WELL - Forschungsergebnisse
WELL - Wechselseitiges Lehren und Lernen
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Aktuelle Forschungsergebnisse der PH Weingarten
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Die
WELL-Methoden werden derzeit im Rahmen von Habilitationsschriften,
Dissertationen und Wissenschaftlichen Hausarbeiten untersucht. Hierbei
wurden z.B. 300 Schülerinnen und Schüler mit den
WELL-Methoden unterrichtet (Untersuchung A.A.Huber) und in einer
anderen Schule kam es in einer Klasse zu einer einjährigen
Erprobungsphase (R. Hepting: Das „Markdorfer Modell“).
Hinzu kommen zahlreiche Praxisberichte und eigene Erfahrungen mit den
WELL-Methoden im Unterricht aller Schularten sowie in der
Erwachsenenbildung.
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Folgende Ergebnisse zeigen eine positive Wirkung: 
Lernzuwachs: Durch die
intensive individuelle Auseinandersetzung mit dem Lernstoff und das
wechselseitige Erklären kommt es zu einer Steigerung des
Lernzuwachses im Vergleich zum herkömmlichen Unterricht. Durch die
Vernetzung vor allem in der Wiederholungs- und Vertiefungsphase kann
der zu lernende Inhalt leichter behalten werden.
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Motivation, Kompetenzerleben und Soziales Klima:
Die Lernenden sind dafür verantwortlich, anderen Lernenden etwas
beizubringen. Dies erleben die Lernenden als sehr motivierend, sie
erleben sich als wirksam und kompetent. Dadurch verändern sich im
Laufe der Zeit die sozialen Beziehungen und damit das soziale Klima in
der Klasse (Erfahrung in der Realschule Markdorf: spürbare
Veränderungen im Klassenklima nach 6 Wochen).
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Fremdsprachen: Untersuchungen
aus dem Englischunterricht zeigen, dass beim Einsatz von WELL-Methoden
die fremdsprachlichen Äußerungen um ein Vielfaches zunehmen.
In der „sicheren“ Kleingruppe bzw. Partnerarbeit steigt das
Selbstbewusstsein, die Schülerinnen und Schüler trauen sich
miteinander zu reden. Dabei steigt auch die freie fremdsprachliche
Kommunikation.

Stühle zum „Flüstersitz“ stellen,
damit der Geräuschpegel niedrig bleibt!
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Folgende Ergebnisse zeigen Probleme auf: 
Schwacher Puzzlepartner: Bei
sehr schwachen SchülerInnen können in der Vermittlungsphase
Probleme auftauchen: das Wissen der Expertenphase kann nur unzureichend
weitergegeben
werden.
Abhilfe:
Mit der Partner- und Gruppeneinteilung experimentieren. Zum Beispiel in
der Expertenphase schwache mit starken SchülerInnen mischen. Auch
eine Dopplung der Personen ist möglich. Beispiel Partnerpuzzle: 4
Lernende in der Expertenphase, je zwei gleiche Experten in der
Puzzlephase.
Fremdsprachen: Unbekannte Vokabeln in den Texten werden zum Teil falsch
ausgesprochen. à Abhilfe: Neue Wörter im Vorfeld gemeinsam
sprechen.
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Grundschule:
Die WELL-Methoden eignen sich bereits hervorragend für die
Grundschule (die Strukturierte Kontroverse mit Einschränkungen).
Allerdings zeigen GrundschülerInnen noch häufiger den
Bestätigungswunsch von Seiten der Lehrkraft. Beim Erklären
ihres Themas treten Formulierungsschwierigkeiten und beim Zuhören
Konzentrationsschwierigkeiten auf.
Abhilfe: Mit kurzen Texten/ Übungen beginnen. Aktives Zuhören
üben und Formulierungshilfen anbieten („In meinem Text geht es
um….“, „Ich erkläre dir jetzt meinen Text mit den Karten…“, usw.).
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Rahmenbedingungen:
Klassengröße und räumliche Bedingungen werden als
Hindernis angesehen. Ebenfalls der hohe Vorbereitungs- und
Kopieraufwand.
Abhilfe: siehe Tipps und Tricks.
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