Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Gesetz der konstanten Massenverhältnisse
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Gesetz der konstanten Massenverhältnisse

Joseph-Louis Proust (1794)

"Lorsque deux ou plusieurs corps simples s'unissent pour former un composé défini, leur combinaison s'effectue toujours selon un même rapport pondéral."

Eine chemische Verbindung bildet sich aus den Elementen in einem ganz bestimmten für sie charakteristischen Massenverhältnis.

Es gilt für sehr viele chemische Verbindungen, dass die Elemente immer im selben Massenverhältnis vorliegen. Der Stoff Kupfersulfid z.B. enthält immer 79,82% Kupfer und 20,18% Schwefel.
Joseph-Louis Proust
Joseph-Louis Proust  (1754-1826)

Anmerkung:
Es gibt zwar auch Verbindungen bei denen die Anteile der Elemente schwanken können (sogenannte  „Nicht daltonide oder berthollide Verbindungen“), doch die Chemie als Wissenschaft hat sich durch die Annahme des Gesetzes der konstanten Massenverhältnisse enorm weiterentwickelt.
Dadurch kam John Dalton (1808) auf Atome als kleinste Bausteine der chemischen Elemente, die er in seinem Buch: „A New System of Chemical Philosophy“ veröffentlichte. Das von Dalton formulierte das Gesetz der multiplen Proportionen ließ sich durch die Annahme von Atomen als kleinste Bausteine der Elemente ebenfalls erklären.

Erarbeitung des Gesetzes der konstanten Massenverhältnisse

Vorschläge

  • Demonstrationsversuch Synthese von Kupfersulfid aus den Elementen und Auswertung einer gegebenen Versuchsreihe     mehr
und / oder
  • Schülerpraktikum: Quantitative Analyse von Silberoxid und Auswertung     mehr




 
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