Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Gewaltprävention - "Aktiv gegen Gewalt" - Praxishilfe für Gewaltprävention an Schulen
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Gewaltprävention - "Aktiv gegen Gewalt" - Praxishilfe für Gewaltprävention an Schulen

[24.10.07] Im Jahr 2000 hat sich eine Initiative der Landesregierung des Themas Gewalt an Schulen angenommen. Seither wird das "Netzwerk gegen Gewalt an Schulen" vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie vom Innen- und vom Sozialministerium kontinuierlich ausgebaut. Die Ursachen für Gewalt sind komplex und vielfältig. Daher sind gemeinsame Anstrengungen verschiedener Institutionen notwendig, um Gewaltvorkommnissen an Schulen zu begegnen.
Ein Schwerpunkt der von den drei Ministerien gegründeten Netzwerkinitiative gegen Gewalt an Schulen ist deshalb die Einrichtung sogenannter "Runder Tische" auf lokaler bzw. regionaler Ebene. Fachleute aus Kommunen, Jugendämtern, Polizei, Schulsozialarbeit und Elternvertreter sollen mit den Lehrkräften Handlungskonzepte vor Ort entwickeln, um Gewalttendenzen psychischer wie physischer Art unter Kindern und Jugendlichen schon im Ansatz entgegenzuwirken.Netzwerkinitiative gegen Gewalt an Schulen wurde 2003 ein Taschenbuch mit dem Titel "Aktiv gegen Gewalt" erarbeitet. Es enthält eine Vielzahl pädagogischer, psychologischer und rechtlicher Hinweise und gibt praktische Hilfen zum Aufbau gewaltpräventiver Strukturen und Kooperationen. Spezielle Checklisten für den Umgang mit akuten Gewaltereignissen wie Mobbing, Bombendrohung, Gewaltandrohung oder -anwendung oder Geiselnahmen sollen den Verantwortlichen Handlungssicherheit geben. Ein Lexikon von A wie Aggression über D wie Deeskalation bis Z wie Zivilcourage bietet außerdem beispielsweise Informationen zum Umgang mit rechtsextremistischen Internetseiten oder nennt Ansprechpartner und Literaturempfehlungen. Der Reader wurde im Frühjahr 2003 allen Schulen in Baden-Württemberg und den Jugendsachbearbeitern der Polizei zur Verfügung gestellt. Inzwischen liegt die zweite überarbeitete Auflage vor. Einzelexemplare des Readers können beim Kontaktbüro Gewaltprävention kostenlos angefordert werden.
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