GFS - Themenfindung
- eigenes Interesse
Hier stellt sich zum einen die Frage, wofür man sich selber wirklich interessiert, bzw. worüber man selber genauere und detailliertere Informationen haben möchte. Gleichzeitig sollte man stets im Auge behalten, ob dieses Interesse und dieses Wissen nur singulär, d.h. lediglich das eigene, persönlich interessante Wissensgebiet widerspiegelt, oder ob es für die Adressaten, die Lerngruppe ebenfalls von Interesse und Bedeutung sein kann.
- bereits vorhandenes Vorwissen / Material
Wichtig ist hier die objektive Beurteilung des eigenen, bereits vorhandenen Wissens und die Kenntnis weiterer Quellen für eine möglichst umfassende Darstellung des Themenbereiches.
- Ergiebigkeit
Die Frage nach der Ergiebigkeit wirft zwei Problemfelder auf:
1. Gibt das Thema genug her für eine schriftlich ausgearbeitete GFS und eine anschließende Präsentation?
2. Kann die gewählte Themenstellung in einer schriftlichen GFS und einer Präsentation
angemessen erarbeitet und dargestellt werden?
- Bedeutung
Die Frage nach der Bedeutung der Themenstellung und der daraus resultierenden vorgestellten
Ergebnisse hängt eng mit der Frage nach dem eigenen Interesse zusammen.
So sollte z.B. eine GFS über ein Buch immer gleichzeitig eine umfassendere allgemeine autorenbezogene, literarische, gesellschaftliche, historische Relevanz aufzeigen oder auf der Mittelstufe zumindest den Blick auf einen über das Einzelwerk hinausgehenden Kontext eröffnen.
Eine GFS über einen Fußballverein kann durchaus von allgemeinem Interesse und Wissenszuwachs
sein, wenn z.B. wirtschaftliche, vereinspolitische, regionale/nationale und individuelle Komponenten mit einbezogen werden.
- Möglichkeiten der Veranschaulichung
Bereits bei der Themenfindung und
Themenauswahl sollte man sich überlegen, welche Möglichkeiten sich für die
Veranschaulichung, v.a. in der Präsentation, ergeben.
Hier bieten sich (Schau)Bilder, Grafiken, Skizzen, (Übersichts)Pläne, aber
genau so gut Modelle an.