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14. Bundesweiter Vorlesetag am 17. November 2017: Bereits jetzt schon 50.000 Anmeldungen

Vielfältiges Engagement gefragt - Prominente und Blogger unterstützen Initiative - Aktionen in der Elbphilharmonie, im Centrum Judaicum und im Deutschen Fußballmuseum

Vorlesen stärkt Kinder und Familien und fördert zugleich den Respekt und das Miteinander in der Gesellschaft. Am 17. November rufen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung daher alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme am 14. Bundesweiten Vorlesetag auf. Auch in diesem Jahr gilt es, mit mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Bedeutung des Vorlesens zu werben. Schon jetzt liegen über 50.000 Anmeldungen vor – mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
Breites und sichtbares gesellschaftliches Engagement
Der Erfolg des Bundesweiten Vorlesetags beruht auf dem Engagement vieler Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft. 2017 lesen erneut ehrenamtlich Engagierte, pädagogische Fachkräfte, Angestellte aus Unternehmen, Politiker und Prominente vor – darunter Katarina Witt, Cordula Stratmann, Adnan Maral, Melanie Raabe und Steven Gätjen. Zum ersten Mal rufen zudem Literatur- und Buchblogger wie Kapri-Zioes und Novelero zum Mitmachen auf. Ab Mitte Oktober erklären sie auf ihren Blogs, welche Bücher ihnen vorgelesen wurden und warum es wichtig ist, Kinder schon früh mit Geschichten in Berührung zu bringen. Um das Engagement aller Vorleserinnen und Vorleser sichtbarer zu machen, laden die Initiatoren zu einer Selfie-Aktion ein. Unter folgendem Link können sie sich eine Vorlage herunterladen und ihr Engagement mit einem Foto teilen: www.vorlesetag.de/selfieaktion
Vielfalt der Vorleseorte
Noch bis einschließlich 17. November können Interessierte ihre Aktionen unter www.vorlesetag.de registrieren. Öffentlichkeitswirksame Lesungen an ungewöhnlichen Orten sind dabei ebenso gefragt wie Vorleseaktionen im kleinen Kreis. Neben zahlreichen Veranstaltungen in Leseclubs, Kitas, Schulen, Bibliotheken und Seniorenheimen werden auch 2017 Lesungen an unverwechselbaren Spielstätten stattfinden, wie zum Beispiel in der Hamburger Elbphilharmonie, im Berliner Centrum Judaicum und im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.
Vorlesen von Anfang an
2016 haben die Initiatoren das Ziel des Bundesweiten Vorlesetags formuliert: 15 Minuten tägliche Vorlesezeit für jedes Kind. Denn Studien zeigen: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit regelmäßig vorgelesen wurde, entwickeln einen positiven Bezug zum Lesen. Sie greifen später mit mehr Freude zu Büchern, Zeitungen oder E-Books, lesen häufiger und intensiver und haben bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg. Wie wichtig es ist, schon Kleinkindern im Alter von 0 bis 3 Jahren Geschichten zu erzählen, präsentieren DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung am 24. Oktober, wenn sie gemeinsam die diesjährige Vorlesestudie vorstellen: www.stiftunglesen.de/vorlesestudie