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Ausstellung Zukunft der Erinnerung. Zeitgenössische Fotografie und Installation

Der FOTOSOMMER Stuttgart zu Gast im Hauptstaatsarchiv Stuttgart Eine Veranstaltung im Rahmen der FOTOSOMMER Herbsttage 2017 13. November 2017 bis 23. Februar 2018

Wie kann unsere heutige visuelle Wahrnehmung für den zukünftigen Betrachter erfahrbar werden? Die Ausstellung "Zukunft der Erinnerung" des FOTOSOMMER Stuttgart thematisiert die Funktion der Fotografie als Speicher des kulturellen Gedächtnisses. Für die heutige Archivierung von Bildmedien spielt eine wichtige Rolle, dass sich durch den Übergang von der analogen zur digitalen Bilderzeugung die Gebrauchsweisen der Fotografie radikal verändert haben. Als „Smartphone-Fotografie“ ist die Fotografie noch weit mehr als vor zwei Jahrzehnten zu einem Massenphänomen geworden.
In der von Bettina Michel kuratierten Ausstellung kommen sowohl die zeitgenössische fotografische Praxis als auch die Aufbewahrungsmodi im Hauptstaatsarchiv Stuttgart in den Blick. So lädt eine begehbare „analoge Festplatte“ zur Reflexion über den Wert des einzelnen Bildes ein. Die besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Bilddateien, die in den digitalen Magazinen des Hauptstaatsarchivs gespeichert sind. Ein anderes Fotokunstwerk spielt mit der Vergänglichkeit von gescannten Glasplatten-negativen. Archivische Materialien öffentlicher und privater Herkunft werden in raumgreifenden Installationen präsentiert und damit neu interpretiert.
In der Ausstellung "Zukunft der Erinnerung" zeigen fünf zeitgenössische Stuttgarter Fotokünstler und -künstlerinnen ihre Werke: Karolin Back, Ulrich Bernhardt, Barbara Karsch-Chaïeb, Marcella Müller und Volker Schrank. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart