Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Arbeitsblatt: Neue Tiere in der heimischen Natur
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Arbeitsblatt

Rosskastanienblatt mit Befall durch die Kastanien-Miniermotte
Rosskastanienblatt mit Befall durch die Kastanien-Miniermotte

Neue Tiere in der heimischen Natur

Exkursion:

Kastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella)

Der kleine, nur etwa 5 mm große Schmetterling breitet sich seit Ende der 90er Jahre in Deutschland aus. Die Larven dieses Kleinschmetterlings "minieren" in den Blättern der Rosskastanie, d.h. sie fressen sich Gänge durch das Blattgewebe. Als Folge verbraunen die Blätter bei starkem Befall und werden vorzeitig abgeworfen.

Untersuche die Blätter von weiß- und von rotblühenden Rosskastanien auf Befall. Ergebnis:


Die Miniermotte kann ihren Entwicklungszyklus bis zu 3-4 mal im Jahr durchlaufen. Dabei schlüpft ein gewisser Teil der Puppen der Frühjahrsgeneration nicht mehr im selben, sondern erst im nächsten Jahr (sog. "Überliegen"). Dabei nimmt der Anteil überliegender Puppen zum Herbst hin zu.

Welche Bedeutung haben diese Fakten für die Vermehrung der Kastanien-Miniermotte?


Gelbkopfamazone

1984 ist eine erste Gelbkopfamazone aus der Wilhelma in Stuttgart entflogen. Durch das Aussetzen eines Geschlechtspartners gibt es in Stuttgart eine Kolonie von etwa 50 Tieren, darunter 10 Brutpaare.

Warum können diese wärmeliebenden Papageien in Stuttgart überleben? Suche dazu im Internet die entsprechenden Informationen.

Vorzugstemperaturen von Gelbkopfamazonen  

Durchschnittstemperaturen in Stuttgart
Januar  
April  
Juli  
Oktober  
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