lässt sich von einem Partner durch die Halle schieben.
  •   Eine Turnbank wird auf zwei Rollbretter gelegt. Wer kann sich auf sie setzen und durch Abstoß mit den Füßen vorankommen?
  •   Unter einer großen Weichbodenmatte werden Rollbretter verteilt. Die Kinder legen sich auf die Matte und werden vom Lehrer durch die Halle geschoben.
  •   Eigene Bewegungsmöglichkeiten erfinden und ausprobieren!
   Foto 21 interner Link 

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Spiel- und Übungsformen mit dem Schwungtuch

  •   Alle Kinder verteilen sich um das Schwungtuch, fassen an die Griffleiste und spannen das Tuch, heben es gleichzeitig hoch und geben dem Schwung nach oben nach, so dass es sich wie ein Zeltdach aufbläht.
  •   Beim Hochschwingen des Tuches wechseln einige Kinder unter dem Tuch die Plätze (z.B. die Kinder, die eine schwarze Hose anhaben oder ein weißes T-Shirt usw.).
  •   Das Schwungtuch nach oben schwingen, loslassen und sehen, wohin es fällt.
  •   Ein Ball soll auf dem Schwungtuch hin und hergerollt werden, ohne dass der Ball herunterrollt.
  •   Ein zweiter Ball wird hinzugenommen, beide Bälle sollen so gerollt werden, dass sie sich nicht treffen.
  •   Ein Teil der Kinder treibt die Bälle durch entsprechende Bewegungen des Schwung-tuches aufeinander zu, der andere Teil versucht, die Wege der Bälle so zu beeinflus-sen, dass sie sich nicht treffen.
  •   Das Schwungtuch hochschwingen und die Bälle hochwerfen; dasselbe mit vielen Bällen oder Luftballons.
  •   Alle sitzen im Kreis am Schwungtuch und schlagen kräftig Wellen. 3 Luftballons wer-den darunter versteckt. Durch Krabbeln auf dem Schwungtuch soll ein Kind die Ballons suchen und zerknallen.
  •   "Katz- und Maus". Die Maus ist unter dem liegenden Schwungtuch, die Katze ist auf dem Tuch und versucht, von oben die Maus zu berühren. Die anderen Kinder schwingen kräftige Wellen. Die Katze darf nur krabbeln, erwischt sie die Maus? Bei Erfolg wird eine neue Katze bestimmt.
   Foto 14 interner Link 

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Bewegungserfahrungen mit dem Pedalo

  •   Jeweils eine Hand auf die Trittflächen des Pedalos legen und es durch die Handbelastung zum Fahren bringen.
  •   Auf dem Pedalo knien und die Hände auf den Boden stützen.
  •   Im Stand auf dem Pedalo vorwärts fahren, dabei zwei Stäbe als Stützen benützen oder sich mit einem Seil eine "Lounge" herstellen (auch die Sprossenwand oder eine Wand kann zum Abstützen eingesetzt werden).
  •   Aus dem Vorwärtsfahren stoppen und rückwärts weiterfahren.
  •   Während des Fahrens einen Stab in beiden Händen halten.
  •   Mit geschlossenen Augen vorwärts und rückwärts fahren.
  •   Einen Ball während des Fahrens neben dem Pedalo auf den Boden prellen.
  •   Während des Fahrens einen Tennisball auf einem Tischtennisschläger balancieren.
  •   Beim Fahren ein Sandsäckchen auf dem Kopf tragen.
  •   Einen Ball oder Luftballon hochwerfen und wieder auffangen.
  •   Unter einer gespannten Zauberschnur durchfahren.
  •   Mit dem Stab einen Ball vor sich herrollen.
  •   Ein Partner ohne Pedalo wirft dem anderen während des Fahrens einen Ball zu.
  •   Jedes Kind darf auch eigene Bewegungsmöglichkeiten ausprobieren!
   Foto 25 interner Link 

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Bewegungsspiele mit Luftballons

  •   Den Luftballon mit der Hand hochschlagen, dabei den Kraftimpuls variieren und beobachten, wie sich das Flugverhalten des Ballons verändert. Das Hochschlagen so do-sieren, dass der Ballon sich in die gewünschte Richtung bewegt.
  •   Verschiedene Körperteile zum Hochspielen des Ballons einsetzen: Kopf, Ellbogen, Füße, Unterarme usw.
  •   Eine Dreiergruppe soll versuchen, drei Ballons ständig in der Luft zu halten.
  •   Der Ballon soll auf einzelnen Körperteilen balanciert werden. Die Kinder sollen herausfinden, welche Körperteile sich besonders gut eignen.
  •   Wer kann den Luftballon von einer Hallenseite zur anderen transportieren, ohne ihn festzuhalten?
  •   Aus dem Sitzen oder der Rückenlage den Ballon mit Händen und Füßen hochspielen.
  •   Zwei Kinder sollen einen Ballon gemeinsam transportieren, ohne ihn mit den Händen festzuhalten.
  •   Zwei Kinder stehen voreinander und halten zwischen ihren Oberkörpern einen Ball. Sie sollen sich einmal um die eigene Achse drehen, ohne den Ballon zu verlieren. Wer kann es ohne Einsatz der Hände?
  •   Sich durch den Ballon etwas zuflüstern: Einer hält den Ballon ans Ohr, sein Partner presst auf der anderen Seite seinen Mund an den Ballon und flüstert ihm verschiedene Wörter zu, die dieser wiederholen soll.
  •   "Luftballons über die Schnur": Eine Zauberschnur ist von einer Hallenseite zur anderen gespannt. Die Kinder stehen in zwei Gruppen verteilt auf beiden Seiten der Schnur und spielen sich mehrere Ballons über sie zu, - auch mit Techniken aus dem Volleyball, wie pritschen und baggern.
  •   Kunststücke erfinden und freiwillig vorzeigen.


Bewegungserfahrungen mit dem Pezziball

Experimentierphase: Die Bälle werden in der Halle verteilt. Die Kinder werden aufgefordert, um die Bälle herum zu laufen. Bei Musikstopp nimmt sich jedes Kind einen Ball und erprobt Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.
Den Ball:
  •   Nach oben stemmen.
  •   Unter dem gehobenen linken / rechten Bein durchrollen.
  •   Auf einer Bank oder durch einen Parcours rollen oder prellen.
  •   Prellen (auch gegen die Wand) oder mit der Hand oder dem Fuß rollen.
  •   Auf dem Ball sitzen und wippen.
  •   Mit dem Ball im Sitz am Ort vorwärts und rückwärts hüpfen.
  •   Im Sitz eine Hand am Bauch, die andere Hand hinter dem Rücken anlegen, Rumpf beugen und wieder aufrichten.
  •   Im Sitz (gerade Haltung) linkes / rechts Bein vom Boden anheben.
  •   Bauchlage auf dem Ball, abwechseln linken / rechten Arm abheben.
  •   W.o. abwechseln den linken Arm und das rechte Bein heben und Wechsel.
  •   Bauchlage, auf dem Ball Schwimmbewegungen ausführen.
  •   In Rückenlage den Ball mit den Händen und Füßen balancieren.
  •   In Rückenlage den Ball aus der Hochhalte über den Kopf zu den abgewinkelten Füssen heben.
   Foto 11 interner Link 
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Partnerübungen

  •   Die Pezzibälle in der Halle verteilen. Auf ein Zeichen hin sich zu zweit Rücken an Rücken auf einen Ball setzen und wippen, hüpfen, Becken kreisen, Becken kippen und aufrichten - mehrfach wird der Partner gewechselt.
  •   Ein Partner sitzt auf dem Ball, der andere versucht, ihn durch vorsichtiges Balldrehen aus dem Gleichgewicht zu bringen.
  •   Beide Partner liegen in Bauchlage auf ihren Bällen und versuchen, sich im Gleichgewicht zu halten.
  •   Die Partner rollen, werfen und prellen sich einen oder zwei Bälle zu.

Gruppenübungen

  •   Die Gruppe gibt im Flankenkreis die Bälle über Kopf weiter.
  •   Wettwanderball
  •   Pendel- und Umkehrstaffeln - einen oder zwei Bälle rollen, tragen, prellen.

    Nach den vielfältigen Erfahrungen mit den verschiedenen Materialien unter anderem auch mit Reifen, Seilen, Bällen verschiedener Größe, Stäben, Chiffontüchern und Gymnastikbändern veranstalten wir einen Zirkus; das heißt, jedes Kind darf freiwillig ein erfundenes und geübtes "Kunststück" vorzeigen.
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