WELL -Wechselseitiges Lehren und Lernen |
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WELL-Methoden lassen sich prinzipiell in allen Klassenstufen, in allen Schularten und in allen Fächern einsetzen. Sie können zu Beginn einer Einheit zum Aktivieren des Vorwissen, zur Aneignung oder am Ende zur Vertiefung des Lernstoffes eingesetzt werden. Je nach Ziel des MEthodeneinsatzes können sie leicht verändert und den Umständen angepasst werden. Prinzipiell eignen sich Doppelstunden besser für die Arbeit mit WELL-Methoden. Hier bietet es sich an, vor der Stundenplanerstellung darauf hinzuweisen bzw. selbständig Stunden zu tauschen. |
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Es
hat sich als
optimal herausgestellt, wenn kooperative Lernformen in eine
Im Einführungsteil wird das Thema in einen Gesamtzusammenhang eingebettet, z.B. mit Hilfe einer durch die Lehrkraft gegebenen Themenvernetzung (in der Fachsprache nennt man dies einen ( |
| Das Innenleben des Sandwichs ist durch verschiedene Lernphasen zur individuellen Aneignung gekennzeichnet. Hier lassen sich die WELL-Methoden ansiedeln, aber auch andere Formen von Einzel-, Partner-, und Gruppenarbeit sind möglich. Die WELL-Methoden werden wiederum unterstützt durch verschiedene Lehr- und Lernhilfen, z.B. durch Lesetechniken. | |
Miteinander verbunden sind die einzelnen Phasen durch Gelenkstellen. Die Gelenkstellen sind der schwierigste Teil jeder Stunde, sorgfältige Vorbereitung kann hier Abhilfe schaffen. In den Gelenkstellen werden Arbeitsanweisungen gegeben, Gruppen eingeteilt, Material verteilt, den Lernenden ein Zeitrahmen gegeben, nach diesem werden die Arbeitsphasen beendet und die Klasse wieder zusammengeführt usw. |
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Im Abschlussteil
kann die Ergebnissicherung oder ein Erfahrungsaustausch der Lernenden
stehen. Es können einzelne Gruppenergebnisse im Plenum
präsentiert und exemplarisch besprochen werden. Hier
können
aber auch Lernlücken geschlossen, das Gelernte mittels des
Advance
Organizers in einen größeren Zusammenhang gebracht,
Transferaufgaben gestellt oder der Lernerfolg z.B. mit der Ampelmethode
überprüft werden. |


