Vorbereitung auf die Projektprüfung
Mit der Projektprüfung wurde ein Weg gefunden, nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Sozialverhalten, Arbeitsverhalten und ähnliche Fähigkeiten in die Abschlussnote mit einzubeziehen. Wie bei jeder Prüfung bedarf es aber auch bei der Projektprüfung einer gezielten Vorbereitung eines jeden Kindes und auch jeden Prüfers.Im Auftrag des Landesinstituts für Erziehung und Wissenschaft Stuttgart stellten Heinz Albrecht, Kathrin Lang und Thomas Rubitzko von der Enzweihinger Grund- und Hauptschule ein Themenheft zusammen, das sich mit den wesentlichen Anforderungen der Projektprüfung befasst. Mit Erlaubnis des LEU, konnte dieser Beitrag auf den LBS übertragen werden. Er richtet sich sowohl an Schüler/innen als auch an das Lehrpersonal.
Ein grober
Überblick
Gruppenbildung und Themenfindung
Material beschaffen und erkunden
Projektbeschreibung erstellen
Durchführung
Material auswerten und bearbeiten
Präsentation vorbereiten
Präsentation
Ergebnis präsentieren
Bewertungs- und Rückmeldebogen
Checkliste
Gruppenbildung
Es gibt zwei mögliche Zeitpunkte der Gruppenbildung. Vor dem Finden des Themas oder nach dem Finden des Themas. Es ergeben sich vermutlich unterschiedliche Gruppen, die unterschiedliche Vor- und Nachteile während der Projektarbeit haben.
Gruppenbildung vor der Themenfindung
Wie findet sich die Gruppe: Ihr setzt euch mit eurer Freundin oder eurem Freund zusammen und überlegt euch, ob ihr zusammenarbeiten wollt. Danach fragt ihr, wer noch in eurer Gruppe sein möchte, bis die Gruppe die richtige Größe hat. Dann sucht ihr gemeinsam nach einem Thema.
Vorteile:
- Meist versteht ihr euch dann gut und habt Spaß an gemeinsamer Arbeit.
- Ihr kennt eure Stärken und Schwächen bereits sehr gut.
Nachteile:
- Das Thema ist wahrscheinlich nur ein Kompromiss (Einigung durch beidseitiges Nachgeben), weil alle in der Gruppe sich darauf einigen müssen. Manchmal würdet ihr dann andere Themen spannender finden.
- Ihr habt häufig ähnliche Stärken und Schwächen und könnt euch nicht optimal (bestmöglich) ergänzen.
- Wenn ihr über diese Arbeit richtig streitet, kann manchmal auch eine Freundschaft darunter leiden.
Gruppenbildung nach der Themenfindung
Wie findet sich die Gruppe: Ihr überlegt euch, jede und jeder für sich selbst ein Thema. Sie werden an der Tafel notiert. Jede(r) Schüler(in) notiert nun auf einem Zettel sein Lieblingsthema und ein Ersatzthema. Im Anschluss daran werden die Zettel geöffnet und ausgewertet. Sind einzelne Themen start überbelegt, werden die Zweitwünsche berücksichtigt.
Vorteile:
- Jedes Gruppenmitglied steht ganz hinter seinem Thema
- Ihr habt wahrscheinlich unterschiedliche Stärken und Schwächen und könnt so voneinander profitieren.
- Aus der Arbeit können sich neue Freundschaften entwickeln
Nachteile:
- Ihr müsst erst zusammenfinden und seid vielleicht unterschiedlicher Meinung
- Ihr müsst unter Umständen mit Schülern/innen arbeiten, die ihr nicht mögt.
Das Wichtigste zur Gruppenarbeit
Damit die Arbeit gelingen kann, genügt es leider nicht die richtige Gruppe zu finden. Bestimmte Regeln sollten klar vereinbart sein. Außerdem ist es notwendig, gemeinsam Konflikte anzusprechen und Lösungen zu suchen.
Spielregeln der Partner- und Gruppenarbeit:
- Du bist für dich und die Gruppe verantwortlich
- Du hilfst anderen und machst ihnen Mut.
- Du beachtest das Thema.
- Du arbeitest zielstrebig.
- Du tolerierst (achtest) andere Meinungen.
- Du hörst den anderen zu und gehst auf Beiträge ein.
- Du greifst niemanden an und beleidigst niemanden.
- Du sagst den anderen deutlich und höflich, wenn dich etwas stört oder wenn du ein Problem entdeckst.
Macht am besten am Ende jeden Tages eine kurze Aussprache, ob die Regel eingehalten wurden und ob ihr alle so weiterarbeiten könnt.
Und wenn es dennoch Ärger gibt: Konfliktmanagement
Normalerweise kann man sich in einem solchen Fall ein paar Tage aus dem Weg gehen. Das geht bei einem Projekt meist nicht. Hier ein paar Möglichkeiten, wie man solche Schwierigkeiten überwinden kann.
-
Wenn ihr merkt, dass ihr euch richtig auf die Nerven geht, versucht euch zuerst ein paar Minuten aus dem Weg zu gehen. Bevor ihr danach aber weiterarbeitet solltet ihr versuchen, eure Probleme in einem Gespräch zu lösen.
-
Wird aber deutlich, dass dies nicht mehr in Ruhe geht, braucht ihr Hilfe. Vielleicht habt ihr ein Schlichterprogramm bei euch an der Schule. Dort findet ihr dann bestimmt einen Ansprechpartner.
-
Andernfalls solltet ihr zu eurer Lehrerin, eurem Lehrer gehen. Am besten mit den Worten: "Wir haben da Probleme miteinander." An die Absprachen die dann getroffen werden, müssen sich dann alle Gruppenmitglieder auch halten, sonst gehen die Schwierigkeiten sofort wieder los.
-
Unter Umständen kann es aber auch so sein, dass sich ein Gruppenmitglied wirklich unfair der Gruppe gegenüber verhält, obwohl ihr mit ihm geredet habt. Dann bittet eure Lehrer um Hilfe.
Es ist ganz normal, dass es manchmal Schwierigkeiten gibt, wenn man zusammenarbeitet. Wichtig ist auch hier Lösungswege zu suchen und das Problem zu überwinden. Schreibt so etwas ruhig in eure Projektmappe, um zu zeigen, was ihr gelernt habt.
Themenfindung über Brainstorming
Bei einem Brainstorming geht es um deine Wünsche, Träume oder verrückte Ideen. Diese können weder richtig noch falsch sein. Das gilt natürlich auch für die Träume und Vorstellungen aller anderen Gruppenmitglieder.
Spielregeln für ein Brainstorming
-
Bildet eine Gruppe von etwa 4 bis 8 Schülern.
-
Legt eine Zeit fest. Meist reichen etwa 10 Minuten.
-
Ziel ist das Erstellen einer Gedankenkette.
-
Das Weiterspinnen von Gedanken ist erwünscht.
-
Äußert eure Gedanken in kurzen Sätzen.
-
Notiert Stichpunkte an der Tafel oder nehmt alles mit Kassettenrecorder auf.
-
Jeder sollte zu Wort kommen.
-
Beim Brainstorming gibt es kein "Richtig" oder "Falsch".
-
"Verrückte" Äußerungen sind oft so hilfreich wie vernünftige.
-
Hier kommt es auf die Menge an, so dass viele Gedanken gesammelt werden.
-
Abwertende Kommentare zu Äußerungen anderer sind streng verboten.
Brainstorming geht auch schriftlich
-
Jeder notiert eine Idee kurz auf einem Zettel, den er an die Tafel hängt.
-
Er überfliegt kurz die Zettel, die schon hängen und geht an seinen Platz zurück.
-
Von den anderen Ideen angeregt notiert er die nächste Idee...
Zum Abschluss des Brainstormings sortiert ihr die Ideen und entwickelt Themen daraus.
Beispiel für eine Gedankenkette:
Ich würde gern was bauen... Etwas, was sich bewegt oder mit dem Sport treiben könnte... Eine Seifenkiste wäre toll... Oder ein Drachen... Ja, aber keiner wie aus dem Laden, sondern ein richtig schräger... Wie schräg?... Na, vielleicht einer, der aussieht wie ein echter Drache... WennŽs geht sollte der Feuer spucken... Na, dann können wir ja gleich 'ne Rakete bauen... Oder sonst was, was fliegt... Heißluftballons.... Hubschrauber... Spatzen... Spatzen bauen?... Quatsch. Aber vielleicht rauskriegen, wie die bei uns leben...
Am Ende des Brainstormings könnten dann die Themen "Seifenkiste", "Drachenbau", "Wieso fliegen Dinge, oder "Das Leben eines Spatzen" stehen.
Themenfindung über Clustering
Deine Aufgabe ist es, dir zu diesen "Wölkchen" etwas einfallen zu lassen. Hänge das Blatt über deinen Tisch auf. Wenn dir dazu etwas einfällt, notiere es. Tausche deine Ideen mit jemanden aus oder arbeite gleich mit einer Partnerin oder einem Partner zusammen.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Projektbeschreibung
Zeitmanagement 

Die Planung ist wohl der wichtigste, aber auch der schwierigste Abschnitt in eurem Projekt. Nehmt euch deshalb genügend Zeit für diese Aufgabe, bleibt aber nicht in der Planung stecken. Folgende Schritte, die nacheinander ausgeführt werden sollten, können euch helfen:
Planung des ganzen Projekts in Schritten
- Zielsetzung - was wollt ihr erarbeiten
- Grobplanung der Arbeitsschritte
- Ausarbeiten in einzelne kleine, genau umschriebene Arbeitsschritte
- Zeitplanung
- Aufteilen der Arbeit auf alle Gruppenmitglieder - wer beginnt mit welcher Aufgabe
- Überprüfen, ob alles so durchführbar ist
- Etwa zweimal während des Projekts mit der Planung vergleichen - und, falls es nötig ist, danach korrigieren
Oft kann man die Punkte 1 bis 5 auf einen Schlag abarbeiten, es bedarf nur der richtigen Technik.
Beispiel einer Projektplanung
Material: Ein weißes DIN A2 Papier, nicht permanenter Klebstoff, viele weitere Kärtchen, nicht zu klein. Stifte, sowie einige Tonpapierquadrate (a = 2 cm) in so viel verschiedenen Farben, wie Schüler beteiligt sind.
Hängt das Papier im Hochformat auf und teilt es in vier gleich große Spalten.
Überschreibt das Papier mit:
Zeit Grobplanung Feinplanung verantwortlich:
- In der Spalte Grobplanung hängt ihr die Kärtchen mit den wichtigsten Stichpunkten in der richtigen Reihenfolge (durch den nicht-permanenten Klebstoff bleibt ihr beweglich)
- Beginnt bei der Zielsetzung und erarbeitet im Team alle Einzelschritte, die nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Schreibt sie auf Kärtchen. Ordnet anschließend die Kärtchen den einzelnen Phasen des Projekts zu.
- Überprüft nun, ob es wirklich machbar ist: Geht den Ablauf im Kopf durch, besprecht, was genau ihr nacheinander machen müsst.
- Füllt nun die Lücken mit dem Notwendigen auf. Setzt mindestens zweimal in die Feinplanung einen Zeitpuffer und Kontrolltermine fest - vielleicht vor der eigentlichen Arbeit und Präsentation
- Füllt nun die Kärtchen mit den Zeiten aus (Montag früh...) und ordnet sie der Planung zu. Beginnt mit den feststehenden Terminen, wie der Präsentation.
- Verteilt nun die Arbeit auf dei einzelnen Gruppenmitglieder und heftet die bunten, jedem Gruppenmitglied zugeordneten Tonpapierquadrate hinter die jeweilige Aufgabe
- Bei jedem Kontrollpunkt ist im Verlauf des Projekts die Planung zu kürzen oder zu erweitern
- Es ist besser, einen Fehler zu korrigieren als ihn zu ignorieren (nicht beachten), deshalb dokumentiert diese Korrektur ebenfalls in der Projektmappe.
Material beschaffen und erkunden
Nachdem ihr Arbeitsgruppen gebildet habt, könnt ihr beginnen, Material oder Informationen zu eurem Thema zu sammeln. Dies solltet ihr nicht nur am Anfang des Projektzeitraums tun, sondern immer dann, wenn ihr merkt, euch fehlen noch Informationen. Während des Sammelns sollte das Material gleich auf Brauchbarkeit überprüft und sortiert werden.
Mögliche Informationsquellen:
Personen: Eltern, Verwandte, Bekannte Mitschüler, Lehrer, Fachleute...
Medien: Schulbücher, Fachbücher, Zeitungen, Fachzeitschriften, Kataloge, Faltblätter, Fernsehberichte, Videos, Filme, CD-Roms, Internet...
Einrichtungen: Geschäfte, Betriebe, Behörden, Ministerien oder Ämter, Handelskammern, Wirtschaftsverbände, Bibliotheken, Museen, Beratungsstellen, Vereine...
Erkunden
Schaut eurer Material grob durch. Versucht gleich zu sortieren, was wichtig oder unbrauchbar ist und was unverständlich scheint. Denn nicht alles was ihr finden werdet, kann auch verwendet werden. Meist ist am Ende nur ein kleiner Teil des gesammelten Materials brauchbar. Legt Zettel in die Bücher, mit einer kurzen Angabe, was Wichtiges darin ist und wo - auf welcher Seite - es genau steht. Macht es mit Filmen (Hüllen der Videokassetten) oder CD-Roms genau so.
Material auswerten und bearbeiten
Ihr habt nun einige Artikel aus Zeitungen, Texte aus Büchern und sicherlich auch viele Informationen aus dem Internet gefunden. Dieses Informationsmaterial muss nun von euch bearbeitet werden. Das bedeutet, ihr müsst es durchlesen, zusammenfassen und in eigenen Worten darüber berichten können. Dazu findet ihr hier einige Tipps zum Arbeiten mit den "Quellen" - das sind eben diese Texte.
Inhalt von Quellen
Um den Inhalt von Quellen zu erfassen, solltet ihr folgende vier Schritte nacheinander ausführen. Eigentlich geht es dabei um ein stückweißes Verkürzen des Textes auf einige Begriffe, um diese wieder zu einem eigenen Test zu formen:
1. Überfliegen des Testes:
- Ziel: Überblick gewinnen und entscheiden, ob der Text verwendbar ist
- Schaut euch kurz die Überschriften an
- Lest euch in kurze Abschnitte ein Achtet auf Hervorhebungen im Text
2. Zielsetzung festlegen:
- Ziel: Herausfinden, welche Information für euer Projekt von Bedeutung ist
- Nur ganz selten ist jede Information im Text wichtig
3. Lesen des Textes:
- Ziel: Nur die Informationen, die wirklich für euer Problem wichtig sind aus dem Text herausschreiben
- Notiert die Sätze auf einem Zettel
- Unterstreicht in den Quellen selbst, wenn das möglich ist
4. Zusammenfassen des Textes:
- Ziel: aus den einzelnen Stellen soll nun ein Text entstehen
- Nummeriert eure herausgenommenen Textstellen
- Kürzt sie gegebenenfalls
- Streicht Stellen heraus, die nicht passen
- Ergänzt den Text durch Überleitungen, um ihn verständlich zu machen
- Schreibt nie etwas auf, was ihr nicht verstanden habt!
Zusammenfassen mehrer Texte
- Verfahrt mit jedem Text gleich
- Notiert alle wichtigen Textstellen auf einem Blatt
Optimal (bestmöglichst) funktioniert der ganze Vorgang am Computer mit einem Textverarbeitungsprogramm, weil ihr hier einfach Textstellen verschieben könnt.
Erkenntnisse gliedern / Ein Referat vorbereiten
Ihr habt nun viele Informationen gefunden, Quellen herausgeschrieben und eigene Texte geschrieben. Es gehört aber noch mehr dazu, ein gelungenes Referat halten zu können, als diese texte nur vorzulesen. Dazu einige Hilfsmöglichkeiten:
1. Stichwortzettel
Ein Stichwortzettel eignet sich immer dann, wenn es wichtig ist, einen Begriff nach dem nächsten zu klären - zuerst Punkt 1, dann Punkt 2, dann Punkt 3 und so weiter.
Zu den von euch geschriebenen Texten müsst ihr nun eine sinnvolle Gliederung finden, Dazu sucht ihr zu jedem Abschnitt eine Überschrift. Diese schreibt ihr groß auf eine Karteikarte oder ein Blatt Papier. Zu dieser Überschrift schreibt ihr euch nun einige wichtige Stichwörter (Begriffe) auf, die euch helfen einen freien Vortrag zu halten. Diese Stichwörter müssen so gewählt sein, dass euch ein Blick darauf genügt, um dazu einen ganzen Satz (oder auch mehrere Sätze) zu sagen.
Jede Karteikarte enthält einen Überschrift und einige Stichwörter. Die Karteikarten werden so sortiert, dass ihr einen geordneten Vortrag zu eurem Thema halten könnt. Dies müsst ihr natürlich üben!
1) Nährstoffkreislauf im RegenwaldEntstehen von Humus (Zu diesem Stichwort sagt ihr nun alles was euch einfällt, vielleicht so: "Humus entsteht, wenn die Bäume und Sträucher des Urwaldes laufend Äste und Blätter abwerfen. Diese werden in dem heißen Klima sofort zersetzt, so kann der Humus entstehen.") Nährstoffe Regen löst diese schnell auf Wurzeln Waldrodung - großes Problem Erosion |
2) Stockwerkbau des RegenwaldesUrwaldriesen Obere Baumschicht Mittlere Baumschicht Untere Baumschicht Strauch- und Krautschicht |
2. Mindmap
Eine Mindmap ist immer dann sinnvoll, wenn viele Punkte genannt und erklärt werden sollen, deren Reihenfolge nicht wichtig ist.
Eine Mindmap ist eine Gedächtnishilfe. Ein Begriff, der für das Thema ganz wichtig ist, wird in der Mitte eines Blattes aufgeschrieben. dazu schreibt ihr dann weitere Stichwörter. Es ist dann nicht wichtig, welcher Begriff zuerst genannt wird, sondern es ist wichtig, dass ihr zu allen Begriffen Sätze aus dem Gedächtnis nennen könnt.
Beispiel:

3. Flussdiagramm
Ein Flussdiagramm ist dann angebracht, wenn eure Information entweder eine zeitliche Reihenfolge hat oder Zusammenhänge aufeinander aufbauend erklärt werden. Flussdiagramme sollen also Folgen klarmachen.
-
Rede nur über das, was du wirklich verstanden hast
-
Vermeide im Vortrag viele Zahlen und Werte, die kann sich keiner merken
Sprache und Sprechverhalten
-
Sprich laut, deutlich und langsam
-
Sprich die Zuhörer direkt an, zum Beispiel: "Ich informiere Sie heute über.."
-
Sprich in klaren, einfachen Sätzen
-
Vermeide umgangssprachliche Ausdrücke wie "cool"
Körperhaltung
-
Dein Körper sollte das Gesagte unterstützen
-
Steh aufrecht
-
Bewege dich nicht hektisch
-
Schau deine Zuhörer an - immer mal wieder abwechselnd einen anderen
Arme und Hände
-
Zeige auf dein Arbeitsmaterial, das du erstellt hast - und zwar auf den Teil, über den du gerade sprichst
-
Unterstütze deine Sprache ein wenig mit Gestik
-
oder ... halte dich einfach an deinen Kärtchen fest
Aufgeregt?
-
Übung beruhigt und gibt Sicherheit
-
Nach den ersten zwei Minuten ist das Schlimmste bereits überstanden
-
Zuvor Ausdauersport treiben, das entspannt
Telefongespräch
Wenn ihr Termine absprechen oder Material anfordern oder direkt nach Informationen fragen müsst, dann müsst ihr telefonieren.

Hier ein Ablauf
1. Block und Stift neben das Telefon legen...
2. Stichwortliste aufstellen:
-
Was wollen wir wissen...
-
Bis wann brauchen wir die Informationen...
-
Wann können wir vorbeikommen...
-
Wohin kann man uns Material schicken...
3. Telefonnummer (aus Büchern, Broschüren, Telefonbuch, Auskunft, Internet, CD-Roms oder von Bekannten) erfragen...
4. Anrufen und sich vorstellen... "Hallo, mein Name ist Paula Muster. Ich bin Schülerin der Grund- und Hauptschule Neudorf. Wir arbeiten an einem Projekt zum Thema Wasser."
5. Das Anliegen ganz kurz schildern und nach der richtigen Person fragen... "Ich hätte gern Informationen über die Wasserversorgung von Neudorf. Können Sie mir da weiterhelfen?"
Falls ihr nicht den richtigen Ansprechpartner gefunden habt, fragt euren Gesprächspartner, wer euch seiner Ansicht nach weiterhelfen kann. Oft werdet ihr weiterverbunden oder bekommt eine neue Adresse genannt. "Wissen Sie zufällig, wer uns noch weiterhelfen könnte?"
6. Aufschreiben der Informationen in Stichworten. Namen (am besten buchstabieren lassen) und Funktion des Gesprächspartners notieren... "Maier mit a i? Und was ist ihre Aufgabe im Wasserwirtschaftsamt, Herr Maier?"
7. Wiederholen der Informationen und Rückfrage: "Habe ich Sie richtig verstanden. Sie schicken mir bis Montag das Material?"
8. Bedanken und verabschieden (auch wenn das Telefongespräch nicht erfolgreich war.) "Ich bedanke mich für Ihre Mühe. Auf Wiederhören."
9. Kurzes Ergebnis des Gesprächs aufschreiben...
Projektmappe
Zu einem Projekt gehört eine Projektmappe. An diese Mappe werden gewisse Anforderungen gestellt, die hier dargelegt werden.
Während der Vorbereitung:
-
Die Namen der Gruppenmitglieder
-
Das Thema
-
Die Zeit, in der das Projekt läuft
-
Die Ziele, die ihr am Anfang des Projekts festgelegt habt
-
Den Plan, wie ihr vorgehen wollt
Während der Durchführung:
-
Tagesprotokolle mit Datum, Tagesziel, Aufgabenverteilung
-
Was ihr an diesem Tag gearbeitet habt
-
Korrekturen des ursprünglichen Projektplans
-
Aufgetretene Probleme und deren Lösungen
Nach der Durchführung:
-
Quellenangaben
-
Selbstbeobachtung und Selbsteinschätzung - was würdet ihr beim nächsten Projekt verändern, was würdet ihr noch mal genauso machen
-
Inhaltsangabe
Wir sollte oder kann die Mappe gestaltet sein:
-
Der Text sollte entweder am Computer oder auf einer Schreibmaschine geschrieben werden oder von Hand. Dann müsst ihr darauf achten, dass die Schrift sauber und gut lesbar ist.
-
Seiten nummerieren

In dieser Reihenfolge sollte die Mappe aufgebaut sein:
-
Deckblatt mit Thema und Teilnehmerliste
-
Inhaltsverzeichnis
-
Ziele und Projektplanung
-
Tagesprotokolle
-
Selbstbeobachtung und Selbsteinschätzung
-
Quellenangaben
-
Material wie Bilder, Interviews, Fotos, Grafiken...
Quellenhinweise
Wenn ihr Bücher, Filme, Zeitschriften oder Internetadressen für eure Arbeit verwendet, so müsst ihr diese angeben. Hier müsst ihr nach festem Schema arbeiten.
Bücher
-
Erstgenannter Autor. Nachname, Vorname abgekürzt.
-
Titel des Buches.
-
Erscheinungsort
-
Jahr der Erscheinung und Auflage
Beispiel: Klippert, H.: Methoden-Training. Weinheim 19983.
Sammelbände
-
Erstgenannter Autor: Nachname, Vorname abgekürzt
-
Titel des Artikels
-
Herausgeber des Sammelbandes
-
Titel des Sammelbandes
-
Erscheinungsort
-
Jahr der Erscheinung
Beispiel: Kullen, S.: Rund um die Achalm. In: Füldner, E. (Hrsg): Reutlinger Exkursionsführer: Ludwigsburg 1997.
Zeitschriften
-
Erstgenannter Autor: Nachname, Vorname abgekürzt
-
Titel des Artikels
-
Name, Nummer und Jahrgang der Zeitschrift,
-
Seitenangabe zum Aufsatz
Beispiel: Nemecek, S.: Wer waren die ersten Amerikaner? In: Spektrum der Wissenschaft, Februar 2001, S. 42 - 49
Internetadressen
-
Erstgenannter Autor: Nachname, Vorname abgekürzt
-
Titel des Beitrags
-
Adresse der website
-
Datum, wann die Adresse aufgesucht wurde.
Beispiel: Schmid, W.: Schottische Rinder dürfen am Leben bleiben. Unter: http://www.stuttgarter-zeitung.de/swz", 16 Februar 2001
Filme / Videos
-
Erstgenannter Autor: Nachname, Vorname abgekürzt
-
Titel des Films
-
Produziert von...
-
Jahrgang der Produktion
-
Ausgestrahlt am...
Beispiel: Richling, M.: Fernsäh macht bled. ARD 1990, ausgestrahlt 6.3. 1991
Bewertungs- und Rückmeldebogen
Name: ________________________________________________________
Thema: _______________________________________________________
Notenkommission: _____________________________________________
Anforderung |
Mögliche
Punkte |
Erreichte
Punkte |
| Fachliches Können:
Inhaltlich viel gefunden, richtige Ergebnisse, korrekte, sorgfältige Produkte... |
5 |
|
| Teamfähigkeit:
Gemeinsam störungsfrei und produktiv gearbeitet, Konflikte angemessen ausgetragen, verantwortungsbewusst gehandelt, Toleranz gegenüber den anderen Gruppenmitgliedern gezeigt, als Team gearbeitet... |
5 |
|
| Projektmappe:
Ziele festgelegt, Planung aufgezeigt, Tagesprotokolle, Probleme und deren Lösungen benannt, Quellenangaben, Reflexion, zusätzliches Material... |
5 |
|
| Planungsphase:
Selbstständig Ideen gefunden, kreative Einfälle eingebracht, vielfältiges Quellenmaterial gefunden, zielstrebig gearbeitet, Beratung eingeholt, Problemlösungsstrategien angewandt... |
10 |
|
| Präsentation:
Vortrag (Sprache, Körperhaltung, Fachausdrücke), Medienauswahl, Darstellung der Plakate, Folien und so weiter, Originalität, Angemessenheit... |
10 |
|
| Schlussgespräch:
Fähigkeit zur Reflexion und Selbsteinschätzung, Lernfähigkeit... |
5 |
|
Summe: |
40 |
|
Erreichte Note: |
| Was uns wichtig ist, dir noch zu sagen: |
|
|
Fragebogen zur Projektbewertung für Schülerinnen und Schüler
Wir denken, du willst uns vielleicht einiges darüber erzählen, wie es dir in der Projektwoche ging. Was war besonders gut, schlecht, spannend oder langweilig? Wir finden dies wichtig, damit wir es beim nächsten Projekt noch einmal so oder anders machen können. Hier ein paar Fragen, die du auf einem Extrablatt mit deinem Namen beantworten sollst.
1. Zur Projektwoche fallen mir fünf Stichworte ein:
2. Was erscheint dir als das Wichtigste aus deinem Thema?
3. Wie würdest du nächstes Mal dein Projekt planen?
4. Wie bist du an Informationen gekommen?
5. Was ist dir beim Gestalten deines Vortrags gut gelungen, was war nicht so gut?
6. Wie hast du deinen Vortrag unterstützt (Versuche, Bilder, Folie, Plakate, Filme)?
7. Mit welchem Teil deiner Arbeit bist du besonders zufrieden oder unzufrieden?
8. Wo hast du dich überfordert oder unterfordert gefühlt?
9. Wie habt ihr Meinungsverschiedenheiten in eurer Gruppe gelöst?
10. Gab es eine "Chefin", einen "Chef" oder hattest du auch Chancen deine Ideen einzubringen?
11. Schlecht fand ich an dem Projekt...
12. Gut fand ich an dem Projekt...
Checkliste für die Projektvorbereitung
Alles erledigt?---> Zeitraum festgelegt? ---> Kolleginnen und Kollegen informiert? ---> Budget abgeklärt? ---> Raumplan erstellt? ---> Eltern informiert? ---> Transparenz der Noten gesichert? ---> Prüfungskommissionen bestimmt? ---> Vertretungsplan erstellt? ---> Projektgruppen festgelegt? ---> Ansprechpartner (Mentoren) bestimmt? ---> Computerraum freigehalten?
|
Na, dann kann es ja losgehen ! ! !
und Rückmeldebogen
Für diese Seite gilt die






