WELL - Münchhausen
WELL - Wechselseitiges Lehren und Lernen
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Partnerpuzzle - Unterrichtsbeispiel Weiterführende Schulen
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Text A: Die Fledermaus
Die Fledermaus auf der Suche nach Nahrung
Die Fledermaus ist ein Nachttier. In der Dunkelheit geht sie auf die Jagd nach Insekten
(Mücken, Käfer, Nachtfalter). Auf der Jagd helfen ihr ihre
Stimme und ihre großen Ohren. Durch Mund und Nase
stößt sie hohe Töne aus. Wenn diese Laute auf einen
Gegenstand oder auf ein Insekt fallen, werden sie als Echo
zurückgeworfen. Mit ihren großen Ohren kann die Fledermaus
das Echo hören. So weiß sie genau, wo sich das Insekt
befindet. Wenn die Fledermaus ihre Beute erkannt hat, greift sie diese
mit dem Mund und frisst sie. Sie kann sie aber auch mit der Flughaut
einfangen und zum Mund führen.
Fledermäuse können nicht besonders gut sehen. Mit ihren Augen erkennen sie nur Hell und Dunkel, Farben können sie nicht unterscheiden.
Bild: Fledermausschrei/ Echo:
Aus Gründen des Urheberrechts hier nicht abgebildet
Die Fledermaus überwintert
Wenn der Winter kommt, werden die Insekten knapp. Dann suchen die
Fledermäuse nach einem Platz, wo sie überwintern können:
in Felsenhöhlen, hohlen Bäumen oder alten Gebäuden. Dort
hängen sie kopfüber an der Decke und halten Winterschlaf.
Während dieser Zeit sinkt ihre Körpertemperatur von 38o C auf
etwas über 0o C ab. Der Winterschlaf kann bis zu 6 Monate dauern
und eigentlich würde die Fledermaus verhungern. Für diesen
Winterschlaf hat sie aber schon im Sommer vorgesorgt und sich einen
Nahrungsvorrat angefressen. Von diesem Fettpolster lebt sie
während des Winterschlafes.
Bild: Fledermaus macht kopfüber einen Winterschlaf:
Aus Gründen des Urheberrechts hier nicht abgebildet.
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Fragen zu dem Text A:
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- Erklärt, wie Fledermäuse überwintern?
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- Was würde passieren, wenn eine Fledermaus nicht hören könnte?
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Findet weitere Fragen zum Text:
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- Erklärt, warum ….
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- .........
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Text B: Die FledermausDie Fledermaus – ein Säugetier, das fliegen kann
Die Fledermaus ist das einzige Säugetier, das fliegen kann. Ein
Fledermausflügel besteht aus einer Flughaut. Die Flughaut ist
zwischen den Knochen der Hand gespannt. Fledermäuse fliegen mit
ihren Händen. Eine
Fledermaushand hat fünf Finger. Genau wie die Hand eines Menschen.
Bis auf den Daumen sind alle Finger stark verlängert. Wäre
der Mensch eine Fledermaus, würden seine Finger mindestens bis zum
Erdboden reichen. Auch die Beine und der Schwanz sind in die Flughaut
miteinbezogen.
Bild einer Fledermaus mit gespannter Flughaut:
aus Gründen des Urheberrechts hier nicht abgebildet
Eine Fledermaus wächst heran
Obwohl Fledermäuse sehr gut fliegen können, sind sie keine Vögel. Sie gehören zu den Säugetieren.
Wie auch andere Säugetiere (zum Beispiel Katzen und Hunde) bringen
Fledermäuse ihre Jungen lebend zur Welt. Bei der Geburt ist das Fledermausjunge
nackt und blind. Die Mutter trägt es mit sich herum und
ernährt es mit ihrer Milch (= säugen). Schon nach 4 Tagen
öffnet das Junge die Augen. Sehr schnell beginnt das Haarkleid zu
wachsen. Bereits nach 4 Wochen lernt die junge Fledermaus fliegen und
selbst zu jagen.
Im Allgemeinen werden Fledermäuse 4 bis 5 Jahre alt.
Einzeltiere von über 20 Jahren kommen vor. Für ihre
Größe haben Fledermäuse ein recht langes Leben. Andere
kleine Säugetiere, wie Hamster oder Mäuse, werden kaum
älter als 1 oder 2 Jahre.
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Fragen zu dem Text:
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- Wodurch unterscheiden sich Fledermäuse und Vögel?
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- Erklärt, wie junge Fledermäuse heranwachsen?
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Findet weitere Fragen zum Text:
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- Erklärt, warum ….
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- .......
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Unterrichtsverlauf und Arbeitskarten
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