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Haus der Geschichte Baden-Württemberg Programm Januar 2019

Im Januar bietet das Begleitprogramm zur Großen Landesausstellung "Vertrauensfragen - Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924" wieder spannende Veranstaltungen und viele Führungen.

Keine Revolution ohne Gewalt

Ist die deutsche Revolution stecken geblieben, weil die sozialdemokratischen Revolutionäre zu viel Vertrauen in den Reformwillen der Nationalversammlung gesetzt haben? Der Tübinger Historiker Prof. Dr. Dieter Langewiesche wird bei seinem Vortrag am Donnerstag, 24. Januar 2019, um 19 Uhr im Haus der Geschichte diese vieldiskutierte Frage in zwei Richtungen erörtern: Welche Handlungsspielräume sahen die Akteure? Welche Einsichten bietet die europäische Revolutionsgeschichte für die Wechselwirkung zwischen Reformintensität und politischer Gewalt? Es ist die Auftaktveranstaltung für die gemeinsame Vortragsreihe mit dem Schwäbischen Heimatbund. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

 

Wider das Vergessen

In einer Performance am Sonntag, 27. Januar 2019, 17.30 Uhrbeschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Altenburgschule im Foyer des "Hotel Silber" mit zwei Fragen: Wie kann es gelingen, Gedenken mit Leben zu füllen? Wie lässt sich vermeiden, dass Gedenken zu leeren Ritualen wird? Über ein ganzes Schuljahr hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich auf der Bühne des Theaterhauses Stuttgart auszuprobieren und gemeinsam mit einem Theaterpädagogen und einem Tanzpädagogen des Theaterhauses ein eigenes Stück zu entwickeln. Das StolperKunst-Projekt wird am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus präsentiert. Der Eintritt für die Kooperationsveranstaltung mit der Altenburgschule Stuttgart, dem Theaterhaus Stuttgart und der Stuttgarter Stolperstein-Initiative Stuttgart ist frei.

Weitere Programmpunkte und Informationen unter: www.hdgbw.de