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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Aktuelles

Laemmle-Klassiker in Kommunalen Kinos und Programmkinos

In diesem Jahr sind in einigen Kinos berühmte Laemmle-Filme zusehen. Begleitend zur Ausstellung „Carl Laemmle presents - ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood“ zeigen unter anderem das Kommunale Kino Freiburg und das Kino Arsenal in Tübingen die Kinoklassiker.

Gleich einen ganzen Abend gestaltet das Kommunale Kino Freiburg am Dienstag, 4. Juli 2017, ab 19 Uhr zum wohl bekanntesten Antikriegsfilm „Im Westen nichts Neues“. Der Regisseur, Autor und Hochschuldozent Prof. Hans Beller führt in das Thema ein, zeigt den Originalfilm und im Anschluss die Dokumentation „Geschundenes Zelluloid – Das Schicksal des Kinoklassikers ‚Im Westen nichts Neues‘“. Am Samstag, 8. Juli 2017, folgt dort um 19.30 Uhr der Stummfilm „Der Glöckner von Notre Dame“, den die Pianistin Barbara Lenz am Klavier begleitet.

Den Horrorfilm-Klassiker „Dracula“ zeigt das Kino Arsenal am Mittwoch, 5. Juli 2017, um 19.30 Uhr in der hinteren Grabenstraße 20 in Tübingen. Mit „Dracula“ begründeten Carl Laemmle und sein Sohn Carl Laemmle Junior 1931 in Hollywood das Horrorfilm-Genre. Im Gespräch mit Kinobesitzer Stefan Paul erläutert Paula Lutum-Lenger, Ausstellungsleiterin im Haus der Geschichte, die Biografie des Präsidenten von Universal Pictures und die Hintergründe des Klassikers.

Mit den Kinokarten erhalten Besucher noch bis zum 30. Juli freien Eintritt in der Laemmle-Ausstellung im Haus der Geschichte in Stuttgart.

 

Präsentationsveranstaltung zum Geschichtswettbewerb

Preisträger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten stellen am Freitag, 7. Juli 2017, von 14.30 bis 16.30 Uhr im Otto-Borst-Saal ihre Arbeiten zu „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ vor. Von Waldensern und Hugenotten im Herzogtum Württemberg über kirchlichen Widerstand in der NS-Zeit und den ersten Ministrantinnen in Schwäbisch Gmünd bis zu muslimischen Konversionen reichen die Themen. Die Schülerinnen und Schüler geben Einblick in ihre historische Spurensuche vor Ort und diskutieren mit dem Publikum. Sie kommen aus Backnang, Blaubeuren, Freiburg, Heidelberg, Herrenberg, Ladenburg, Pforzheim, Schwäbisch Gmünd und Stuttgart. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Kuratoren-Matinee: Die Rettungsmission

Carl Laemmle warnte bereits 1932 vor Hitler. Er erkannte die drohende Gefahr für die europäischen Juden früh. Nach dem Ende seiner Universal-Präsidentschaft widmete er seine Kraft, Zeit und Beziehungen der Mission, möglichst vielen Juden die Ausreise aus Deutschland zu ermöglichen.

Eine Kuratorenführung am Sonntag, 9. Juli 2017, um 11 Uhr durch die Laemmle-Ausstellung widmet sich Laemmles jüdischen Wurzeln und seiner späten Mission. Die Führung kostet 4 Euro (zzgl. Eintritt). Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Musiktheatralisches Panoptikum: TraumFabrik

Eine Darbietung des Studios für Stimmkunst und Neues Musiktheater mit dem Titel „TraumFabrik – Musiktheatralisches Panoptikum“ kreist am Dienstag, 11. Juli 2017, ab 18 Uhr um die Ausstellung „Carl Laemmle presents...“. Mit Film und Improvisation, Musical und Tanz, Neuer Musik und Theater setzt sie Werke von Cathy Berberian, Chaya Czernowin, John Kander, George Gershwin, Oliver Sascha Frick, Andrew Hamilton, Bernhard Lang und Dieter Mack in Beziehung zu den Produktionen des Hollywoodpioniers aus Laupheim. Weitere Aufführungen unter der Leitung von Prof. Angelika Luz gibt es am 20. und 27. Juli um 19 Uhr ebenfalls in der Sonderausstellung. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Filmprogramm: Laemmles Erben

So beginnen Erfolgsgeschichten heute: Das Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg führt am Mittwoch, 12. Juli 2017, um 19 Uhr im Otto-Borst-Saal Diplomprojekte herausragender Absolventen vor, die nach ihrem Abschluss Karriere machten – darunter Volker Engel, Anna Henckel-Donnersmarck, Thilo Ewers und Verena Fels. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Vortrag von Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach:

„Geisterkinder. Fünf Geschwister in Himmlers Sippenhaft“

Valerie Riedesel ist die Enkelin Caesar von Hofackers, der das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 maßgeblich mitgeplant hatte und als Verschwörer hingerichtet wurde. In ihrem Vortrag am Donnerstag, 13. Juli 2017, um 19 Uhr im Otto-Borst-Saal erzählt sie von der Odyssee von Hofackers Frau Lotte und deren fünf Kinder durch Gefängnisse und Konzentrationslager. Valerie Riedesel schöpft dabei aus Quellen wie Briefen ihres Großvaters und Tagebüchern ihrer Mutter Anna-Luise von Hofacker. Der Eintritt in die Veranstaltung der Stauffenberg Gesellschaft und des Hauses der Geschichte ist frei. Eine Anmeldung unter 0711/212 3959 oder

sekretariat@hdgbw.de ist bis 3. Juli 2017 erforderlich.

 

Themenführung: Straßenkampf und Revolte

Der Sturm, der in die Zeit gefahren ist: Im Revolutionsjahr 1848 gehen die Menschen auf die Straße und fordern ihre Rechte ein. Auch 1968 protestieren Teile der Bevölkerung im Südwesten: Sie demonstrieren gegen Atomkraft und die Pershing-II-Raketen. Die Teilnehmer der Führung am Sonntag, 16. Juli 2017, von 14.30 bis 15.30 Uhr tauchen in die Geschichte der unterschiedlichen Protestbewegungen in Baden-Württemberg ein. Die Führung kostet 5 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder (zzgl. Eintritt).

 

Besucherdienst / Anmeldung

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