Schulen für Sprachbehinderte
Schülerinnen und Schüler mit Sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Sprache, die in allgemeinen Schulen nicht oder noch nicht hinreichend gefördert werden können, erhalten eine umfassende sonderpädagogische Förderung in Schulen für Sprachbehinderte.
Die Schule für Sprachbehinderte ist als Durchgangsschule konzipiert und führt ihre Schülerinnen und Schüler in die allgemeine Schule zurück, sobald aufgrund der erworbenen sprachlich-kommunikativen Kompetenzen eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht der allgemeinen Schule zu erwarten ist. Nachhaltig angelegte Formen der Zusammenarbeit mit den allgemein bildenden Schulen bieten Gewähr dafür, dass Rückschulungen erfolgreich ermöglicht werden und die Schülerinnen und Schüler auch weiterhin eine ihren Voraussetzungen entsprechende Förderung in der allgemeinen Schule erhalten können.
Im Hinblick auf die entwicklungswirksame und präventive Bedeutung früher Hilfen, bieten die Schulen für Sprachbehinderte über ihre sonderpädagogischen Beratungsstellen und Schulkindergärten ein differenziertes Angebot an Beratung und Förderung an. Im Rahmen dieser Frühförderung arbeitet die Schule für Sprachbehinderte eng mit Kindergärten, Grundschulförderklassen, Schulkindergärten und anderen Sonderschulen sowie deren sonderpädagogischen Beratungsstellen - aber auch mit außerschulischen Fachdiensten - zusammen. Dadurch wird gewährleistet, dass über abgestimmte Förderkonzepte dem jeweiligen individuellen Förderbedarf eines Kindes, unabhängig vom Förderort, frühzeitig und nachhaltig Rechnung getragen wird.
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