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Laupheimer Gespräche über Antisemitismus

Mit Antisemitismus beschäftigen sich die 19. Laupheimer Gespräche am 14. Juni 2018.

Dabei wird nicht nur die Bedeutung des Themas im 19. und 20. Jahrhundert beleuchtet, sondern auch wie gegenwärtig es in Deutschland, Europa und den USA ist. Experten wie der Historiker und Publizist Götz Aly befassen sich mit den vielfältigen Erscheinungsformen des Antisemitismus. Bei der Podiumsdiskussion sprechen über heutigen Antisemitismus der Freiburger Islamwissenschaftler Dr. Abdel-Hakim Ourghi und Tobias Ginsburg, der das Buch „Die Reise ins Reich: Unter Reichsbürgern“ geschrieben hat.
Mit dem Vortrag „Europa gegen die Juden“ leitet Prof. Dr. Götz Aly die Tagung im Kulturhaus Schloss Großlaupheim ein. Es folgt der Vortrag „ ‚So brechen die Spuren eines nur überdeckten Judenhasses hervor‘– Zeugnisse des Antisemitismus in Laupheim“ von Dr. Michael Koch. Danach spricht Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel über „Antisemitismus 2.0 – alter Hass in neuer Form“. Im Anschluss geht es Wolfram Kastner um „Christliche Sauerei. Sehstörung, Verdrängung und die Unfähigkeit zu (Er)Lösung“. Es folgt Prof. Dr. Guy Stern mit dem Thema „Ein weiterer Tyrann wird sich erheben!“ Marc Grimm beschäftigt sich mit „AfD und Antisemitismus“.
Die Vorträge der Tagung des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg und der Stadt Laupheim gehen am Donnerstag, 14. Juni 2018, von 10 bis ca. 18 Uhr. Die Podiumsdiskussion zu „Antisemitismus in Deutschland heute“ beginnt um 19 Uhr. Die Veranstaltung moderiert Dr. Cornelia Hecht (Haus der Geschichte). Der ursprünglich angekündigte Moderator Dr. Johannes Weiß (SWR) fällt leider krankheitsbedingt aus. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter der Mail-Adresse veranstaltungen@hdgbw.de wird gebeten.
Das Programm der Laupheimer Gespräche im Internet: www.hdgbw.de/laupheimer-gespraeche