Römer
WELL - Wechselseitiges Lehren und Lernen |
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Lerntempoduett - Unterrichtsbeispiel Grundschule |
A) Was die Germanen von den Römern lernen konntenStraßenbauUnsere Vorfahren, die Germanen, kannten vor 2000 Jahren nur Erdstraßen. Diese waren voller Kurven und Schlaglöcher. Bei Regen oder Schnee wurden sie manchmal so schlammig und rutschig, dass man sie kaum befahren konnte. Die Römer dagegen bauten schon damals stabile Straßen aus Schotter und Pflastersteinen. Bevor sie eine Straße anlegten, planten sie sie sorgfältig, damit sie möglichst gerade und ohne große Steigung war. Jede Römerstraße hatte in der Mitte eine leichte Wölbung und am Rand zwei Gräben, so dass das Regenwasser abfließen konnte und sich keine Pfützen bildeten. Weil es schon damals strenge Verkehrsregeln gab, kam es trotz der vielen Fuhrwerke nur zu wenigen Unfällen. Bild: Querschnitt einer römischen Straße, aus Gründen des Urheberrechts hier nicht abgebildet Wasserversorgung Die Römer achteten darauf, dass ihre Bürger stets mit frischem Trinkwasser versorgt waren. So verhinderten sie die Ausbreitung von schlimmen Krankheiten und Seuchen. Wenn die Brunnen in den Dörfern und Städten für die Wasserversorgung nicht mehr ausreichten, leiteten sie frisches Quellwasser aus der Umgebung in die Orte. Hierfür bauten sie lange Aquädukte, die manchmal über riesige Brücken oder durch Tunnels führten. |
A) Fragen:1.) Warum bildeten sich auf den Römerstraßen keine Pfützen? _______________________________________________ _______________________________________________ 2.) Warum gab es auf den Römerstraßen nur wenige Unfälle? _______________________________________________ _______________________________________________ 3.) Warum ist es wichtig, die Menschen mit sauberem Trinkwasser zu
versorgen?
______________________________________________________________________________________________ 4.) Wie leiteten die Römer frisches Wasser in die Städte? _______________________________________________ _______________________________________________ |
B) Was die Germanen von den Römern lernen konntenHausbau Während unsere Vorfahren noch einfache Häuser aus Holz, Lehm und Stroh bauten, errichteten die Römer bereits mehrstöckige Steinhäuser mit Ziegeldächern. Diese Häuser waren nicht nur stabiler und weniger feuergefährdet, sondern auch viel luxuriöser. In der Mitte des Hauses lag meist ein schattiger Innenhof oder Garten. Außen herum befanden sich die Zimmer des Hauses. Diese waren aufgrund ihrer vielen Fenster sehr hell und freundlich. In manchen Römerhäusern gab es schon damals eine richtige Heizung, die mit heißem Wasser oder erhitzter Luft funktionierte. Bild eines Römerhauses mit Innenhof, aus Gründen des Urheberrechts hier nicht abgebildet Gartenbau Da die Römer aus einem sonnigen, warmen Land stammten ( heutiges Italien ), kannten sie viele Obstsorten ( z.B. Trauben, Birnen, Pflaumen, Pfirsiche, Kirschen ). Weil sie diese Früchte gerne aßen, nahmen sie sie auch in andere Länder mit und bauten sie dort an. Unsere Vorfahren kannten diese Früchte nicht, denn sie hatten fast nur Getreide- und Gemüsefelder. Doch das süße Obst und der aus den Trauben gewonnene Wein schmeckte auch ihnen sehr gut. Deswegen erlernten sie den Obstanbau von den Römern. Viele unserer heutigen Weinberge stammen ursprünglich aus der Römerzeit! |
B) Fragen:1.) Warum waren die Römerhäuser besser als die Häuser der
Germanen?
______________________________________________________________________________________________ 2.) Wie war ein typisches Römerhaus aufgebaut? _______________________________________________ _______________________________________________ 3.) Warum kannten die Römer so viele Obstsorten? _______________________________________________ _______________________________________________ 4.) Welche Obstsorten aßen die Römer besonders gerne? _______________________________________________ _______________________________________________ |
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