Krankheitsbilder und pädagogische Konsequenzen
Allergie
Erworbene individuelle Überempfindlichkeit des Organismus gegenüber bestimmten Substanzen (Allergenen), z.B. Pollen, Hausstaubmilben ,Tierhaaren und Lebensmitteln.
2. Symptome:
Mögliche
Reaktionen sind...
- am Auge: Binderhautentzündung, Lidschwellung
- an den Atemwegen: Heuschnupfen, Schwellungen der Atemwege, asthmatische Beschwerden
- an der Haut: Ekzeme, Nesselsucht, Neurodermitis, Juckreiz
- im Magen-, Darmtrakt: Übelkeit, Durchfall, Magenschleimhautentzündung
Wissenschaftlich fundierte Diagnosemethoden sind zum Beispiel Hauttestungen
(Pricktest, Reibtest, Epicutantest) und serologische Untersuchungen im Blut.
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4. Therapie
Die wirksamste Therapie ist die Allergenkarenz (d.h. Allergene meiden).
Außerdem werden Antiallergika und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt. Die Hyposensibilisierung ist eine erfolgversprechende Therapiemethode.
Vererblichkeit der Atopie (=allergische Reaktionsbereitschaft)
Familiäre Vorbelastung:
Ein Elternteil betroffen 20 - 40% Ein Geschwister betroffen 25 - 35% Beide Eltern betroffen 40 - 60% Beide Eltern dieselbe Krankheit 60 - 80%
Abb. Grass/Wahn (Pädiatrische Allergologie und Immunologie .
1.Auflage 1987Typischer Verlauf allergischer Erkrankungen in
Abhängigkeit vom LebensalterAbb. Grass/Wahn (Pädiatrische Allergologie und Immunologie .
1.Auflage 1987

