Niveaukonkretisierung Klasse 6
1. Bezug zu den Bildungsstandards
Kompetenzerwerb in den Naturwissenschaften
Die Schülerinnen und Schüler können:
- Beobachtungen und Experimente zum Erkenntnisgewinn nutzen
- Experimente ..... auswerten
- Experimente im Hinblick auf ihre Aussagekraft analysieren.....
- die Fachsprache angemessen verwenden
- grafische Darstellungen interpretieren, Kernaussagen erkennen, diese mit dem erworbenen Wissen verknüpfen ........
- Datenmaterial interpretieren
Bildungsstandards Biologie
Grundprinzip: Angepasstheit
Die Schülerinnen und Schüler können
- die Lebensweise und die typischen Baumerkmale von Vertretern der Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere exemplarisch beschreiben.
- Phänomene aus der belebten Natur beschreiben und einfache Erklärungen finden. Sie können einfache Experimente unter Anleitung durchführen und die Ergebnisse protokollieren.
Am Thema Froschatmung kann
beispielhaft die Auswertung von experimentell erfassten Daten geübt
werden. Über die Auswertung der Tabelle können auch quantitative
Aspekte berücksichtigt werden. Wichtige Merkmale der Amphibien werden
zur Deutung der Versuchsergebnisse herangezogen. Damit wird eine
Vernetzung des Wissens angestrebt.
Um die Problemstellung zu
erfassen, müssen die Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, Bild
und Tabelle als Informationsquelle zu nutzen.
2. Umsetzung
Problemstellung:
Experimenteller
Versuchsabbildung zur Bestimmung der Atmungsfrequenz bei
unterschiedlicher Wassertemperatur mit Auswertungstabelle.

Niveaukonkretisierung
A
Die
Schülerinnen und Schüler können die wesentlichen Teile des
Versuchsaufbaus beschreiben. Sie erkennen, dass der Zusammenhang
zwischen Temperatur und Atmung untersucht wird. Sie können erklären,
dass die Temperatur mit dem Thermometer gemessen wird und die Atemzüge
gezählt werden.
B
Die
Schülerinnen und Schüler erkennen als Zweck des Versuchs die
Messung des Zusammenhangs zwischen Temperatur und der Anzahl der
Atemzüge. Sie können eine Frage zum Versuch formulieren. Sie können die
wesentlichen Teile des Versuchsaufbaus in Zusammenhang mit dieser
Fragestellung bringen. Sie können darüber hinaus beschreiben, dass die
Messung mit Eiswasser (0° C) beginnt und die Temperatur während des
Versuchs durch Heizen erhöht wird.
C
Die
Schülerinnen und Schüler stellen den Versuchsaufbau sprachlich exakt in
korrektem Zusammenhang mit der Fragestellung dar. Sie erkennen, dass
die Messung jeweils bei einer bestimmten Temperatur vorgenommen wird.
Sie können z.B. über die zusätzliche Hautatmung begründen, dass der
Frosch auch bei Temperaturen unter 10°C nicht erstickt. Sie können
erklären, dass die Stoffwechselaktivität im Winter geringer ist
(Überwinterung bei wechselwarmen Tieren).