Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Goethe in Marienbad
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Goethe in Marienbad

Goethe weilte mehrmals in Marienbad, dem heutigen Mariánské Lázné, im damaligen Böhmen und dem heutigen Tschechien.

Während seines Aufenthalts 1823 verliebte er sich in die 19-jährige Ulrike von Levetzow. Er verfasste in dieser Zeit die "Marienbader Elegie", die Ausdruck seines vergeblichen Bemühens um Ulrike ist; denn er klagt "Mir ist das All, ich bin mir selbst verloren, der ich noch erst der Götter Liebling war".

Die Bilder sind bei Anklicken vergrößert zu sehen.

Goethe-Denkmal in Marienbad in Tschechien

Goethe-Denkmal auf dem Goetheplatz in Marienbad

Goethes Gesicht

Goethe-Denkmal
in Marienbad
Goethe-Denkmal
in Marienbad
Goethe
(Bildausschnitt)




Ausschnitt der Goethe-Skulptur des Künstlers H. Drake aus der Werkstatt VEB Lauchhammer Goethe aus der Skulpturengruppe, die im Park von Marienbad steht. H. Drakes Darstellung von Goethesgesichtszügen.
Goethe
Skulptur in Marienbad
Goethe 
(Bildausschnitt)
Goethe
(Bildausschnitt)




Die Statuengruppe ´Goethe und Muse` ist das Werk des Berliner Bildhauers Prof. Heinrich Drake und ist ein Geschenk der ehemaligen ostdeutschen Regierung an die Stadt i. J. 1975. Die weibliche Statue soll als Symbol der Frau gelten, die den Dichter inspiriert. Nach Aussage der örtlichen Fremdenführer legen - wann immer möglich - Unbekannte den beiden Statuen einen frischen Strauß Blumen in den Arm bzw. in die Hand. Foto mit freundlicher Genehmigung von Herrn Rolf Daniel. Goethe und seine Muse der Skulpturengruppe von H. Drake
Goethe
mit seiner Muse
Goethe mit 
seiner Muse
Goethe
(Bildausschnitt)



Inschrift am Denkmal im Wald von Marienbad oberhalb des Ortes. Gedenkstein an Goethes Lieblingssitz im Wald oberhalb des Ortes. Das Namensschild ´Goetheplatz` in tschechischer Sprache.
Inschrift am Denkmal
im Wald von Marienbad
Gedenkstein an Goethes
Lieblingssitz im Wald
Das Wort "Goetheplatz"
in tschechischer Sprache
 

Das folgende Gedicht steht eingemeißelt auf dem oben abgebildeten Gedenkstein:                                  

                      Ein Gleiches  (Wanderers Nachtlied)                    

                      Über allen Gipfeln
                      ist Ruh,
                      In allen Wipfeln
                      Spürest du
                      Kaum einen Hauch;
                      Die Vögelein schweigen im Walde.
                      Warte nur! Balde
                      Ruhest du auch.

Anmerkung zum Titel des Gedichtes: „Ein Gleiches“ wurde von Goethe in der Werkausgabe von 1815 nach dem Gedicht „Wanderers Nachtlied“ aus dem Jahr 1776 gereiht, d. h. es hat das gleiche Thema, ist also noch ein weiteres (= ein gleiches) Nachtlied des Wanderers, daher der Titel.

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