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Die Strukturierte Kontroverse

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Die Strukturierte Kontroverse ist für Themen geeignet, die sich kontrovers diskutieren lassen. Hierzu eignen sich einfache Themen, wie z.B. die Wahl der Klassenlektüre anhand von zwei Leittexten, die Abstimmung über das Klassenausflugsziel oder die Wahl eines geeigneten Haustieres sowie alle kontroversen Themen, wie sie z.B. in Erörterungen in den höheren Klassen gestellt werden (Dosenpfand: ja/nein; Erweiterung der EU: ja/nein….). Erfahrungen liegen uns hierzu nur aus den weiterführenden Schulen vor.
Die Schülerinnen und Schüler werden innerhalb von Vierergruppen in Pro- und Kontrapaare eingeteilt. In diesen werden sie Experten zu einem Standpunkt 1 bzw. 2. In der Vermittlungsphase präsentieren sich die Paare gegenseitig ihre Argumente. In der Verarbeitungsphase werden die Positionen diskutiert, für einen Perspektivenwechsel die Rollen getauscht um dann möglichst einen Konsens zu finden. Der Rollentausch erweist sich für die Konsensfindung als sehr nützlich. Allerdings wird er von Schülerinnen und Schülern nicht immer gerne durchgeführt. Es ist ebenso möglich, diese Phase wegzulassen.

Es ist für die Strukturierte Kontroverse nützlich, wenn mit den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld Gesprächsregeln und Argumentierhilfen („Meiner Meinung nach“, …) geübt werden.

Vorteile der Strukturierten Kontroverse:

Im Gegensatz zur freier Diskussion kann man sich gezielt für eine Position vorbereiten. Da die Argumente in Kleingruppen statt im Plenum ausgetauscht werden, kommt allen Lernenden eine aktive Rolle zu. Der Rollenwechsel zwingt zum Perspektivenwechsel und erleichtert dadurch später die Konsensbildung.

Strukturierte Kontroverse
Ausschnitt aus der 4er-Gruppe:
SchülerInnen diskutieren ihre Positionen.




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