Schule für Sehbehinderte
Die Schule für Sehbehinderte nimmt sehbehinderte Schülerinnen und Schüler auf, die auch mit sonderpädagogischer Unterstützung nicht ihren persönlichen Voraussetzungen entsprechend an allgemeinen Schulen gefördert werden können. Aufgrund weiter Fahrwege sind die Schüler teilweise auch in einem Schülerinternat untergebracht (Heimsonderschule).
Ziel der Schule ist es - neben dem Erreichen eines Schulabschlusses - die Schüler zur Unabhängigkeit und zur sozialen Eingliederung zu befähigen - ihnen Aktivität und Teilhabe zu ermöglichen. Das setzt voraus, dass sie in den Kulturtechniken sowie im sozial-personalen und beruflich-wirtschaftlichen Bereich die hierfür erforderlichen Kompetenzen erwerben. Gleichzeitig wirkt die Schule daran mit, dass ein gesellschaftliches Umfeld entsteht, das erweiterte Teilhabemöglichkeiten eröffnet.
Um in der Gesellschaft zu leben und am gesellschaftlichen Leben mitzuwirken und um sich zu behaupten, lernen die Schülerinnen und Schüler im Unterricht neben den allgemeinen auch besondere Kompetenzen zu entwickeln. Zusätzliche und individuell abgestimmte sonderpädagogische Fördermaßnahmen helfen das Lernen zu erleichtern und dienen der aktuellen und zukünftigen Lebensbewältigung.
Diese Maßnahmen umfassen schwerpunktmäßig folgende Bereiche:
- Einführung in den Gebrauch von Hilfsmitteln
- Förderung lebenspraktischer Fertigkeiten
- Seherziehung und Wahrnehmungsförderung
- Bewegungsförderung
- Förderung der Orientierung und Mobilität
- Förderung des Sozialen Lernens
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