Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Schüler mit Asperger-Autismus am Gymnasium
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Schüler mit Asperger-Autismus am Gymnasium


Fortbildungsmodul von Alexandra Walter, Fritz Riedel       
Januar 2006

Vorgeschichte

Zum Schuljahr 2005/2006 wird in ein privates Gymnasium mit Internat ein Schüler mit Asperger-Syndrom in Klasse 10 aufgenommen. Ein Mädchen mit Verdacht auf Asperger-Autismus befindet sich in einer Parallelklasse. Zur pädagogischen Begleitung werden die zuständigen Ansprechpartner Autismus des SSA’s bzw. LRA’s angefordert. Ein Vorgespräch findet statt, eine päd. Begleitung des Kollegiums und der Schule wird zugesagt.

Die Begleitung soll auf zwei Ebenen stattfinden:

a) Fortbildungen interessierter KollegInnen
b) Coaching einzelner LehrerInnen

Die Beratung des Internats wird zunächst nicht in Betracht gezogen.

 Zielgruppe:

LehrerInnen in eines privaten Gymnasiums mit Internat im Landkreis Ulm / Alb-Donau.

Das Fortbildungsmodul ist die erste interne Schulfortbildung zu diesem Thema an dem Gymnasium.
Wir verfolgen mit dem 1. Modul

5 Zielsetzungen:

  • die KollegInnen dort miteinander ins Gespräch kommen zu lassen.
  • Informationen über mögliche Ursachen des Asperger-Autismus zu geben
  • Verhaltensprobleme sichtbar zu machen
  • Konsequenzen für den pädagogischen Alltag zu skizzieren
  • Weitere Problemstellungen zu nennen

Die Fortbildung ist auf Schul- und Landratsamtsebene regional für alle Schularten ausgeschrieben.

Es erscheinen 8 TeilnehmerInnen aus dem gymnasialen Bereich, der Schulleiter, 3 Lehrerinnen aus dem Sonderschulbereich. Letztere bringen spezifische Vorkenntnisse aus dem Unterrichtsalltag mit SchülerInnen mit Asperger- und Kanner-Autismus mit, die Lernvoraussetzungen auf dem Niveau einer geistigen Behinderung aufweisen.

Dauer: 2 Zeitstunden

Methode: Erarbeitung der Inhalte 2)-4) in Kleingruppen, dann Vermischung der TeilnehmerInnen zu neuen Gruppen (Gruppenpuzzle); dort Berichte aus den ersten Gruppen; in der Abschlussrunde werden offene Fragen werden beantwortet, Schwerpunkte für Fortführung der schulinternen Fortbildung gesetzt.

Gewünscht werden 4 weitere Themen: Sexualität/Partnerschaft, hirnorganische Ursachen, das Phänomen der spezifischen „Genialität“, der Ausweg aus einer Opferdynamik (ein Schüler mit Asperger-Syndrom wird auf der Internatsgruppe gemobbt).

Das Coaching einer Leiterin einer Internats-Wohngruppe wird dringend erbeten.

Anlagen: (Download)


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