Das Reh (Capreolus capreolus)
|
|
Rehe sind Dämmerungstiere. Tagsüber halten sie sich geschützt im Wald auf, in der Dämmerung gehen sie auf Feldern oder Wiesen auf Nahrungssuche. Bei dieser Gelegenheit kann man sie mit einem lichtstarken Feldstecher gut beobachten. Im Wald hört man im Frühjahr manchmal das Bellen der Rehböcke.
Im Winter ist ihr Fell dicht und graubraun, im Sommer tragen sie das leuchtend rotgelbe Sommerkleid.
Im Mai oder Juni bekommt das weibliche Tier, die Ricke, ein oder zwei Junge. Im Sommer sind die älteren Böcke Einzelgänger. Im Winter dagegen schließen sich die Tiere zu Rudeln von drei bis dreißig Tieren zusammen.
Den Rehwildbestand von Deutschland ist in den letzten Jahren gestiegen: Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 1 Million Tiere abgeschossen. Unsere Kulturlandschaft verträgt einen Rehwildbestand von 3 bis 9 Tiere pro 100 Hektar.
Das Reh verfügt über ein gutes Gehör und einen feinen Geruchssinn. Feinde sind bei uns wildernde Hunde und Autos: Jährlich sterben ca. 220 000 Rehe bei Autounfällen.
| Zahnformel |
|
|||||||||||||||||||||
