WELL - Wechselseitiges Lehren und Lernen |
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| Lehrpersonen
werden beim kooperativen Lernen mit neuen Anforderungen konfrontiert.
Die Lehrperson wird zum Initiator von Lernprozessen, zum beratenden
Begleiter, welcher den Lernenden Orientierung, Strukturierung und
Zielvorgaben anbietet und bei der Umsetzung der Aufgaben hilft. Im Einzelnen kann eine Lehrperson folgende Aufgaben haben:
Die Ergebniserwartung sollte von der Lehrkraft klar formuliert sein, z.B. wie das Ergebnis präsentiert werden soll.
Sehr effektiv ist es, wenn das Arbeitsmaterial hierzu vergrößert wird und die einzelnen Schritte an der Tafel vorgemacht werden. |
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![]() Die Lehrperson trägt außerdem als Expertin bzw. Experte die Verantwortung für die sachliche Korrektheit der von den Paaren und Gruppen erarbeiteten Ergebnisse. Falsch verstandene Begriffe oder Zusammenhänge werden z.B. schnell offensichtlich, wenn man sich von den Lernenden ihre gelegte Struktur oder die angefertigte Mind-Map erklären lässt. |
Unterstützt werden Schülerinnen und Schüler z.B. durch die Vorvernetzung eines Themas mittels eines Advance Organizers, Impulse durch Kurzvorträge oder die Vermittlung und das Einüben geeigneter Lernstrategien. Ebenso unterstützend und herausfordernd zugleich ist das Betrachten des Lernprozesses auf einer Metaebene, z.B. durch die Aufforderung der Lernenden zur Reflexion des eigenen Lern- und Denkprozesses. Diese wechselseitige Beziehung verändert sich im Laufe des kooperativen Unterrichts. Müssen Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler anfangs noch vielseitig herausfordern und unterstützen, werden die Lernenden zunehmend selbstständig und die Lehrperson wird mehr und mehr zum gleichberechtigten Ansprechpartner. |

