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Gartenakademie Baden-Württemberg

9. Seminar der Reihe „Bodenökologie - Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen“ am Donnerstag, 7. September 2017 im Kurhaus Bad Herrenalb.

Die Pflege fruchtbaren Bodens ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass gärtnerische Bemühungen zum Erfolg führen und in den Gärten gesunde Pflanzen gedeihen. Das Seminar „Bodenökologie – Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen“, das im Rahmen der Gartenschau Bad Herrenalb stattfindet, vermittelt Wissenswertes über umweltfreundliche und naturnahe Bewirtschaftungsmethoden und behandelt verschiedene Aspekte der Bodenverbesserung und der Bodenpflege. Zudem informiert es über den Schutz des Bodens in der Praxis und eine rohstoffschonende Bewirtschaftung.
Bodenorganismen als Indikatoren für nachhaltige Landnutzung sind Thema des Eröffnungsvortrags. Boden ist Produktionsgrundlage für die Landwirtschaft und Standort für die Erzeugung gesunder Lebensmittel. Rund 90 Prozent der weltweiten Lebensmittelproduktion hängen vom Boden ab. Er besitzt eine entscheidende Bedeutung für die Ernährungssicherung. Ob und wie fruchtbar Böden sind, hängt vom komplexen Zusammenspiel unzähliger Bodenorganismen ab. Je vielfältiger die Gemeinschaften sind, desto stabiler sind sie gegen Umwelteinflüsse; zugleich sind Bodenorganismen deren Indikatoren. In der nachhaltigen Landnutzung spielt die wissenschaftliche Erforschung der Bodenqualität anhand von Mikroorganismen daher eine zunehmend wichtige Rolle. Eine optimale Bodenvorbereitung vor der Ansaat wiederum ist entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg einer Neuanlage. Wie Begrünungserfolg durch optimale Bodenvorbereitung für eine naturnahe Begrünung mit gebietseigenen Wildarten zu erreichen ist, ist Thema eines weiteren Beitrags. Mit der Stabilisierung von Pflanzenkulturen und Bodenleben durch die Versorgung mit natürlichen Nährstoffen und Mikroorganismen beschäftigt sich ein weiterer Vortrag, der beleuchtet, wie unter Nutzung moderner sowie traditioneller Herstellungsmethoden Stoffe aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt werden. Im Gegensatz zum konventionellen Pflanzenbau wird auf vitalisierenden Anbau gesetzt, der ganzheitlich und vorsorglich ernährt und stärkt und die Pflanzen für Stressphasen besser vorbereitet. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist somit nicht notwendig bzw. kann stark reduziert werden. Gebirgspflanzen gedeihen auf trockenen, mageren Böden, die aufgrund der globalen Klimaveränderungen auch hierzulande zunehmen. Beim Seminar erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zum Bepflanzen von Trögen mit Alpinen. Eine Führung über die Gartenschau Bad Herrenalb mit dem neugestalteten Kurpark bildet den Abschluss der Veranstaltung.
 
Die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung bei der Architektenkammer BW ist beantragt.
 
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Freizeitgärtner und Kunden beraten wie Fachwarte, Fachberater, Kreisfachberater, Interessierte aus Vereinen, Kommunen, Gartenbaubetrieben, Gärtnereien, Landschaftsarchitekten sowie in der Bildungsarbeit Tätige wie LehrerInnen, SchulgärtnerInnen und ErzieherInnen.

Datum:  Donnerstag, 07. September 2017, 9:00 – 17:00 Uhr

Ort: Kurhaus Bad Herrenalb, Kurpromenade 8, 76332 Bad Herrenalb

Gebühr: 85,00 €; für Mitglieder der Gartenakademie und Architektenkammer BW: 80,00 €

Anmeldung: Telefon: 06221/ 7484810,

Email:  gartenakademie@lvg.bwl.de;

Online: www.gartenakademie.info

In der Gebühr enthalten sind: Pausenverpflegung, Mittagessen, Getränke und Vorträge.

Eine Führung über die Gartenschau Bad Herrenalb mit dem neugestalteten Kurpark bildet den Abschluss der Veranstaltung.