Goethe in Marienbad
Während seines Aufenthalts 1823 verliebte er sich in die 19-jährige Ulrike von Levetzow. Er verfasste in dieser Zeit die "Marienbader Elegie", die Ausdruck seines vergeblichen Bemühens um Ulrike ist; denn er klagt "Mir ist das All, ich bin mir selbst verloren, der ich noch erst der Götter Liebling war".
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Das folgende Gedicht steht eingemeißelt auf dem oben abgebildeten Gedenkstein:
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Ein Gleiches (Wanderers
Nachtlied) Über allen Gipfeln ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur! Balde Ruhest du auch. |
Anmerkung zum Titel des Gedichtes: „Ein Gleiches“ wurde von Goethe in der Werkausgabe von 1815 nach dem Gedicht „Wanderers Nachtlied“ aus dem Jahr 1776 gereiht, d. h. es hat das gleiche Thema, ist also noch ein weiteres (= ein gleiches) Nachtlied des Wanderers, daher der Titel.










