15.12.2017 Bildungsnews
15.12.2017 Wettbewerbe

Aktuelle News, Wettbewerbe, Stellenausschreibungen und Hinweise auf neue Unterrichtsmodule

Theaterproduktion für Schulen und Jugendeinrichtungen zu den Themen: Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Freundschaft

Tournee in Baden-Württemberg vom : 5. – 23. März und 9. – 20. April 2018

„Wir waren mal Freunde“ ab 12 Jahren
Eine mobile Theaterproduktion für Schulen und Jugendeinrichtungen zu den Themen : Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Freundschaft eingeladen zum Deutschen Präventionstag 2017 und

„Fake oder War doch nur Spaß“ ab 12 Jahren
Eine mobile Theaterproduktion für Schulen und Jugendeinrichtungen zu den Themen : Cyber-Mobbing, Mobbing und Medienkompetenz

Tournee in Baden-Württemberg vom :
5. – 23. März und 9. – 20. April 2018
(prinzipiell sind auch Aufführungen außerhalb der genannten Tourdaten ganzjährig auf Anfrage möglich)

 

Beide Stücke wurden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Lehrkräften und
Sozialpädagogen erarbeitet. Selbstverständlich bieten wir im Anschluss an die Aufführung ein Nachgespräch für alle Teilnehmer an.


Aufführung und Nachgespräch sollen als Modul zur Gewaltprävention dienen, um
Pädagogen und Lehrkräfte in ihrer Arbeit zu unterstützen, die Kinder und Jugendlichen für die vorgenannten Themenbereiche zu sensibilisieren. Die Stücke sollen ein respektvolles Miteinander erörtern, fördern und stärken.


Zur Unterstützung der Vor- und Nachbereitung stellen wir umfangreiches
Begleitmaterial zur Verfügung.

 

„Wir waren mal Freunde“ ab 12 Jahren
Untertitel „Blick zurück nach vorn“
eingeladen zum Deutschen Präventionstag 2017

Themen des Stückes  


Thematisiert werden hier in sensibler und jugendgerechter Weise die Bedeutung von Respekt, sozialen Werten und Achtung füreinander insbesondere im Schulalltag. Das Stück wirft einen Blick auf Fremdenfeindlichkeit und Rassismus als Ergebnis von Vorurteilen, persönlichen Erfahrungen und Ängsten. Ebenso behandelt das Stück Lebensentwürfe junger Menschen im Spiegel unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Im Zusammenhang mit den vorgenannten Themen werden insbesondere die Begriffe: Freiheit, Ehre, Stolz, Toleranz  und Selbstvertrauen aus der Sicht der jugendlichen Protagonisten beleuchtet.

 

Inhalte des Stückes

Handlung: Der sechzehnjährige Joscha hat einem Obdachlosen das Leben gerettet. Der Mann schlief in einem im Bau befindlichen Asylwohnheim, als es in Brand gesteckt wurde. Zuerst gefeiert als Held, gerät Joscha schnell selbst in Verdacht, den Brand gelegt zu  haben. Joscha schweigt zu diesen Vorwürfen, da er glaubt, dass seine Schwester Marion zusammen mit anderen Asylgegnern für den Brandanschlag verantwortlich ist. Erfolglos versucht er sie zu überreden, sich der Polizei zu stellen. Joscha wird nun an seiner Schule von vielen Mitschülern gemieden und ausgegrenzt, er erhält aber auch Zuspruch für seine vermeintliche Tat. In dieser Zeit findet an Joscha´s Schule auch eine Projektwoche zum Thema „Deine Zukunft“ statt. Hier trifft er auf Melek, eine gläubige muslimische Mitschülerin, die er seit Grundschule kennt. Mit ihr soll er ein Projektteam bilden. Sticheleien und Abneigung bestimmen die ersten Tage ihrer gemeinsamen Teamarbeit, aber auch der Wunsch nach Vertrauen und gegenseitiger Anerkennung.

In der Art einer dokumentarischen Krimigeschichte wird aus der Sicht der Jugendlichen  Protagonisten geschildert, wie ehemals vier Freunde aus der Grundschulzeit - nunmehr als Jugendliche - Vorurteile gegeneinander aufgebaut haben und nun sich gegenseitig und andere anfeinden. Eine Spurensuche beginnt, ausgelöst durch die Projektwoche zum Thema „Deine  Zukunft“ und die Ereignisse im Nachgang der Brandstiftung auf ein Asylantenheim.

Hier setzt das Stück an: Die jugendlichen Protagonisten des Stückes blicken gemeinsam mit den Zuschauern zurück in die Vergangenheit und in die Gegenwart von einstmals vier  Freunden, die sich allmählich voneinander entfernten. Sie suchen und geben Antworten: Warum haben wir so unterschiedliche Vorstellungen von Ehre, Religion, Herkunft und sozialem Status entwickelt? Weshalb schenken wir diesen Vorstellungen und den daraus resultierenden  Vorurteilen so eine Bedeutung? Erlauben uns diese „Werte“ uns gewaltbereit und respektlos einander gegenüber zu verhalten? Haben wir so eine Zukunft?

Wesentlicher Teil des Stückkonzeptes ist, dass sich die Darsteller im Anschluss an die letzte Spielszene an ihr Publikum wenden und so in ein erstes Nachgespräch überleiten:

Was sind Vorurteile und wie entstehen sie? Was bedeutet Respekt und Toleranz im Alltag oder in der Schule? Wann beginnt Gewalt und wie begegnet man ihr? Wer hat „Schuld“? Welche Bedeutung haben Ehre, Religion, Herkunft und sozialer Status im Zusammenhang mit „Freundschaften“.

Zur Unterstützung der Vor- und Nachbereitung stellen wir umfangreiches  Begleitmaterial zur Verfügung.

 

„Fake oder War doch nur Spaß“ ab 12 Jahren

 

Themen des Stückes  


Drei Themenfelder bestimmen das Stück „Fake oder War doch nur Spaß“: Mobbing, insbesondere Cyber-Mobbing sowie die persönlichen und rechtlichen Folgen von Beleidigungen, Bedrohungen und sexueller Belästigung über Internet und Handy. Außerdem wirft das Stück einen Blick auf unsere Erlebnis- und Medienkultur im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken und den „Neuen Medien“. Ein weiteres Themenfeld behandelt den Missbrauch und den Schutz von persönlichen Daten und  Computern. „Fake oder War doch nur Spaß“ soll als ergänzendes Modul zur  Aufarbeitung der Themen: Medienkompetenz, Mobbing und Cyber-Mobbing einen fundierten Beitrag bilden.

 

Inhalte des Stückes  

Handlung: Die siebzehnjährige Lea träumt davon, Sängerin zu werden. Als sie schließlich in eine Casting-Agentur aufgenommen wird, weckt das den Neid einiger MitschülerInnen. Erste Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen, und schließlich weiten sich Mobbing-  Attacken auch auf diverse Netzwerke aus, unter anderem Facebook, WhatsApp und  Instagram. Lea wehrt sich zunächst gegen die Kommentare und Lügen, postet ihrerseits Kommentare und stellt unter anderem einen von ihr verfassten Rap-Song gegen die Mobber online. Was als vermeintliche „kleine Rache“ begann, nimmt nun Ausmaße an, die  keiner der Beteiligten vorausgesehen hatte. Lea erhält nun auch fortgesetzt anonyme Drohanrufe und Beleidigungen via SMS und Telefon. Bald beschäftigen sich nun einige Lehrer mit den Mobbing-Attacken, doch mittlerweile sind die Auseinandersetzungen nicht mehr nur schulintern zu klären, vor allem, nachdem ein Video online gestellt wurde, das  Lea minutenlang betrunken in einer Toilette zeigt. In der Folge fehlt Lea immer häufiger in der Schule und scheint die Beleidigungen und Drohungen nunmehr scheinbar gleichgültig zu ertragen. Als sie schließlich jedoch erfährt, dass Andi, der ihr eine Liebesaffäre vorgetäuscht hatte, zu der Gruppe der Mobber gehört, und ihr Vater sie zudem drängt  Anzeige zu erstatten, sieht Lea für sich keinen anderen Ausweg und will sich das Leben nehmen. Ein Mitschüler findet sie rechtzeitig: Lea kann gerettet werden. In der Folge ermittelt  nun auch die Polizei: mit Folgen für einige der Mobber.  Hier setzt das Stück an: Lea führt uns in eine Welt ein, die einerseits geprägt ist durch die Suche nach Erfolg, Liebe und Anerkennung, andererseits aber durch Missgunst, Illusionen und  virtuell geschaffene Realitäten. In der Art eines rückblickenden Stationendramas wird man in kurzen und prägnanten Dialog- und Erzählszenen in die Welt der jugendlichen Protagonisten eingeführt. Geschildert werden Ereignisse über einen Zeitraum eines halben Jahres zwischen Lea, ihrem Vater, zu einigen ihrer Mitschüler, einem Lehrer und anderen Beteiligten. Wesentlicher Teil des Stückkonzeptes ist, dass sich die Darsteller im Anschluss an die letzte Spielszene an ihr Publikum wenden und so in ein erstes Nachgespräch überleiten: Was ist medial erstellte Realität? Wie hätte die Eskalation verhindert werden können? War die Entwicklung absehbar? Wer hätte an welchem Punkt eingreifen können? Wer hat „Schuld“? Zur Unterstützung der Vor- und Nachbereitung stellen wir umfangreiches Begleitmaterial zur Verfügung. Mit "Fake" gastierten wir auf dem Deutschen Präventionstag 2012 sowie auf dem Landespräventionstag Sachsen 2014. "Fake" war auch nominiert für den klicksafe Preis für Sicherheit im Internet 2013 und war eingeladen zur 11. iMedia 2015.

 

Kurz-Info für Veranstalter  

Spieldauer: ca. 55 Minuten (Fake oder war doch nur Spaß), ca. 60 Minuten (Wir waren mal Freunde) 
Nachgespräch:  Dauer und Umfang nach Absprache  
Auf- und Abbau der Bühne: ca. 45 Minuten  
Bühne bzw. benötigter Platz: mind. 24 m²  
Technische Voraussetzungen: 230-Volt-Anschluss, Saal- bzw. Raumlicht  Spielorte: Aula, Turnhalle, Theaterbühne, Klassenraum  Zuschauerumfang: maximal 150 (nach Absprache gegebenenfalls  auch über 150 Zuschauer möglich)  
Preis: 765,- € komplett: Aufführung mit einem Nachgespräch und pädagogischem Begleitmaterial; (bis 150 Zuschauer; bei Überschreitung je zusätzlichem Zuschauer 5,00 € Aufpreis; Preisnachlass bei Mehrfachbuchung)  
Pädagogisches Begleitmaterial: Unterstützung für pädagogische Vor- und Nachbereitung, ca. 50 Seiten
Darsteller: Ensemble Radiks  
Autor / Regie: Karl Koch  
Tourmanagement: Astrid Scharfe  
Musik / Rap: Diego Hagen  
Bühnenbild: Karolina Muszalski  
Aufführungsrechte: Karl Koch / Ensemble Radiks  
Produktion (Fake): Ensemble Radiks, Berlin 2012 // 2017  
Produktion (Freunde): Ensemble Radiks, Berlin 2017 

Buchung, Reservierung und Information  

Sie können sich gerne unverbindlich bei Frau Astrid Scharfe vom Tourmanagement informieren. Frau Scharfe beantwortet auch Fragen zu Aufführungsmodalitäten, nimmt Ihre Reservierungswünsche entgegen und berät Sie umfassend. Sie erreichen Frau Scharfe auch in Ferienzeiten unter:  
Tel/Fax 0049 (0) 30 - 52 69 81 83
oder info@ensemble-radiks.de

 

Über das Ensemble Radiks  

Das ”Ensemble Radiks” ist ein Zusammenschluss von erfahrenen Theaterpädagogen, professionellen Regisseuren und Schauspielern. Seit 2005 treten wir mit unseren mobilen Produktionen in Kinder- und Jugendeinrichtungen, an Schulen und Theatern in ganz Deutschland auf. Bei der Auswahl und Inszenierung der Stücke achten wir auf niveauvolle Unterhaltung und aktuelle Themenorientierung gleichermaßen.