GFS - Vorbereitung der Präsentation - Vorüberlegungen
Die Vorbereitung der Präsentation
Dreh- und Angelpunkt einer jeden Präsentation sind die sprachliche Darstellung und die persönliche Vermittlung des Inhalts. Deshalb sollte das Manuskript besonders sorgfältig und übersichtlich gestaltet werden.
Gleichzeitig hat Präsentieren auch immer etwas mit Agieren und
Animieren zu tun.
Deshalb:
kein ausformuliertes Manuskript, das lediglich abgelesen wird und jeden Kontakt
zu den Zuhörern verhindert,
sondern:
Stichworte, die als Gedächtnisstütze für den Vortrag dienen.
Visuelle Unterstützung und Veranschaulichung gezielt einplanen und einsetzen.
Vorüberlegung
Art der visuellen Unterstützung:
Präsentationsprogramm
Folien für den Tageslichtprojektor
Flipchart
Tafel
Eine Entscheidungshilfe kann hier u.a. die Anzahl der Bilder, Grafiken etc.
sein.
Wenn man "nur" das Buchcover, ein Bild des Autors und vielleicht noch eine
grafische Darstellung der Figurenkonstellation oder der Spannungskurve hat,
lohnt sich der technische Aufwand, den ein Präsentationsprogramm mit sich
bringt, nicht, v.a. da dann gleichzeitig die ganzen visuellen Leerstellen mit
Textfolien gefüllt werden müssten.
Wird die Präsentation eines z.B. historischen Romans mit vielen, v.a. auch
farbigen Bildern und historischen Bildern angereichert, kann ein
Präsentationsprogramm durchaus sinnvoll sein.
Auch der Einsatz eines Präsentationsprogramms oder des Diaprojektors für nur
einen Teil der Präsentation, z.B. für einen Einblick in das Prag Franz Kafkas,
die Epoche der Romantik in der Malerei kann
durchaus sinnvoll sein.
Spannungskurve:
Überlegen Sie sich, wo Ihre Höhepunkte liegen werden und wie Sie gezielt darauf hinarbeiten können. Planen Sie ganz bewusst Entspannungsmomente ein. Denken Sie daran, dass Ihr Publikum nicht nur zuhören, sondern zum Mitdenken angeregt werden soll, d.h. Sie sollten Impulse einplanen, die Ihr Auditorium zunächst einmal selber verarbeiten soll, bevor Sie es auf Ihrem Gedankenweg weiter mitnehmen.