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Medienfluten

Das Projekt Medienfluten an Stuttgarter Schulen gibt den Schülerinnen und Schülern Orientierung in der Welt der Medien.

Die Ziele
Das Projekt Medienfluten setzt mit den Themen Medienkunde, Medienkritik und Mediennutzung auf der Klassenebene an. Ziel ist es, aufzuklären und zu sensibilisieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen Medienkonsum und soziale Zusammenhänge reflektieren und diskutieren, sowie Werte und eigenes Verhalten hinterfragen.
Medienfluten bietet den Schulen den Auftakt, das Thema Medienerziehung nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren. Besonders Eltern sollen in die Projektarbeit mit einbezogen werden, denn viele stehen dem Medienkonsum ihrer Kinder hilflos gegenüber.

Die Vorgehensweise
Das Projekt besteht aus fünf Modulen zu je vier Schul- bzw. Zeitstunden und wird in der 7. Klassenstufe durchgeführt. Zusätzlich wird ein Elternabend für die gesamte Schule angeboten. Durch die Einbeziehung von Medienschaffenden und begleitenden Fachkräften der Mobilen Jugendarbeit/Schulsozialarbeit aus dem jeweiligen Stadtteil ist eine hohe Fachlichkeit sowie nachhaltige Verankerung vor Ort an der Schule gewährleistet.

Themenbeispiele

  • Medientagebuch
    Eine Woche lang erfassen die Schülerinnen und Schüler ihren Medienkonsum mit anschließender Auswertung.
  • Kampf um Anerkennung
    Wieso eigentlich bei allem mitmachen?
  • Töten, Töten, Töten - Ballerspiele
    Wie Hemmungen abgebaut werden.
  • Mir ist so langweilig
    Motive, Ziele und Kriterien von Medienkonsum - Bewusstmachung von Gründen für Medienkonsum sowie Erarbeitung von Alternativen.
  • Handy, Internet, Chatten
    Kostenfalle, Happy Slapping, sexuelle Belästigung, sexuelle Gewalt, Dating, Stalking
  • Wie erkenne ich, was gut ist?
    Erarbeitung von Kriterien, mit denen man lernt, gezielt und sinnvoll Medien auszuwählen.
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