Lesen von wissenschaftlichen Texten
Zum gründlichen Lesen kann man folgende Techniken anwenden:
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Die Darstellungsform wechseln:
Ein vorgegebener Text wird in eine andere Darstellungsform, z. B. in eine Tabelle, eine Graphik, ein Strukturdiagramm oder eine Mindmap übersetzt. -
Vorwissen einbinden:
Das für die Erschließung erforderliche Vor-, Welt- und Sprachwissen wird (re)aktiviert. -
Anreicherung des Textes durch Beispiele, Erläuterungen, Ergänzungen:
Das eigenständige Anreichern des Textes durch Beispiele, Erläuterungen und Ergänzungen fördert das Textverstehen. -
Begriffsnetz herstellen:
Vorgegebene Begriffe und Beziehungen, die in dem Text vorkommen, werden bildhaft in einem Netz dargestellt. -
Texte vergleichen:
Durch den Vergleich von Texten aus verschiedenen Quellen (Schulbücher, Internet, Lexika, Broschüren, …) werden deren Verständlichkeit, Informationsgehalt, Wirkung, Adressantenbezug, etc. thematisiert. -
Paraphrasieren:
Der Text wird in anderen Worten wiedergegeben. -
Formulieren von W-Fragen zum Text:
Wer (tut etwas)? Was (geschieht)? Wann (ereignet es sich)? Wo ...? Warum ...? -
Vorhersagen zum Inhalt nachfolgender Abschnitte:
Eine Leseverzögerung, z.B. durch eigene Hypothesenbildung mit anschließendem Vergleich fördert die aktive Auseinandersetzung mit dem Text. - Exzerpieren:
Das Wichtigste sinnvoll herausschreiben, stark gliedern: durch Zwischenüberschriften, Spiegelstriche, Daraus-folgt-Zeichen usw.